Kreisentwicklung

Kreisentwicklung: Grundsatz

Kreisentwicklung umfasst alle Themen, die für die Weiterentwicklung des Kreises von Bedeutung sind. Es ist eine Querschnittsaufgabe, die Verbindungen und Synergien zwischen verschiedenen Themenbereichen wie Soziales, Wirtschaftsförderung, Mobilität oder Tourismus herausstellt. Die vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit, insbesondere hinsichtlich des demografischen Wandels, können nur mit der strategischen Bündelung der vorhandenen Stärken gemeistert werden.

Kreisentwicklungskonzept

Warum ein Kreisentwicklungskonzept?
Wie wollen wir leben? Jetzt und im Jahr 2030? Und weiter in der Zukunft? Wie sollen unsere Kinder leben?
Nur wer weiß, wo es hingehen soll, kann schon jetzt handeln und für die Zukunft sorgen.

Aus diesem Grund lässt der Altmarkkreis Salzwedel ein Kreisentwicklungskonzept (KEK) unter wissenschaftlicher Begleitung erarbeiten. Aktuell verfügt die Planungsregion Altmark (Altmarkkreis Salzwedel + Landkreis Stendal) über ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK Altmark 2020) für die EU-Förderperiode 2014-2020. Das KEK soll maßgeschneidert für den Altmarkkreis Salzwedel entwickelt werden und ab der neuen Förderperiode 2021-2027 das ILEK ablösen. Beauftragt mit der Erarbeitung des KEK wurde die Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft mbH & Co KG.
 


Nachdenken über den Altmarkkreis Salzwedel von übermorgen
Erste Zukunftswerkstatt zum Kreisentwicklungskonzept am 22. Januar 2020

Landrat Michael Ziche begrüßte zur ersten Zukunftswerkstatt, die am 22.01.2020 im frisch renovierten Kreistagssaal in Salzwedel stattfand, 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Darunter waren erfreulicher Weise zahlreiche VertreterInnen von Unternehmen aus dem Altmarkkreis Salzwedel, die sich in diesen wichtigen Prozess einbringen wollen.       
In überregionalen Studien wird der Altmarkkreis Salzwedel oft hintenan gestellt. Landrat Ziche wies aber darauf hin, dass die meisten, die hier leben, ganz anders denken. Eine Möglichkeit, dies herauszufinden, ist das gemeinsame Gespräch, erläuterte Michael Schmidt von der Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft. Deshalb habe man zu der Zukunftswerkstatt eingeladen. An fünf Thementischen sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Gesprächsrunden erkunden, was sie bewegt, wo sie Fragen sehen und Anregungen geben können. Dies sei der Sinn der Zukunftswerkstatt, die im Rahmen der gemeinsamen Erarbeitung des neuen Kreisentwicklungskonzepts stattfand. Frische Ideen seien gefragt!

Hier können Sie das Protokoll und die erste Auswertung der Zukunftswerkstatt einsehen.

Bilder von der Veranstaltung am 22.01.2020 in der Kreisverwaltung:

Bild_c_AMK: Landrat Michael Ziche und Michael Schmidt von der Planungsgesellschaft "Amtshof Eicklingen" eröffneten die Zukunftswerkstatt
Bild_c_AMK_Blick in den Kreistagssaal_Teilnehmer der Zukunftswerkstatt
Bild_c_AMK: Gastgeberin Annegret Jacobs am Rednerpult fasste die Ergebnisse ihres Tisches zusammen
Bild_c_AMK: Thementisch 4
Bild_c_AMK_ Die Teilnehmer an den einzelnen Thementischen im "World Cafe"
Gefördert durch:


Kontakt:
- Michael Schmidt | Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft , Tel. 05149 18 60 80, E-Mail: info@amtshof-eicklingen.de
- Aline Herbez | Altmarkkreis Salzwedel | Tel. 03901 840 420, E-Mail: aline.herbez@altmarkkreis-salzwedel.de

 

 

Fachplanungen und Konzepte

Fachplanungen und Konzepte werden nach gesetzlichen Vorgaben bzw. je nach Bedarf erstellt.

Es wird zwischen formellen und informellen Planungen unterschieden. Formelle Planungen werden nach vorgegebenen Verfahren erstellt und sind rechtlich bindend. Informelle Planungen wiederum sind nur selbstbindend und können flexibler und je nach Bedarf entwickelt werden.

Hier gerne Beispiele von formellen und informellen Planungen auf den verschiedenen Planungsebenen:

Europäische Union
formell: 
informell: Europäisches Raumentwicklungskonzept (EUREK)

Bundesrepublik Deutschland
formell: Raumordnungsgesetz (ROG) 2008
informell: Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland (2016)

Bundesland Sachsen-Anhalt
formell: Landesentwicklungsplan Sachsen-Anhalt (LEP) 2010
informell: Handlungskonzept „Nachhaltige Bevölkerungspolitik in Sachsen-Anhalt 2017“

Region Altmark 
formell: Regionaler Entwicklungsplan (REP) Altmark 2005
informell: Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK Altmark 2020)

Altmarkkreis Salzwedel
formell: Fachplanungen (siehe unten)
informell: Kreisentwicklungskonzept (KEK)

Gemeinden
formell: Bauleitplanungen
informell: Integriertes Gemeindliches Entwicklungskonzept (IGEK), Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)


Fachplanungen des Altmarkkreises Salzwedel

Im Folgenden werden die Fachplanungen des Altmarkkreises Salzwedel aufgelistet. Für die Erstellung und Fortschreibung der Fachplanungen auf Landkreisebene sind die jeweiligen Fachämter zuständig.

- Nahverkehrsplan 2017+
- Abfallwirtschaftskonzept – 3. Fortschreibung – 2016-2020 
- Landschaftsrahmenplan (2018)
- Schulentwicklungsplanung für die allgemeinbildenden Schulen
- Schulentwicklungsplanung für die Berufsbildende Schulen - Schuljahre 2016/17 bis 2020/21
- Sozialplanung gem. Gesetz zur Familienförderung und Förderung sozialer Beratungsstellen im LSA (FamBeFöG), 2018
- Jugendhilfeplanung
- Katastrophenabwehrkalender
- Rettungsdienstbereichsplan

Ländliche Entwicklung

„LEADER“
Die Altmark ist seit jeher eine dünn besiedelte und ländlich geprägte Region. Speziell für die Entwicklung ländlicher Räume unterstützt die EU seit 1991 modellhafte Projekte mit dem Förderansatz LEADER. Dabei sollen innovative Initiativen lokaler Akteure nachhaltige Wege zur Regionalentwicklung aufzeigen. Sog. "Lokale Aktionsgruppen" (LAG) sind die maßgeblichen Akteure zur Umsetzung des Förderprogramms in den jeweiligen LEADER-Regionen und erarbeiten regionalspezifische Entwicklungskonzepte. Auf dem Gebiet des Altmarkkreises Salzwedel sind drei LAG tätig:
- LAG Colbitz-Letzlinger Heide
- LAG Rund um den Drömling
- LAG Mittlere Altmark
 


„Unser Dorf hat Zukunft“
Der Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ soll Dorfbewohner dazu motivieren die Zukunft ihres Dorfes in die Hand zu nehmen und Aktivitäten zur Verbesserung des Dorflebens zu entwickeln. So entstehen sinnvolle Projekte und der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft wird gestärkt. Dem Bundeswettbewerb sind regionale Ausscheide auf Kreis- und Landesebene vorgeschaltet. Am 11.07.2019 hat die Jury die Gewinner des 26. Bundeswettbewerbs gekürt. Mit Gold ausgezeichnet wurden acht Dörfer: Zu den glücklichen 15 Gewinnern der Silbermedaille gehört die Gemeinde Quarnebeck aus dem Altmarkkreis Salzwedel. Darüber hinaus wurden sieben Orte mit Bronze geehrt. Alle Teilnehmer konnten mit herausragendem bürgerschaftlichen Engagement, beispielhaften Ideen und zukunftsweisenden Konzepten überzeugen. Außerdem wurden in diesem Jahr sechs Sonderpreise vergeben. Quarnebeck wurde mit dem Sonderpreis für „Engagement gegen Extremismus“ geehrt.

https://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/Wettbewerbe/_texte/Dorfwettbewerb_2019.html
https://www.quarnebeck.de/

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