Pressemitteilungen & Pressebilder

Ein Jahr der Umsetzung liegt hinter uns

ZBA Rückblick über den BreitbandausbauSpatenstich in Schönebeck (PGII, 1.Bauabschnitt): v.l.n.r.: Colin Rauer (DNS:NET internet service GmbH), Dirk Benecke (Projektleiter PG2 ZBA), Karsten Ruth (BM Einheitsgemeinde Kalbe (Milde)), Annegret Schwarz (BM Einheitsgemeinde Stadt Bismark), Andreas Kluge (Geschäftsführer ZBA), Michael Ziche (Landrat Altmarkkreis Salzwedel, )Patrick Puhlmann (Landrat Landkreis Stendal), Dr. Hans Peter Schöne (BIB TECH GmbH) (c) ZBA

Altmarkkreis Salzwedel | Landkreis Stendal | Zweckverband Breitband Altmark (ZBA), 23.12.2021: Der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) blickt zusammen mit seinen Mitgliedern auf ein Jahr des Ausbaus zurück. Noch 2020 starten die ersten drei Baulose Tangermünde, Apenburg-Winterfeld sowie Kalbe/Bismark in den Tiefbau. Im Jahr 2021 folgten alle anderen 12 Bauabschnitte nacheinander – immer drei zur gleichen Zeit in allen Projektgebieten des ZBA.

„Das Netz des ZBA wird zusammen ca. 182 Mio. € kosten, von denen bis zu 153 Mio. € aus Fördergeldern stammen werden. Das ist ein wirkliches Mammutprojekt und somit das größte ländliche geförderte Breitbandprojekt Deutschlands. Bereits 54,5 Mio. € wurden davon verbaut.“, erläutert Verbandsgeschäftsführer Andreas Kluge.

Teil des Ausbaus ist die Errichtung der Netzknotenpunkte, die sogenannten PoP´s (Point of Presence). Der ZBA errichtet 30 solcher Gebäude im gesamten Netzgebiet, um die Versorgung des Netzes zu gewährleisten. 27 der Gebäude konnten im Jahr 2021 bereits erfolgreich errichtet werden. Zu vielen der PoP-Stellungen wurden die jeweilig zugehörigen Würdenträger der Orte eingeladen. Eine mediale Begleitung erfolgte nahezu zu jeder PoP-Stellung und somit konnte auch den Bürgern vor Ort das Vorgehen und der Fortschritt verdeutlicht werden.

Symbolische Spatenstische erfolgten ebenfalls, um den Start des Ausbaus in den 15 Bauabschnitten zu verkünden. Leider konnten nicht alle Spatenstische aufgrund der Corona-Bedingungen tatsächlich durchgeführt werden.

Dem interessierten Kunden wird wöchentlich aktuell der Baufortschritt auf den Internetseiten des ZBA unter der Rubrik Ausbau dargestellt. Dort kann auch eingesehen werden, welche Schritte bis zur Fertigstellung noch zu erfolgen haben.

Noch in diesem Jahr konnte bereits der erste Teilbereich im Bauabschnitt 1 vom Projektgebiet 1 (Bereich Tangermünde) zu 85% an den Netzbetreiber übergeben werden. Die nachfolgende Aktivierung kann direkt im neuen Jahr erfolgen. Auch die Abschnitte Apenburg-Winterfeld und Kalbe/Bismark sind kurz vor der Fertigstellung.

Derweil gehen die Arbeiten schnell voran. Überall sind Tiefbauunternehmen im Auftrag des ZBA unterwegs und es zeigen sich die bunten Röhrchen an den Baugruben. Diese werden in weiteren Schritten zusammengefügt und somit wird das Netz verbunden.

Auch für die nicht förderfähigen Orte (schwarze Flecke) konnte Verbandsgeschäftsführer Andreas Kluge eine Lösung finden. Er fragte alle bekannten Telekommunikationsunternehmen ab, ob diese die Orte bebauen würden, da durch das Netz des ZBA die Lebensadern bewusst bereits in die Orte verlegt wurden. Ausschließlich der Netzbetreiber DNS:NET internet service GmBH aus Berlin, welcher auch das Netz des ZBA mit Internet versorgt, erklärte sich zum eigenwirtschaftlichen Ausbau bereit.

Für den Ausbau müssen in den Orten allerdings Anschlussquoten von mindestens 50% zusammenkommen. Diese Quoten konnten erfolgreich in Jübar, Kunrau, Kusey, Jahrstedt, Immekath und Wallstawe erreicht und sogar überreicht werden. Arendsee befindet sich derzeit noch in der Vermarktung, die noch bis Ende Januar 2022 laufen wird.

„Ich konnte mit der DNS:NET verhandeln, dass für den Ausbau der Anschlüsse die gleichen Bedingungen wie beim ZBA gelten. Der Anschluss ist kostenfrei, wenn man sich in der Vermarktungszeit dafür entscheidet. Auch der Tarif ist der Gleiche. 500 Mbit/s Internet, Fernsehen und Telefonie. Das ist unschlagbar und ein Riesengewinn für die Infrastruktur im Altmarkkreis!“, berichtet Kluge weiter.

Der Ausbau der schwarzen Flecken wird teils parallel, teils im Anschluss an die Arbeiten des ZBA erfolgen können.

Die Corona Pandemie macht leider auch vor dem Ausbau des ZBA kein halt. Lange Zeit konnten sich die Firmen durch Umverteilung der Arbeiten, den Materialengpässen entziehen. Jetzt mit der vierten Welle kommen immer mehr Behinderungsanzeigen der Tiefbauer beim ZBA an, die einen Bauverzug zur Folge haben.

„Eine Verschiebung des Gesamtbauendes auf Ende 2022 scheint für manche Bauabschnitte wohl nicht mehr vermeidbar. Dennoch bleiben wir mit Hochdruck an der Umsetzung dran.“, erläutert Kluge.

Sobald ein Bauabschnitt fertiggestellt ist, übergibt der ZBA diesen an den Netzbetreiber zur Aktivierung. Mit einem geschätzten Zeitraum von ca. vier bis sechs Wochen kann dann die vollständige Aktivierung aller Kunden in dem übergebenen Abschnitt erfolgen. Es wird also viele Bürgerinnen und Bürger geben, die bald ihren Anschluss nutzen können.

Im Jahr 2022 werden nach und nach die Bauabschnitte fertiggestellt werden. Es wartet somit das Jahr der Aktivierung der Netze auf die Altmark.

„Ich blicke besonders stolz auf diese Zeit, wo sich die Aufwände aller Mitglieder des ZBA, meinen Mitarbeitern und mir endlich auszahlen! Für die Zukunft der Altmark ein unschlagbarer Standort- und Lebensvorteil“ schließt Kluge ab.

POP-Aufstellung in Immekath (PGIII, 3.Bauabschnitt) v.l.n.r.: Andreas Kluge (Geschäftsführer ZBA); Michael Ziche (Landrat Altmarkkreis Salzwedel)  (c) ZBA

Insgesamt ist das Zweckverbandgebiet in drei Projektgebiete unterteilt:
▪ Projektgebiet I (Landkreis Stendal):
Orte in und aus den Gemeinden Eichstedt, Goldbeck, Hassel, Havelberg (ohne Stadt), Hohenberg-Krusemark, Kamern, Klietz, Osterburg (ohne Stadt), Rochau, Schollene, Schönhausen (ohne Stadt), Tangerhütte (ohne Stadt), Tangermünde (ohne Stadt), Wust-Fischbeck.
▪ Projektgebiet II (Altmarkkreis Salzwedel und Landkreis Stendal):
Orte in und aus den Gemeinden Arendsee (ohne Stadt), Kalbe, Aland, Altmärkische Höhe, Altmärkische Wische, Bismark, Iden, Seehausen, Werben, Zehrental.
▪ Projektgebiet III (Altmarkkreis Salzwedel):
Orte in und aus den Gemeinden Apenburg-Winterfeld, Beetzendorf, Dähre, Diesdorf, Gardelegen, Jübar, Klötze (ohne Stadt), Kuhfelde, Rohrberg, Wallstawe.

Über den ZBA
Der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) verfolgt die Strategie, die insbesondere dezentral gelegenen und unterversorgten Orte der 4.700 Quadratkilometer großen Altmark mit einem zukunftsfähigen und flächendeckenden Glasfasernetz zu erschließen. Jeder kann sich gern an den ZBA wenden oder den Verfügbarkeitsscheck auf der Internetseite und der ZBA-App nutzen, um seine eigene Adresse zu prüfen oder den aktuellen Stand der Tiefbauarbeiten einzusehen.
Infos: www.breitband-altmark.de


Hier die Pressemitteilung in PDF.


Zweckverband Breitband Altmark
29410 Hansestadt Salzwedel | Bahnhofstraße 6
Telefon: 03901 – 85 62 890 | Fax: 03901 – 85 62 899
presse@breitband-altmark.de
Infos: https://breitband-altmark.de

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