Pressemitteilungen & Pressebilder

Wirtschaftsstandort Altmarkkreis Salzwedel im Fokus

Auswertung der Unternehmensbefragung

Altmarkkreis Salzwedel, der 09.03.2021: Die Wirtschaftsförderungen des Altmarkkreises Salzwedel sowie der Hansestadt Gardelegen führten im Rahmen des Projektes Regionales Digitalisierungszentrum von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2020 eine Online-Befragung ansässiger Unternehmen durch. Insbesondere die Herausforderungen für die wirtschaftliche Entwicklung im Altmarkkreis aus Sicht der Unternehmen und der jeweilige unternehmerische Digitalisierungsgrad sollten so ermittelt werden.

Die wichtigsten Befragungsergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Insgesamt nahmen 122 Unternehmen an der Befragung teil. Davon gaben 20,5 Prozent an Soloselbstständig zu sein. Fast die Hälfte (45,9 Prozent) der befragten Betriebe beschäftigen unter 10 Mitarbeiter; 19,7 Prozent beschäftigen 10-49 Personen; 13,1 Prozent 50-249 Mitarbeiter und unter 1 Prozent mehr als 250 Personen.

  • Auf die Frage, welche Maßnahmen die Betriebe durchführen, um den Fachkräftebedarf zu decken, gaben die Meisten an, ihre Mitarbeiter weiterzubilden (42,6 Prozent), Berufsausbildung (36,5 Prozent) oder finanzielle Anreize (30,4 Prozent) anzubieten. 28,7 Prozent berichteten, dass sie keine speziellen Maßnahmen durchführen.

  • Von 43,9 Prozent der befragten Unternehmen wurden staatliche Unterstützungsangebote aufgrund der Corona-Pandemie in Anspruch genommen. Die Betriebe stammen hauptsächlich aus den folgenden Wirtschaftszweigen: Gastgewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Erbringung von sonstigen Dienstleistungen.

  • Auf die Frage, welche Themen die befragten Unternehmen in den kommenden 24 Monaten beschäftigen, gab die Mehrzahl an, dass vor allem Kostendruck, Fachkräftesicherung/ Nachwuchsgewinnung, Produktivitätssteigerungen sowie Investitionen in Betriebsmittel relevante Punkte sind.

  • Bei der Frage nach den Standortfaktoren im Altmarkkreis Salzwedel gab die Mehrheit an, dass sie vor allem mit dem Angebot an Kindertageseinrichtungen, der Lebensqualität in der Region und dem Preisniveau sowie der Verfügbarkeit von Wohnraum, Grundstücken, Gewerbeflächen und Immobilien zufrieden bis sehr zufrieden sind (s. Abbildung).

  • Die Hälfte der Betriebe gab an, dass das Thema Digitalisierung für sie ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtstrategie ist. Ein Viertel besitzt zwar keine übergreifende Strategie, setzt dafür aber einzelne Vorhaben um (26,6 Prozent). Bei fast 11 Prozent befinden sich die Digitalisierungsvorhaben derzeit noch in der Planungsphase. Lediglich 12,8 Prozent der befragten Firmen haben sich bisher noch nicht mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt.

  • Das größte Potenzial für die Anwendung digitaler Dienste und Technologien wird in der Optimierung der Kundenkommunikation, gefolgt von der der Erweiterung bzw. Modifizierung von Geschäftsfeldern, der Optimierung des Finanz- und Rechnungswesen sowie der Verbesserung von Arbeitsprozessen zur Kostensenkung und Qualitätsverbesserung gesehen.

  • Auf die Frage, welche Hemmnisse die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben im Unternehmen bremsen, gaben über die Hälfte der Betriebe (55,2%) an, dass die mangelnde Internetverbindung bzw. Netzabdeckung ein Problem darstellt, gefolgt von den Anschaffungskosten (41,4 Prozent) sowie den Kosten für Betrieb/Wartung der notwendigen Technik (36,8 Prozent). Anforderungen an Datensicherheit/ Datenschutz (34,5 Prozent) und mangelnde IT-Kompetenzen der Belegschaft sowie die Verfügbarkeit von IT-Fachkräften (31,0 Prozent) wurden ebenfalls von rund ein Drittel der Betriebe genannt.

Den kreisangehörigen Gemeinden wurde eine anonymisierte Auswertung der Befragungsergebnisse aus den jeweiligen Gemeindegebieten zur Verfügung gestellt.

Kontakt für weitere Auskünfte:
Digitalisierungszentrum Altmarkkreis Salzwedel | Claudia Schulz
Tel. 03901 840 170 | claudia.schulz@altmarkkreis-salzwedel.de

Gefördert wird das Projekt im Rahmen der „Digitalen Agenda“ des Landes Sachsen-Anhalt durch das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung.


Hier gerne die Pressemitteilung als PDF.


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