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Projekt „Netzwerke Wasser 2.0“

Landkreis beteiligt am überregionalen Stakeholder Netzwerk für innovative Bewässerungsstrategien

Altmarkkreis Salzwedel, 17.05.2019: Der Altmarkkreis Salzwedel beteiligt sich gemeinsam mit dem Landkreis Gifhorn an dem Projekt „Netzwerk Wasser“. Im Zentrum des Projekts stehen Untersuchungen zu den zu erwarteten Auswirkungen des Klimawandels auf den pflanzlichen Wasserbedarf und die Böden sowie die daraus resultierende Bedeutung auf  Landkreisebene.
Am 3-jährigen Projekt sind Akteure aus dem Altmarkkreis Salzwedel im Wasserbereich tätige oder davon betroffene Wassernutzer beteiligt. So wirken neben Behördenvertretern aus der Wasser- und Naturschutzbehörde insbesondere Landwirte, Wasserverbände, Unterhaltungsverbände, Landwirtschaftsverbände, Naturschutzverbände, der Gewässerkundliche Landesdienst, Vertreter der Forstwirtschaft und industrielle Großverbraucher mit. Ein Schwerpunkt liegt auf der voraussichtlich erforderlichen Ausweitung landwirtschaftlicher Bewässerung.

Gemeinsam mit dem Landkreis Gifhorn werden zwei zentrale Projektziele anvisiert:
1.    Vernetzung von Beteiligten
Die jeweiligen örtlichen Beteiligten und Betroffenen, die sogenannten Stakeholder, im Handlungsfeld Wasser und Boden sollen informiert und vernetzt werden. Dies geschieht während der verschiedenen Treffen von Vertretern. Das erste Treffen dazu wird am kommenden Montag im Schloss in Gifhorn, Sitz der Kreisverwaltung, stattfinden. Die fachlichen Inhalte der Netzwerktreffen sollen als  „Themenblättern“ zusammengefasst und dann der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.
2.    Untersuchungen
Inhalt des Projektes sind ebenfalls Untersuchungen, die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf Böden (z.B. Erosionsgefährdung) und den Bodenwasserhaushalt (z.B. Bodenfeuchte, Zusatzwasserbedarf) ermittelt werden, die dann den Landkreisen als Planungsgrundlagen für die Wasserwirtschaft und den Naturschutz zur Verfügung stehen.

Die Fördermittel stammen aus dem Fonds des Bundesumweltministeriums zur Entwicklung von Klimawandel-Anpassungsstrategien in Landkreisen und Gemeinden. Die Laufzeit beträgt 3 Jahre. In dieser Zeit sind ca. 8 Treffen geplant, auch im Altmarkkreis Salzwedel. Das Projekt wird betreut von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, die auch die Projektleitung und -organisation innehaben.

Mehr zum Hintergrund:
In der Landwirtschaft gewinnen die Auswirkungen des Klimawandels seit Jahren an Bedeutung. Das letzte Jahr hat bewiesen, dass auf Grund des Tempos und der Unsicherheiten des Klimawandels das bislang erworbene Wissen und gewachsene Aktionsstrukturen an ihre Grenzen stoßen. Um dem Trockenrisiko zu begegnen, rückt die Feldberegnung zunehmend in den Fokus – auch in Regionen, in denen sie bislang keine nennenswerte Rolle gespielt hat. „Netzwerke Wasser 2.0“ soll deshalb dazu beitragen, dem Klimawandel mit wirksamen und zugleich akzeptierten Anpassungskonzepten - und möglichst geringen Reibungsverlusten - zu begegnen. Ziel ist die Stärkung der Sensibilität und des Wissens von Stakeholdern, um die Basis für eine zugleich naturverträgliche und klimaresiliente Wertschöpfung aus Feldbewirtschaftung und den vor- sowie nachgelagerten Sektoren zu schaffen. Der Kenntnis des zukünftigen Wasserbedarfs für die Feldbewässerung kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.

Kontakte:
elisabeth.schulz@lwk-niedersachsen.de | Tel. 0581-8073-138
nicole.engel@lbeg.niedersachsen.de | Tel. 0511-643-3597
claudia.lembke@altmarkkreis-salzwedel.de | Tel. 03901 840 673

Bild_c_AMK_Feldberegnung

Bild_c_U. Heinecke_Ausgetrockneter Flusslauf der Beeke bei Wallstawe 2018


Hier gern die Pressemitteilung als PDF-Dokument.

Text & Bild 1_c_AMK
Bild 2_c_U. Heinecke

Das Presseteam des Altmarkkreises Salzwedel
Birgit Eurich & Amanda Hasenfusz
Altmarkkreis Salzwedel | Büro des Landrates | Pressestelle
Karl-Marx-Str. 32 | 29410 Salzwedel
Tel.: 03901. 840 309/308
pressestelle@altmarkkreis-salzwedel.de
www.altmarkkreis-salzwedel.de

 

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