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Landkreis setzt weitere Klimaschutzmaßnahmen um

Aktiv Stromsparen mit neuer Photovoltaikanlage

Altmarkkreis Salzwedel, 25.06.2021: Auf dem Dach des Neubaus der Kreisverwaltung liefert seit dem 16.06.2021 eine neue Photovoltaikanlage (PV-Anlage) einen Teil der benötigten elektrischen Energie des Hauses.

Die auf unserer Dachfläche erzeugte elektrische Energie verbrauchen wir sofort in den Räumen der Kreisverwaltung zu 100 % selbst. Der dadurch vermiedene Bezug aus dem Stromnetz mindert nicht nur die CO2-Emission, sondern verringert als kleinen Nebeneffekt auch die Energieausgaben der Landkreisverwaltung“, sagt Landrat Michael Ziche bei der heutigen Vorstellung der Anlage.

Die Anlage wurde auf dem Schrägdach des Hauses I der Kreisverwaltung in Salzwedel montiert, sie besteht aus 38 Modulen. Im  Empfangsbereich der Kreisverwaltung ist ein Informationspanel zu der Photovoltaik-Anlage angebracht. Die Anzeige ändert sich alle 12 Sekunden und gibt verschiedene Informationen wieder. So ist zum Beispiel die Tages-/Monats-/Jahreserzeugungsmenge sichtbar, ebenso wie die Menge des damit vermiedenen CO2 in tatsächlicher Menge und der Entsprechung z. B. in gefahrenen Kilometern im Kleinwagen.

Technische Details zur Photovoltaikanlage im Haus I

•    Maximale Leistung der PV-Anlage: 12,73 kWp (Kilowatt Peak)
•    Erwarteter Jahresertrag: 11.300 kWh (890 kWh / kWp)
•    Bauausführende Firma: Firma Solar Energy Mitte GmbH
•    Baukosten: 41.578,89 Euro
•    Laufzeit: bis voraussichtlich 2051
•    Amortisation: im Jahr 2034.

Auf mehreren kreiseigenen Gebäuden wurden in den vergangenen Jahren schon Photovoltaikanlagen montiert. Auf den Dächern der Sporthalle des Jahn-Gymnasiums, der Lessing Sekundarschule, der Berufsschule sowie auf den Gebäuden des Gymnasiums Gardelegen und der Förderschule „Pestalozzi“ in Salzwedel befinden zum Teil verpachtete und auch eigene Photovoltaikanlagen.

Verpachtet: insgesamt 3.237 m²
•    Gymnasium GA, Fläche: 1.119 m²
•    BBS – Schule und Turnhalle, Fläche: 927,79 m²
•    Sport- und Mehrzweckhalle Beetzendorf, Fläche: 567 m²
•    LB-Schule SAW, Fläche: 400 m²
•    Sekundarschule Lessing, Fläche: 224 m²

Eigene Anlagen: insgesamt 1.130 m²
•    Turnhalle Jahngymnasium, Fläche: 1.030 m²
•    Kreisverwaltung Haus I, Fläche: 100 m²        

Der Landkreis plant 2022 weitere Anlagen, um seinen Strombedarf teilweise aus Sonnenenergie zu decken und seine Liegenschaften nachhaltiger zu nutzen. Bei der Priorisierung der zukünftigen Gebäude werden großflächige Dächer und damit möglichst einfach zu beplanende Anlagen gewählt, um möglichst hohe Erträge zu generieren.

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Der Altmarkkreis Salzwedel hat darüber hinaus das Energiemanagement und Klimaschutz bereits seit Jahren fest im Blick. Das Thema „energieeffizientes Bauen“ hat dazu geführt, dass bereits seit 2009 die konsequente energetische Sanierung der kreiseigenen Schulen mithilfe des Konjunkturpaketes II begonnen wurde.
Weiterhin wird durch zielgerichtete Maßnahmen der Verwaltung die Reduzierung von CO2-Emissionen in mehreren Bereichen verfolgt. So werden die Gebäude des Landkreises überwiegend mit Öko-Strom versorgt sowie die Quote der Elektroautos im kreislichen Fuhrpark kontinuierlich gesteigert. Mit derzeit drei Hybridfahrzeugen und den vier Elektroautos sind bereits 21 % des Fuhrparks des Kreises mit alternativen Antriebstechniken ausgestattet.

Am Ausbau der Infrastruktur von Ladesystemen für E-Autos in der Region hat sich der Landkreis ebenfalls aktiv beteiligt. Inzwischen stehen zwei öffentliche Ladesäulen in unmittelbarer Nähe der Kreisverwaltung zur Verfügung. Insgesamt bestehen damit sechs Lademöglichkeiten, davon zwei Schnelllademöglichkeiten.

Natürlich ist auch das Thema LED ein wichtiges im Landkreis. Vorzeigeprojekte in diesem Bereich sind die Sporthalle in Beetzendorf, die 2020 komplett auf LED-Beleuchtung umgestellt wurde sowie auch die Berufsbildende Schule in Salzwedel. Für diese sind die Leuchtmittel bereits beschafft und werden in den Sommerferien in Kürze installiert. Damit lässt sich der Stromverbrauch für die Beleuchtung an dieser großen Schule um 70 % senken. Dies ist umso erfreulicher, da die BBS die Schule mit dem höchsten Strombedarf im Landkreis ist.

Im Kreisentwicklungskonzept, das in der nächsten Woche dem Kreistag zur Entscheidung vorliegt, ist natürlich auch der Klimaschutz ein sehr wichtiges Handlungsfeld. Der Rahmen zur Umsetzung weiterer Klimaschutzmaßnahmen ist damit für den Landkreis klar vorgegeben“, so der Landrat abschließend.
Die Photovoltaikanlage  auf dem Süddach des Neubaus der Kreisverwaltung, Bild_©_AMK
Landrat Michael Ziche am Informationspanel der PV-Anlage im Foyer der Kreisverwaltung - Anzeige der Tages-/Monats-/Jahreserzeugung, Bild_©_AMK


Hier gerne die Pressemitteilung als PDF.

Text & Bilder_©_AMK

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