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Kreisverwaltung nimmt erste öffentliche Schnellladesäule für E-Autos in Betrieb

Ausbau der Infrastruktur von Ladesystemen für E-Autos erweitert | Zugang 24 Stunden am Tag | 7 Tage die Woche

Altmarkkreis Salzwedel, 13.01.2020: Der Altmarkkreis Salzwedel unterstützt den Ausbau der Infrastruktur von Ladesystemen für E-Autos in der Region. Im Beisein von Landrat Michael Ziche konnte heute die erste öffentliche Schnellladesäule am Standort der Kreisverwaltung Salzwedel, direkt zwischen dem Fuhrpark der Kreisverwaltung und dem Parkplatz (Brunnenstraße 30) in Betrieb genommen werden.

Die Projektkosten belaufen sich auf rund 73.000,00 Euro, wobei sich die Nahverkehrsgesellschaft des Landes Sachsen-Anhalts (NASA) mit einer Anteilsförderung in Höhe von knapp 19.000,00 Euro beteiligt. Seit September dieses Jahres wurde auf Hochtouren an der Umsetzung gearbeitet.  

Die Ladesäule bietet neben zwei Adaptern für schnelles Laden auch einen Normalladeadapter. Mittels der Schnellladung kann in 30 Minuten Strom für bis zu 150 km geladen werden, immer abhängig vom jeweiligen Fahrzeugmodell und der Gleichzeitigkeit mit anderen Ladevorgängen. Normalladevorgänge können bis zu vier Stunden dauern.

Natürlich besteht bei der Ladeinfrastruktur die technische Diskriminierungsfreiheit, denn es können wahlweise drei Steckerstandards durch den Nutzer ausgewählt werden. Diese sind die beiden Standard-Schnellladestecker CCS Combo2 DC und CHAdeMO DC sowie der Standard-Normalladenstecker Typ2 AC.

„Wir haben uns sehr über den positiven Fördermittelbescheid gefreut und konnten damit zum Ausbau der Infrastruktur von Ladesystemen beitragen. Durch die räumliche Nähe zum Krankenhaus, zur Kreisverwaltung und zum Ärztehaus können Besucher innerhalb kürzester Zeit ihre Akkus aufladen. Natürlich ist die Ladesäule 7 Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag nutzbar. Durch die verschiedenen Bezahlmöglichkeiten kann jeder Nutzer die für Ihn beste Variante auswählen“, so Landrat Ziche.

Das Parken ist natürlich kostenfrei, aber die Parkdauer auf 4 Stunden begrenzt, um ein Dauerparken zu vermeiden. Mit einem Hybridfahrzeug, dem Erdgasfahrzeug und den zwei Elektroautos sind bereits 14 % des Fuhrparks des Kreises mit alternativen Antriebstechniken ausgestattet. Bei der geplanten Erhöhung des Anteils von E-Fahrzeugen im kreiseigenen Fuhrpark kann die Ladesäule die Standzeiten durch schnellere Zwischenladungen verkürzen. Dadurch werden bei Fahrzeugen, die in Stoßzeiten einer höheren Nutzung unterliegen, Emissionen eingespart.


Im Beisein von Medienvertretern nahm Landrat Michael Ziche (Mitte) heute die 1. öffentliche Schnellladesäule der Kreisverwaltung in Betrieb.
v. l.: Thomas Wnuck (E-Auto-Verfechter), Landrat Michael Ziche und Fuhrparklseiter Ulrich Plank besprechen die Vorteile der E-Mobilität.
Jetzt beim Altmarkkreis möglich: In nur 30 Minuten Strom für bis zu 150 km laden. v. l.: Landrat Michael Ziche, Ulrich Plank (Leiter des Fuhrparks), Josephine Kluge ( Leiterin Haupt- und Kämmereiamt) sowie Martin Schindler (Energiebeauftragter des Altmarkkreises).
Diskriminierungsfreiheit: Wahlweise können 3 Steckerstandards an der Ladesäule ausgewählt werden.
Der Zugang zur Ladesäule ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche bei kostenfreiem Parken gewährleistet.

Fotos/Text: (c) AMK


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