Pressemitteilungen & Pressebilder

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2021

Schwerpunktthema 2021: #BORNEQUAL | Aktionen im Altmarkkreis Salzwedel

Altmarkkreis Salzwedel, 16.11.2021: Rund um den 25. November, dem Internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, setzt die Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES mit der Fahne „Frei leben – ohne Gewalt“ ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Mädchen und Frauen. 2021 vereint TERRE DES FEMMES alle ihre Kernthemen in der Botschaft #Bornequal. Sie will damit das Recht eines jeden Mädchens und einer jeden Frau auf Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Freiheit einfordern.

Die Fahne von TERRE DES FEMMES wird in der Zeit vom 23. bis 26. November an verschiedenen Orten im Altmarkkreis Salzwedel gehisst, z.B. am Gebäude der Kreisverwaltung  und am Kulturhaus in Salzwedel.

Gesprächsanlässe und Wissenswertes bietet der Arbeitskreis „Gemeinsam gegen Gewalt“  an einem Infostand in Salzwedel, in der Burgstraße (Eingang Burggarten), am 25. November, in der Zeit von 10.00 – 14.00 Uhr

Der Arbeitskreis „Gemeinsam gegen Gewalt“ wird vertreten durch Claudia Masuch – Gleichstellungsbeauftragte des Altmarkkreises Salzwedel, Lisa Marie Sacher – Migrationskoordinatorin im Altmarkkreis Salzwedel, Marita Runge – Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Salzwedel, Steffi Schitteck – Teilhabemanagerin im Altmarkkreis Salzwedel, Anna Stein – Koordinatorin des Programms „Demokratie leben!“ und Ursula Binde – Frauen- und Kinderhaus Salzwedel e.V.

Die Aktivitäten des Arbeitskreises „Gemeinsam gegen Gewalt“ werden in diesem Jahr unterstützt von der PVGS Personenverkehrsgesellschaft Altmarkkreis Salzwedel mbH. Rund um den 25. November werden Doorhänger in den Bussen der Verkehrsgesellschaft einen besonderen Blickfang bilden und sollen auch hier nochmal auf die Ziele der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES aufmerksam machen. Am 22. November, um 10.00 Uhr, werden die Gleichstellungsbeauftragte Claudia Masuch und Migrationskoordinatorin Lisa Marie Sacher die Doorhänger an den Geschäftsführer der PVGS mbH, Ronald Lehnecke, im Rahmen eines Pressetermins übergeben.

Hintergrundinformationen zum Aktionstag
Auf der 83. Plenarsitzung am 17. Dezember 1999 verabschiedet die UN-Generalversammlung ohne Abstimmung eine Resolution, nach der der 25. November zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“, bestimmt wurde.  Damals zeigte sich die Generalversammlung „beunruhigt darüber, dass Frauen nicht in den vollen Genuss ihrer Menschenrechte und Grundfreiheiten kommen, und besorgt darüber, dass es nach wie vor nicht gelungen ist, diese Rechte und Freiheiten im Falle von Gewalt gegen Frauen zu schützen und zu fördern“. Alljährlich soll mit dem internationalen Gedenktag das öffentliche Interesse auf die Gewalt gegen Frauen gelenkt werden und Strategien zur Bekämpfung in den Mittelpunkt rücken.

Hintergrund für die offizielle Initiierung des Aktionstages 1999 durch die Vereinten Nationen (Resolution 54/134) war die Entführung, Vergewaltigung und Folterung dreier Schwestern und ihre Ermordung im Jahr 1960. Die Schwestern Mirabal waren in der Dominikanischen Republik durch Militärangehörige des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt worden.

Vorläufer des Welttags gegen Gewalt an Frauen
Schon seit 1981 organisierten Menschenrechtsorganisationen alljährlich zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen auf die Agenda gesetzt werden. Ins Zentrum rücken dabei die Themen Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung ebenso wie Genitalverstümmelung, Häusliche Gewalt und Zwangsheirat.

Fahnenaktion von TERRES DES FEMMES
Bundesweit bekannt ist inzwischen die Fahnenaktion von Terre des Femmes. Am 25. November 2001 ließ die Frauenrechtsorganisation zum ersten Mal die Fahnen wehen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Seither wird die Aktion von zahlreichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Parteien, Verbänden und Ministerien aufgegriffen und weitergetragen.

 


Hier die Pressemitteilung in PDF.


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