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Finanzielle Förderung für zukünftige Mediziner

Finanzielle Förderung für zukünftige Mediziner
Altmark-Klinikum unterstützt seit 2009 angehende Ärzte

Gardelegen/Salzwedel, 23.03.2018: Vom Ärzte- und Fachkräftemangel in der Pflege ist vor allem der ländliche Raum betroffen – auch die Altmark. Um sich der gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen und den Problemen effektiv zu begegnen, hat die Altmark-Klinikum gGmbH Stipendienprogramme aufgelegt. „Wir wollen junge Leute aus der Region für ein Medizinstudium begeistern und sie motivieren, später in ihrer Heimat auch als Arzt tätig zu werden“, erklärt der Geschäftsführer Matthias Lauterbach.

Jüngste Beispiele sind Anne-Sophie Schoof (21 Jahre) aus Gardelegen und Riglindis von der Osten (20 Jahre) aus Walbeck, die nach einem umfänglichen Bewerbungsverfahren die Förderverträge erhalten und jetzt in Gardelegen im Beisein des Kaufmännischen Leiters der Altmark-Klinikum gGmbH, Florian Landsmann, und der Personalleiterin Doreen Kassuhn unterzeichnet haben. „Irgendwie kann ich noch gar nicht fassen, dass ich die Zusage bekommen habe“, sagte Anne-Sophie Schoof und sieht der Immatrikulation an der Medizinischen Hochschule Brandenburg am 6. April mit Freude entgegen. Medizin habe sie schon immer studieren wollen, mehrmonatige Praktika im Krankenhaus Gardelegen und in einer Hausarztpraxis hätten sie in dem Wunsch bestärkt.

„Mit den jungen Frauen haben wir wieder zwei motivierte Studentinnen“, freut sich Doreen Kassuhn mit Verweis auf die unterschiedlichen Fördermög- lichkeiten. So werden seit dem Jahr 2009 pro Jahr zwei Medizinstudenten, die das Physikum bereits bestanden haben, monatlich mit jeweils 700 Euro unterstützt. Im Gegenzug verpflichten sich die angehenden Ärzte, nach dem Studium mindestens drei Jahre am Klinikum zu arbeiten.

Die Investition in die Zukunft trägt mittlerweile Früchte. Immerhin sind zehn der einstigen Studenten inzwischen als Assistenzärzte und Ärzte in den Krankenhäusern in Gardelegen und Salzwedel tätig. Mit drei weiteren Stipendiaten, die im Juli 2018 und Februar 2019 ihre Facharztausbildung beginnen, wurden bereits Arbeitsverträge geschlossen. Darüber hinaus stehen für das nächste Jahr vier weitere Vertragsabschlüsse an. Es gibt bislang aber auch elf Stipendien, die vorzeitig beendet worden sind oder Studenten, die nach Beginn der Facharztausbildung den Arbeitgeber gewechselt haben. In diesen Fällen griff die vertraglich vereinbarte Rückzahlungsklausel.

Eine weitere Studentenförderung basiert auf der Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB), die im Jahr 2015 getroffen wurde. Seit dem Jahr 2016 übernimmt das Klinikum pro Jahr für zwei Studenten den Großteil der Gebühren für das sehr praxisorientierte Studium.
In diesem Zusammenhang verweist Doreen Kassuhn darauf, dass das Klinikum für das aktuelle Jahr noch ein Stipendium mit der monatlichen Förderung von 700 Euro zu vergeben hat. Darum bewerben können sich Medizinstudenten, die das Physikum bereits bestanden haben. Die Bewerbungen sind bis zum 31. März zu richten an:

Altmark-Klinikum gGmbH
Personalabteilung
Doreen Kassuhn
Brunnenstraße 1
29410 Salzwedel

Ab dem Jahr 2022 werden diese angehenden Ärzte als Kollegen im Altmark-Klinikum erwartet, so auch Anne-Sophie Schoof und Riglindis von der Osten. Wie die anderen geförderten Studentenkollegen an der MHB verpflichten sie sich, nach dem Studium für mindestens fünf Jahre im Klinikum zu arbeiten. Sollten sie sich anders entscheiden, ist auch hier vertraglich geregelt, dass sie die Förderung an das Klinikum zurückzahlen müssen.

BU: Riglindis von der Osten (links) und Anne-Sophie Schoof (3. v. l.) werden für die Dauer ihres Medizinstudiums von der Altmark-Klinikum gGmbH unterstützt. Die Verträge unterzeichneten sie im Beisein von Doreen Kassuhn und Florian Landsmann.

Foto: Altmark-Klinikum | Ivonne Bolle | Pressesprecherin | Altmark-Klinikum gGmbH

 

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