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Drei-Millionen-Euro-Projekt abgeschlossen

Mit Künstler aus der Region Umbau der Intensivstation im Salzwedeler Krankenhaus fertiggestellt

Salzwedel. Rund drei Millionen Euro hat die Altmark-Klinikum gGmbH in den vergangenen anderthalb Jahren in den Um- und Neubau der Intensivstation (ITS) des Salzwedeler Krankenhauses investiert. In dieser Zeit änderte sich die Trägerschaft des Klinikums. Bis zum Vorjahr war der Altmarkkreis alleiniger Träger. Ein Trägerwechsel erfolgte am 1. Januar 2018. Seitdem gehört die medizinische Einrichtung mit seinen beiden Standorten in Salzwedel und Gardelegen zur Salus Altmark Holding gGmbH.

"Der erfolgte Um- und Neubau der Intensivstation im Krankenhaus Salzwedel war eine wichtige Investition für eine optimale Erstversorgung von Unfallopfern oder Menschen in Not. Nicht nur die räumliche Erweiterung, auch die neuesten medizinischen Standards sollen zukünftig dabei helfen, den zunehmenden Bedarf an stationären Dienstleistungen besser erfüllen zu können. Ich freue mich, dass das Bauprojekt nun erfolgreich beendet wurde, und auch ein Künstler aus der Region zum ‚künstlerischen Wohlbefinden‘ der Patienten beitragen kann", sagte Landrat Michael Ziche auf Nachfrage.

Aus Sicht von Hans-Joachim Fietz-Mahlow und Matthias Lauterbach, Geschäftsführer der Salus Altmark Holding gGmbH, stellt die Inbetriebnahme der neuen Station einen nachhaltig wirksamen Qualitätssprung in der intensivmedizinischen Versorgung der Region dar. „Der Klinikstandort Salzwedel wird aufgewertet. Das ist für die Patientinnen und Patienten ebenso bedeutsam wie für die Ärzte, Pflegekräfte und anderen Akteure der Intensivversorgung, die hier ihr fachliches Potenzial optimal entfalten können.“ Nicht zuletzt sei das hochmoderne Behandlungsumfeld auch für die ärztliche und pflegerische Aus- und Weiterbildung wichtig, denn: „Angehende Fachkräfte haben zu Recht eine hohe Erwartungshaltung, wenn sie sich beruflich orientieren. Neben Persönlichkeiten, an deren Wissen, Können und Erfahrung sie wachsen können, gehört dazu eine leistungsfähige Ausstattung auf der Höhe der Zeit.“ Auch in diesem Sinne verdiene die Investition das Prädikat „zukunftsfähig“.

Entstanden sind auf einer Gesamtgrundfläche von rund 1360 Quadratmetern unter anderem 4 Patientenzimmer mit Einzelbetten, 5 Zweibettzimmer und 3 barrierefreie Patientenbäder. Insgesamt stehen 14 Betten – davon 6 Betten für Patienten, die beatmet werden müssen, und 8 Betten für Patienten, bei denen eine intensive Überwachung erforderlich ist zur Verfügung. Im Vergleich zu vorher hatte die ehemalige ITS sechs Patientenbetten. Für die Erweiterung wurden die Räumlichkeiten der benachbarten ehemaligen Tagesklinik hinzugenommen. Dadurch hat sich die Fläche fast verdreifacht.

Eine Vergrößerung war nötig, weil in den vergangenen Jahren der Bedarf für überwachungspflichtige Patienten zugenommen hat. Die Station war dafür zu klein und konnte eine optimale Auslastung nicht mehr gewährleisten. „Wir wollten sicherstellen, dass das Krankenhaus jederzeit für die Versorgung von Unfallopfern zur Verfügung steht und es auch nicht zur Absage von Operationen kommt, weil die Kapazität der ITS ausgeschöpft ist“, begründete Marco Staud, Technischer Leiter des Altmark-Klinikums.

BU: Oberarzt Dr. Peer Lutz (v. r.), Chefarzt Dr. Günter Mitschke, stellv. Stationsleiter Pfleger Marius Giesa sowie der Kaufmännische Leiter Florian Landsmann begrüßten das Künstlerehepaar Gerd und Tanja Kassühlke in der Intensivstation im Salzwedeler Krankenhaus.
Mit zwölf Kunstdrucken von Gerd Kassühlke aus Thüritz (Einheitsgemeinde Kalbe) wurde nun die Fertigstellung des umfangreichen Bauprojektes endgültig abgeschlossen. Das Direktorium des Altmark-Klinikums hatte sich bereits im vergangenen Jahr für eine Wandgestaltung mit Bildern dieses Künstlers entschieden. Die Motive reichen dabei von Porträts über Tiermotive bis hin zur Darstellung von Alltagsszenen. „Ich freue mich sehr, dass wir einen Künstler aus der Region gefunden haben. Mir gefallen die Bilder sehr
gut“, sagte Florian Landsmann, Kaufmännischer Leiter des Altmark-Klinikums während des jüngsten Rundganges in der Intensivstation. Das Altmark-Klinikum hatte das Künstlerehepaar Gerd und Tanja Kassühlke dazu eingeladen. „Für uns ist so eine Art von Dauerausstellung in einem Krankenhaus absolut neu“, so Tanja Kassühlke. „Aber schön, wenn die Bilder zum Wohlbefinden beitragen könnten.“ Sie zeigten sich sehr beeindruckt von der modernen Ausstattung und der Größe des neu gebauten interdisziplinären Intensivbereiches.



Pressekontakt:
Ivonne Bolle

Salzwedel | Tel. 03901 88-7035 | Fax 03901 88-7005
Gardelegen | Tel. 03907 79-1208 | Fax 03907 79-1248
i.bolle@altmark-klinikum.de www.altmark-klinikum.de
 

 


 

 

 

 

 


 

 

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