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Afrikanische Schweinepest

Landkreis bereitet sich vor | Aufruf zur aktiven Mitwirkung per Handy-App, Telefon oder E-Mail  | Einschleppung der ASP in Hausbestände unbedingt vermeiden - Registrierung notwendig | Kontrollen durch Veterinäramt angekündigt

Altmarkkreis Salzwedel, 21.09.2020: Der Altmarkkreis Salzwedel bereitet sich auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vor. Um im Ernstfall die Seuche eindämmen bzw. bekämpfen zu können, tagt regelmäßig eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Veterinär-, Umwelt- und Ordnungsamt des Landkreises. Diese Arbeitsgruppe erarbeitet dabei Präventiv- wie auch Bekämpfungsmaßnahmen.

Für eine effektive Früherkennung ist der Landkreis unbedingt auf die Mitwirkung jedes einzelnen Bürgers angewiesen. Dabei ist die Untersuchung tot aufgefundener Wildschweine eine wichtige Säule. Daher ist der Fund von verendeten Wildschweinen unverzüglich dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt anzuzeigen. So können beispielsweise aufgefundene Wildschweinkadaver über die Handy-App „Tierfundkataster“ gemeldet werden. Die App erfasst automatisch die dazugehörigen Koordinaten und informiert das zuständige Veterinäramt über den Fund. Alternativ kann der Fund telefonisch unter der Telefonnummer 03901 – 840 416 oder über die E-Mail-Adresse Fallwild@Altmarkkreis-Salzwedel.de dem Veterinäramt des Altmarkkreises gemeldet werden.

Der Altmarkkreis Salzwedel bittet darüber hinaus noch einmal eindringlich alle Schweinehalter, sich – sofern noch nicht erfolgt - beim Veterinäramt als Tierhalter registrieren zu lassen, um sie im Ausbruchsfall unverzüglich informieren und die gehaltenen Schweine bestmöglich schützen zu können. Dabei gilt es die Einschleppung der ASP in Hausschweinbestände unbedingt zu verhindern. Hierzu sind in allen Schweinehaltungen im Altmarkkreis Salzwedel die Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten und gegebenenfalls zu erhöhen. Grundsätzlich ist jeglicher direkter und indirekter Kontakt zwischen Wild- und Hausschweinen zu verhindern“, sagt die zuständig Amtsärztin des Veterinäramtes Dr. Susanne Lehner. Mitarbeiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes werden die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen in den nächsten Tagen und Wochen verstärkt kontrollieren.

Hintergrund:
Seit 2014 grassiert die Afrikanische Schweinepest in verschiedenen Ländern Europas. Die ASP ist eine durch einen Virus ausgelöste anzeigepflichtige Tierseuche, die Haus- und Wildschweine befällt. Der Krankheitsverlauf mit hohem Fieber und Blutgerinnungsstörungen in der Haut und den Organen ähnelt dem der klassischen Schweinepest. Nahezu alle erkrankten Tiere verenden. Ein Impfstoff ist derzeit nicht verfügbar. Für Menschen und andere Tierarten geht keine Gesundheitsgefahr durch die ASP aus.
Seit der offiziellen Bestätigung eines Falls von ASP bei einem Wildschweinkadaver im Landkreis Spree-Neiße am Donnerstag, den 10.09.2020, ist Deutschland nun ebenfalls von der Tierseuche betroffen. Inzwischen wurden weitere Wildschweine in Brandburg positiv getestet.

PRESSEBILD_(c)_AMK: totes Wildschwein
Hier gerne die Pressemitteilung als Download.
Text & Bild_(c)_AMK


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