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Ab heute Zukunft - Aktivierung des ersten Bauabschnittes im Projektgebiet 1

Der Zweckverband Breitband Altmark informiertSymbolischer Startschuss für die erste Breitbandaktivierung im Projektgebiet 1: v.l.n.r: Colin-Alexander Rauer (Leitung MarCom DNS:NET Internet Service GmbH); Ellen Greifeneder (stellvertretende Regionalleiterin Atene KOM GmbH); Andreas Kluge (Geschäftsführer ZBA); Michael Ziche (Landrat Altmarkkreis Salzwedel); Bernd Schlömer (Staatssekretär für Digitalisierung im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt); Patrick Puhlmann (Landrat Landkreis Stendal); Jürgen Pyrdok (Bürgermeister Einheitsgemeinde Stadt Tangermünde)

Altmarkkreis Salzwedel | Landkreis Stendal | Zweckverband Breitband Altmark (ZBA), 24.02.2022: Eine langersehnte Nachricht kann der Zweckverband für den ersten Bauabschnitt im Zweckverbandprojektgebiet 1 in unserer Altmark heute verkünden. Zusammen mit dem Staatssekretär für Digitalisierung im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt Bernd Schlömer, den beiden altmärkischen Landräten Patrick Puhlmann und Michael Ziche, den Bürgermeistern der Einheitsgemeinde Stadt Tangermünde Jürgen Pyrdok, und Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte Andreas Brohm und der stellvertretenden Regionalleiterin der Atene KOM GmbH Ellen Greifeneder, Vertreter des Netzbetreibers DNS:NET Internet Service GmbH sowie weiteren Vertretern schnitt der ZBA Geschäftsführer Andreas Kluge im Heilpädagogischen Kinder- und Jugendheim in Köckte das BAND als symbolischen Startschuss für die Breitbandaktivierung heute Vormittag durch.

„Heute beginnt hier die letzte Phase des Großprojektes Breitbandausbau Altmark. Die vom ZBA fertiggestellten Bauabschnitte werden an den Netzbetreiber übergeben und die Aktivierung der Anschlüsse für die Bürger folgt. Ich freue mich sehr, dass sich die Aufwände der Verbandsmitglieder, meines Teams und mir nun hier für die Region auszahlen.“, so der Geschäftsführer.

Die technischen Voraussetzungen für den ersten Anschluss in den Projektgebieten 1-3 wurden zuvor vom Netzbetreiber in Köckte geschaffen, sodass anschließend zusammen mit der Einrichtungsleitung Frau Projahn der Klick auf den Button folgte, um im Beisein aller per Speedtest zu verfolgen, dass ab heute durch ihren zukunftsfesten Glasfaserhausanschluss wie bereits im Pilotgebiet Cluster 1 mit einer Geschwindigkeit von mindestens 500 Mbit/s im Netz gesurft wird.

„Es ist erfreulich, dass das große Glasfaserprojekt des Zweckverbandes Breitband Altmark in die Zielgerade einbiegt. Mit der Aktivierung im ersten Bauabschnitt des Projektgebietes werden zukunftsfeste Glasfaseranschlüsse realisiert, die den Wohn- und Wirtschaftsstandort Altmark nachhaltig stärken. Das Land Sachsen-Anhalt fördert den aktuellen ZBA-Ausbau mit rund 25 Millionen Euro. Dies ist ein Beleg für den hohen Stellenwert, den die Entwicklung der Altmark für die Landesregierung hat.“, umrundete der Staatssekretär Herr Schlömer als Vertreter des Landes Sachsen-Anhalt das Ereignis.

Michael Ziche, welcher das Projekt bis 2017 als ehrenamtlicher Geschäftsführer des ZBA und Gründer in die Wege geleitet hat, freute sich ebenfalls: „Es macht mich stolz, dass größte Projekt in unserer Altmark von Anfang an begleitet zu haben und nun bei der Endphase, der Aktivierung, dabei zu sein. Bereits mit dem Pilotcluster Arneburg-Goldbeck haben wir mit unserem Vorhaben bewiesen, dass es für die Altmark als ländlicher Raum wichtig ist, diese Infrastruktur als Basis für die Digitalisierung der Wirtschaft und aller Lebensbereiche der heimischen Bevölkerung zu etablieren." und Herr Puhlmann ergänzte: „Was 2012 mit der ersten Bedarfsabfrage bei Bürgern, Einrichtungen und Betrieben begann, ist 10 Jahre später auf Erfolgskurs. Schnelles Internet ist essentiell für unsere Region. Ich freue mich, dass die Ausbauarbeiten für das moderne Glasfasernetz im ersten Bauabschnitt abgeschlossen werden konnten. Es hat lange gedauert, aber mit dieser Anschlussaktivierung kommen wir als Altmark jetzt nach und nach dort an, wo andere beim Thema Glasfaserbreitband erst loslaufen. Das ist ein weiterer Grund stolz auf die Altmark zu sein. Dennoch bleibt auf dem Gebiet der Digitalisierung auch weiterhin viel zu tun, um die Altmark für die Zukunft noch besser zu wappnen.“

Der im Spätsommer letzten Jahres gestartete Breitbandausbau des Breitbandnetzes im ersten Bauabschnitt ist nun seitens des ZBA abgeschlossen. Die unterschiedlichsten Verlegeverfahren kamen dabei zum Einsatz, von der Pflugverlegung über Spülbohrungen und althergebrachtem Tiefbau mit Bagger war alles dabei.Der Geschäftsführer Andreas Kluge und die Einrichtungsleitung des Heilpädagogischen Kinder- und Jugendheim in Köckte Kerstin Projahn drückten den Button und freuten sich über eine Download-Geschwindigkeit von mehr als 500 Mbit/s bei der Speedtest-Messung

Erfolgreich konnte somit der erste Bereich der zukunftsfesten Breitbandinfrastruktur an den künftigen Netzbetreiber DNS:NET Internet Service GmbH vor ein paar Wochen übergeben werden, wodurch die Verantwortlichkeiten für den letzten Ausbauschritt zum künftigen Netzbetreiber wechselten. Voraussichtlich im zweiten Quartal werden weitere Bauabschnitte im Zweckverbandsgebiet an den Netzbetreiber übergeben. Dieser wird die sogenannte aktive technische Ausrüstung dann circa sechs Wochen später errichten und installieren, welche eine Datenübertragung über die neuen Glasfaserleitungen erst ermöglicht.

Circa 350 Haushalte können sich nun in den nächsten Wochen statt der bisherigen Datenübertragungsraten, die zum Teil unter 30 Mbit/s liegen, über deutlich schnelleren Zugang zum Internet (Download) freuen können. Weitere 260 Haushalte wären im Bauabschnitt 1 möglich.

Insgesamt könnten in der Altmark nach Fertigstellung des zukunftsfähigen Breitbandnetzes rund 30.500 Haushalte auf diese Weise mit zukunftsfähigen Glasfaserleitungen versorgt werden. Dafür investiert der Verband über 180 Millionen Euro, welche vor allem unterstützt durch Fördergeldern von Bund und dem Land Sachsen-Anhalt finanziert werden.

Insgesamt ist das Zweckverbandgebiet in drei Projektgebiete unterteilt:
Projektgebiet I (Landkreis Stendal): Orte in und aus den Gemeinden Eichstedt, Goldbeck, Hassel, Havelberg (ohne Stadt), Hohenberg-Krusemark, Kamern, Klietz, Osterburg (ohne Stadt), Rochau, Schollene, Schönhausen (ohne Stadt), Tangerhütte (ohne Stadt), Tangermünde (ohne Stadt), Wust-Fischbeck.
Projektgebiet II (Altmarkkreis Salzwedel und Landkreis Stendal): Orte in und aus den Gemeinden Arendsee (ohne Stadt), Kalbe, Aland, Altmärkische Höhe, Altmärkische Wische, Bismark, Iden, Seehausen, Werben, Zehrental.
Projektgebiet III (Altmarkkreis Salzwedel): Orte in und aus den Gemeinden Apenburg-Winterfeld, Beetzendorf, Dähre, Diesdorf, Gardelegen, Jübar, Klötze (ohne Stadt), Kuhfelde, Rohrberg, Wallstawe.


Hier die Pressemitteilung in PDF.

Bilder (c) ZBA


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