Pressemitteilungen & Pressebilder

273 Kinder erblickten in Gardelegen das Licht der Welt

Das Altmark-Klinikum stellt die Geburtenstatistik vor

Gardelegen, 13.01.2022: Die Geburtshilfe im Altmark-Klinikum Gardelegen ist erfolgreich ins neue Jahr gestartet: Das Team der Station begrüßte bis heute schon 11 Kinder. Im Jahr Anna Kerkow, Hebamme und Stationsleitung der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, begrüßte in diesem Jahr schon 11 Neugeborene im Altmark-Klinikum Gardelegen (c) Altmark-Klinikum2021 haben auf der Geburtenstation des Altmark-Klinikums Gardelegen 273 Mädchen und Jungen das Licht der Welt erblickt. Das entspricht dem Vorjahrestrend: 2020 wurden 280 Kinder geboren. Übrigens, Theo und Lina waren im Vorjahr die beliebtesten Vornamen im Altmark-Klinikum Gardelegen.

Zu dem Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe gehören 8 festangestellte Hebammen mit 7 Kinderkrankenschwestern. Um die Mütter und Neugeborenen kümmert sich somit ein hochqualifiziertes und gut aufeinander abgestimmtes Pflegeteam. Im ärztlichen Bereich sind unter der chefärztlichen Leitung von Olaf Scholz derzeit 4 Fach- und 2 Assistenzärzt/innen angestellt.

Die Klinik ist rund um die Uhr besetzt. Wegen der umfangreichen Um- und Neubauten im Hause ist das Team auf die Station G4 gezogen. Leider konnte die Gebärbadewanne nicht mitgenommen werden: Wassergeburten können also derzeit, bis zum Bezug der renovierten Frauenklinik, leider nicht stattfinden. „Aber alle anderen Geburtspositionen werden unter anderem mit Pezziball und Multifunktionskreißbetten, die unterschiedlichen Gebärhaltungen ermöglichen, eingesetzt, um die Geburt so angenehm wie möglich zu gestalten“, sagt Hebamme und Stationsleiterin, Anna Kerkow. Der jetzige Standort der Geburtsstation bietet jedoch einen weiteren Vorteil: „Unsere Mütter können eine wunderbare Ruhe und Aussicht genießen. Wir haben von hier aus einen wirklich tollen Blick in den hübsch angelegten Park des Klinikums“, fügt sie hinzu.

Für eine Entbindung werden den angehenden Eltern alle gängigen Möglichkeiten einer selbstbestimmten Entbindung in einer ausgesprochen familiären Atmosphäre angeboten. „Ein Umstand, der von unseren Patientinnen sehr geschätzt und auch außenwirksam belobt wird“, erklärt Olaf Scholz, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Auch ist die technische Ausstattung der Klinik auf dem neuesten Stand, so dass Entbindungen leitliniengetreu überwacht werden.

Häufig entscheiden sich werdende Mütter auf Empfehlung ehemaliger Patientinnen für eine Entbindung in Gardelegen. „Auch arbeiten wir eng mit den niedergelassenen Hebammen im Landkreis und den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zusammen“, so Chefarzt Olaf Scholz. Natürlich hat es auch in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe pandemiebedingte Einschränkungen gegeben. Eine Telefonsprechstunde ersetzt nun die Kreißsaalführung. Die Geburtsplanungssprechstunde vor Ort wird jedoch weiterhin unter Einhaltung der 3-G-Regel angeboten. Die werdenden Mütter können sich ab der 36. Schwangerschaftswoche dort anmelden. „Sie werden ausführlich beraten und haben die Möglichkeit, das Team und die Räumlichkeiten kennenzulernen.“  Die Betreuung von positiv getesteten Schwangeren ist ebenfalls keine Besonderheit mehr. Bis heute hatten sieben werdende Mütter, die sich mit SARS-CoV-2-Virus infiziert hatten, ihre Kinder in Gardelegen zur Welt gebracht. „Das verlief alles ohne weitere Komplikationen“, sagt Olaf Scholz.

Die Fachärzte für Anästhesiologie bieten ebenfalls dienstags vor Ort eine PDASprechstunde an. Dort können sich die werdenden Mütter über die Möglichkeiten einer
fachspezifischen Schmerzbekämpfung informieren. Derzeit ist es unter Einhaltung der Hygienebestimmungen der 3-G-Regel möglich, unter der Geburt eine Begleitperson mitzubringen. Im Falle eines Kaiserschnittes darf die Begleitperson allerdings nicht in den OP-Bereich mitkommen: Sie wartet auf der Station, um das Neugeborene in Empfang zu nehmen.

Eine psychologische Betreuung der Patientinnen wird vom Psychologischen Dienst im Altmark-Klinikum angeboten. Bei größeren Problemen, z.B. schwere Wochenbettdepressionen, arbeitet das Altmark-Klinikum in enger Abstimmung mit den Kolleg/innen des Salus-Fachklinikums Uchtspringe zusammen.

Vor dem Hintergrund, dass die stationäre Pädiatrie Gardelegen ab Januar 2022 vorerst nicht weitergeführt werden kann, fragen sich werdende Mütter natürlich, ob sie weiterhin beruhigt in Gardelegen entbinden können. Bei normal verlaufenden Schwangerschaften ist das, wie Chefarzt Dr. Scholz und die leitende Hebamme Anna Kerkow betonen, auf jeden Fall möglich, da die medizinische Erstversorgung von Neugeborenen durch die Hebamme oder den Geburtshelfer erfolgt. Laut den Festlegungen des gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA = höchstes Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen), wird eine Entbindungseinrichtung ohne ständige Präsenz von Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin als Geburtsklinik definiert. In diesen Einrichtungen greift ein spezielles Risikomanagement, das in jedem Einzelfall sorgsam mit der werdenden Mutter besprochen wird. Beispielsweise ist bei Frühgeburten vor der 37. Schwangerschaftswoche, bei Geburten von Mehrlingsschwangerschaften sowie bei der Entbindung von Risikoschwangerschaften dann ein Krankenhaus mit angeschlossener Kinderklinik wie in Salzwedel aufzusuchen.

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die seit Jahren bestehende Kooperation mit dem Klinikum Wolfsburg zur medizinischen Notfallversorgung von Neugeborenen vertraglich aktualisiert wurde. „Bereits vor der Schließung der Kinderklinik hatten wir auf diese Kooperation zurückgegriffen, um die fachärztliche Expertise der Neonatologie des Wolfsburger Klinikums im Notfall einzusetzen“, so Scholz und fügt hinzu: „Zum Glück sind diese Notfälle äußerst selten.“


Hier die Pressemitteilung des Altmark-Klinikums.


Pressekontakt
Ivonne Bolle

Salzwedel
Tel. 03901 88-7035 | Fax 03901 88-7005
Gardelegen
Tel. 03907 79-1208 | Fax 03907 79-1248

i.bolle@altmark-klinikum.de
www.altmark-klinikum.de

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