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Projektstart: Die Altmark in das Gigabit-Zeitalter

In der ländlichen Altmark wird seit 2012 das flächenmäßig größte Breitbandförderprojekt Deutschlands umgesetzt. Mit einem innovativen Netz aus Glasfasern soll eine nachhaltige und digitale Infrastruktur für alle entstehen, die gleichzeitig die Region in dem neuen Feld der digitalen Wirtschaft als Standort stärkt. In der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Gardelegen fand am 06.07.2020 der symbolische Spatenstich im Beisein von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Ministerpräsident Reiner Haseloff, Landrat Michael Ziche, Andreas Kluge (ZBA) und vielen anderen Gästen statt.

"Als ich vor 12 Jahren Landrat wurde, haben sich gerade die Städte und Gemeinden sehr erfolgreich auf den Weg gemacht, um durch kommunales Engagement die Internetgrundversorgung mit 2 MBit zu gewährleisten. Damals war auch zu lesen, schnelles Internet sei in Deutschland noch immer nicht flächendeckend zu haben. Vor allem auf dem Land gebe es Probleme. Gleiches konnte man dann auch in unterschiedlichen Koalitionsverträgen lesen. Damals reagierte die Bundesregierung prompt und kündigte an: Man wolle die Lücke schließen. Bis 2009. Auch die später herausgegebene Zielstellung: 50 MBit für jeden Haushalt bis 2018 konnte nicht erfolgreich umgesetzt werden. Klar ist aber, dass sich mit digitalen Anwendungen geografische Distanzen leichter und schneller überwinden und dezentrale Siedlungsstrukturen vernetzen lassen. Bisherige Nachteile des ländlichen Raumes können sich so zu Standortvorteilen wandeln. Die Digitalisierung erhöht die Mobilität des ländlichen Raums. Dazu muss der Ausbau der Breitbandversorgung bis in jedes Dorf realisiert werden," so Landrat Michael Ziche.

Hier können Sie gern die gesamte Begrüßungsrede von Landrat Michael Ziche nachlesen.