"Heute würdigen wir 30 Jahre gemeinsames Wirken auf Augenhöhe zwischen der Hansestadt Gardelegen und dem Gefechtsübungszentrum des Heeres – einer Einrichtung der Bundeswehr. Einer Armee des Parlaments und damit unser aller Armee. Es ist mir wichtig, dies zu betonen. Es ist nicht selbstverständlich angesichts der Geschichte unseres Landes."
[...]
Mein wesentliches Thema heute soll unsere zivilmilitärische Zusammenarbeit sein. Das GÜZ hat sich nach meiner Einschätzung – und ich bin mir sicher, dass diese von den Bürgermeistern und Landräten um das GÜZ herum geteilt wird – in der Region etabliert und integriert. Nicht nur, dass die Menschen, die hier arbeiten, oft auch aus der Umgebung kommen. Es bestehen unzählige Patenschaften mit Einrichtungen der Kommunen und der Kreise wie Schulen und Kindergärten. Der Betrieb des GÜZ mit seinem Truppenübungsplatz ist eine logistische Herausforderung und sie wird zusammen mit vielen Unternehmen aus der Region und darüber hinaus bewältigt. Dazu braucht es gute Kommunikation und gegenseitige Achtung und Vertrauen. Über die 30 Jahre ist dies gewachsen und hat sich stabil entwickelt. Viele Aufträge gehen an Handwerksunternehmen in der direkten Umgebung. Der Kontakt zur Bundeswehr ist etwas Normales geworden. Die Menschen hier kennen und schätzen den Standort und seine Beschäftigten. Die Soldatinnen und Soldaten sowie die zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich auch in der Gesellschaft. Sie sind in Vereinen, Feuerwehren, Elternräten und vieles mehr. Das ist das normalste der Welt."
>> Hier die vollständige Festrede