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Lösung für die Ganztags- und Gemeinschaftsschule G.E. Lessing entwickelt

Ganztags- und Gemeinschaftsschule G. E. Lessing in Salzwedel (c) AMKSchnelles Handeln und gute Zusammenarbeit ermöglicht Nutzung neuer Räumlichkeiten zu Schuljahresbeginn

Altmarkkreis Salzwedel, 06.08.2026: Nachdem der Altmarkkreis Salzwedel am 6. Juli 2026 von den gravierenden Schäden am Containerbauwerk der Ganztags- und Gemeinschaftsschule G. E. Lessing in Salzwedel Kenntnis erhielt, wurden unverzüglich die notwendigen Schritte eingeleitet. Bereits am 7. Juli 2026 verschafften sich Landrat Steve Kanitz, Sozialdezernent Dr. Bernd Kwiatkowski, Vertreter des Bauamtes, der Liegenschaftsverwaltung des Kreises sowie das Team der Lessing-Schule gemeinsam vor Ort einen umfassenden Eindruck von der Situation.

In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Schulleiterin Heike Herrmann konnte innerhalb kürzester Zeit eine vielversprechende Lösung erarbeitet werden. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Schäden wurden verschiedene Alternativen geprüft, um den Unterricht auch im neuen Schuljahr unter geeigneten Bedingungen sicherzustellen.

Leiter des Dezernat III Dr. Bernd Kwiatkowski, Landrat Kanitz und Schulleiterin Heike Herrmann beim Pressegespräch (c) AMKDie favorisierte Lösung sieht vor, Räumlichkeiten in einem unmittelbar benachbarten Gebäude, An der Altmarkpassage 3b anzumieten, das früher vom Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) genutzt wurde. Der Mietvertrag mit dem Eigentümer wurde heute durch den Altmarkkreis Salzwedel unterschrieben. Parallel dazu wurden bereits die erforderlichen Umbauarbeiten vorbereitet, damit die Räume den gesetzlichen Anforderungen an Schulgebäude entsprechen.

Der Altmarkkreis Salzwedel arbeitet mit Hochdruck daran, die notwendigen Anpassungen schnellstmöglich umzusetzen. Nach aktuellem Stand besteht berechtigte Hoffnung, dass bereits zum Beginn des neuen Schuljahres zwei Unterrichtsräume genutzt werden können. Nach Abschluss aller Umbauarbeiten sollen insgesamt vier Räume der Lessing-Schule zur Verfügung stehen.

Mit dieser Lösung können nicht nur die notwendigen Unterrichtskapazitäten geschaffen werden. Gleichzeitig bleibt es möglich, das bewährte schulpädagogische Konzept der Ganztags- und Gemeinschaftsschule G. E. Lessing fortzuführen und den Schülerinnen und Schülern auch weiterhin ein verlässliches und qualitativ hochwertiges Lernumfeld zu bieten.

Landrat Steve Kanitz betont: „Die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Schulleitung war von Beginn an ein entscheidender Erfolgsfaktor. Gemeinsam haben wir innerhalb kürzester Zeit nach Lösungen gesucht und diese konsequent vorangetrieben. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern auch unter den gegebenen Umständen einen guten Start in das neue Schuljahr zu ermöglichen. Unser Dank gilt daher allen Beteiligten, die kurzfristig und konstruktiv an einer Lösung mitgewirkt haben“

Auf Grund erheblicher Schäden ist das Containerbauwerk nicht mehr nutzbar (c) AMKHintergrund
Die Sommerferien werden im Altmarkkreis Salzwedel traditionell intensiv genutzt, um Schulen zu sanieren, zu modernisieren und für das kommende Schuljahr vorzubereiten. Ziel dieser Maßnahmen ist es, langfristig sichere, moderne und hygienische Lern- und Arbeitsbedingungen für Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal zu gewährleisten. Sanierungen sind dabei ein wichtiger Bestandteil der vorbeugenden Instandhaltung, um Schäden durch Materialermüdung frühzeitig zu beseitigen und Gefahrenquellen auszuschließen.

So wurden auch für die Ganztags- und Gemeinschaftsschule G. E. Lessing in Salzwedel Aufträge zur Sanierung der Sanitäranlagen im Containerbauwerk vergeben. Geplant war, während der gesamten Sommerferien umfangreiche Arbeiten in den Bereichen Sanitär, Trockenbau und Fliesenlegerarbeiten umzusetzen und damit den Hygienestandard der Anlage nachhaltig zu verbessern.

Im Verlauf der ersten Bauarbeiten wurden jedoch erhebliche Schäden sichtbar, die zuvor nicht erkennbar waren. Betroffen sind größere Teile der abwassertechnischen Anlagen. Nach eingehender Prüfung wurde deutlich, dass eine weitere Nutzung der Räumlichkeiten aus Gründen der Sicherheit und Funktionalität nicht mehr möglich ist. Eine Instandsetzung würde einen unverhältnismäßig hohen finanziellen Aufwand erfordern.

>> Hier die Pressemitteilung in PDF