Ansprechpartner & mehr

Pressemitteilungen & Pressebilder RSS Icon

Weitere Öffnungsschritte der Museen

Erste Buchlesung & Sonderausstellung im Johann-Friedrich-Danneil-Museum | Aktionstage für Schulklassen in der Langobardenwerkstatt | Anmeldungen erforderlich | Reguläre Öffnungszeiten an beiden Standorten  von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr

Altmarkkreis Salzwedel, 17.06.2021: Die Entwicklung der Pandemielage ermöglicht es, auch im Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel wieder Veranstaltungen anzubieten und Sonderausstellungen zu präsentieren.
Am Mittwoch, 30. Juni 2021, sind interessierte Bürgerinnen und Bürger um 19 Uhr zur Buchlesung „Nachwendekinder“ mit dem Autor Johannes Nichelmann in den Saal der Kreismusikschule, Jenny-Marx-Straße 20, eingeladen. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung statt.
Ab dem 2. Juli 2021 präsentiert das Museum die 2020 pandemiebedingt verschobene Sonderausstellung „Lauf.Setup“ in der Reihe StipendiatenArt mit Werken der Künstlerinnen Inken Hemsen aus Hamburg und Sidsel Ladegaard aus Berlin, die 2019 im Künstler- und Stipendiatenhaus des Altmarkkreises Salzwedel tätig waren.

Buchlesung – Johannes Nichelmann „Nachwendekinder. Die DDR, unsere Eltern und das große Schweigen“
Mittwoch, 30. Juni 2021, 19 Uhr, Saal der Musikschule des Altmarkreises Salzwedel, Eintritt frei

Zur Mahnung an den Mauerbau in Berlin vor 60 Jahren konzipierte die Landeszentrale für politische Bildung die Veranstaltungsreihe „Gedanken im Grenzland“. Der Journalist und Autor Johannes Nichelmann liest aus seinem Buch „Nachwendekinder. Die DDR, unsere Eltern und das große Schweigen“ und steht danach, gemeinsam mit der Moderatorin Ellen Schweda (MDR Kultur), den Zuhörern zu einem Gespräch zur Verfügung.
„Dem blinden Fleck in der Geschichte vieler ostdeutscher Familien spürt der preisgekrönte Hörfunk-Journalist Johannes Nichelmann in vielen Begegnungen nach. Die O-Töne wirken wie ein Echolot der problematischen Erinnerungskultur, aus der sich auch die Konstellation für aktuelle gesellschaftlich-politische Schieflagen im Osten speist. Es geht dem Autor um eine ehrliche Debatte, um ein lebendiges Erbe der Erinnerungen, das nicht schwarz-weiß gezeichnet ist, sondern auch Zwischen- und Grautöne kennt.“ (Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt)  

Es gelten für diese Veranstaltung folgende Einschränkungen (Stand: 16. Juni 2021):

  • Die Anzahl der Besucher ist auf 35 Personen begrenzt, um eine Anmeldung im Danneil-Museum Salzwedel unter 03901/ 423380 oder info@danneil-museum.de wird gebeten.
  • Besuchern wird der Zutritt in den Musikschulsaal nur gewährt werden, wenn eine Testung auf Covid 19 mit negativem Testergebnis, ein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt wird.
  • Die Kontaktdaten der Besucher müssen in einer Anwesenheitsnachweisliste hinterlegt werden.
  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutz im Eingangs-/Ausgangsbereich. Auf das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes auf den Sitzplätzen kann verzichtet werden, da dort ein Sicherheitsabstand von 1,50 m zwischen den Plätzen gewährleistet ist.

Sonderausstellung „Lauf.Setup“ – Arbeiten der Stiptendiatinnen Inken Hemsen und Sidsel Ladegaard
Ab Freitag, 2. Juli 2021 – Sonntag., 22. August 2021, Johann-Friedrich-Danneil-Museum

Das wegen der Pandemie mehrfach verschobene Ausstellungsprojekt „Lauf.Setup“ in der Reihe StipendiatenArt ist ab Freitag, 2. Juli 2021 im Danneil-Museum Salzwedel zu den normalen Öffnungszeiten zu sehen.
Inken Hemsen (Hamburg) und Sidsel Ladegaard (Halle/ Berlin) wohnten und arbeiteten im Jahre 2019 jeweils mehrere Monate mit einem Landesstipendium im Salzwedeler Künstler- und Stipendiatenhaus. Ergebnisse dieser Aufenthalte sind in der diesjährigen Ausstellung in der Reihe StipendiatenART zu sehen.
Inken Hemsen erforscht hier die Verschiebung von Wahrnehmungen der Salzwedel durchquerenden Flussläufe Dumme und Jeetze. Zusammenhänge ineinander übergreifender Elemente werden in Fotogrammen und Drahtobjekten sichtbar.
Sidsel Ladegaards Arbeit untersucht einen musealen Umgang mit Gegenständen durch Skulpturen, die in dem Ausstellungsraum zwischen Gebrauchswert und Unnützlichkeit balancieren.
Durch den doppelten Blick auf die Stadt und die unterschiedliche künstlerische Auseinandersetzung, entsteht ein Dialog über Zeit und Wahrnehmung, über das Mäandern, das Flanieren und sich Verlaufen im Außenraum, sowie über das Sehen, Untersuchen und Entdecken innerhalb eines Museumsraumes.
Die Ausstellung wurde gefördert durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

Wegen der noch immer geltenden Pandemiebestimmungen wird für die Eröffnung ein besonderer Modus gewählt. Am Nachmittag des Eröffnungstages ist die Sonderausstellung ab 13.00 Uhr ganz regulär, aber kostenfrei für Einzelbesucher geöffnet. Die beiden Künstlerinnen sind zwischen 13.00 Uhr und 17.00 Uhr anwesend und stehen gern für Gespräche zur Verfügung.

Gegenwärtig gelten immer noch Einschränkungen für den Museumsbesuch:

  • Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, jedoch ist die Gesamtbesucherzahl im Museumsgebäude auf 30 Personen beschränkt.
  • In der Sonderausstellung ist zeitgleich der Aufenthalt von nur 10 Besuchern zulässig.
  • Besucher müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen bzw. sich per luca-App registrieren.
  • Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Maske in den Ausstellungsräumen ist Pflicht.
  • Die Einhaltung von üblichen Abstandsregeln ist vorgeschrieben.


Das Danneil-Museum und die Langobardenwerkstatt Zethlingen haben regulär von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Für Schulklassen sind auch wieder Aktionstage in der Langobardenwerkstatt möglich. Die Anmeldung und Terminabsprache erfolgt über das Danneil-Museum (03901/ 423380, info@danneil-museum.de).

Die Rahmenbedingungen für Museumsbesuche und Veranstaltungen werden dem jeweiligen Stand der Eindämmungsverordnungen angepasst. Informationen über die geltenden Regelungen sind auf der Homepage der Museen des Altmarkkreises Salzwedel zu finden (museen-altmarkkreis.de).

„Johannes Nichelmann“_ ©_LpB


Text & Bilder_©_ Museen des Altmarkkreises Salzwedel/ Landeszentrale für politische Bildung

Hier gerne die Pressemitteilung als PDF.

Altmarkkreis Salzwedel | Büro des Landrates | Pressestelle | Zimmer 310
Karl-Marx-Str. 32 | 29410 Salzwedel | Tel.: 03901. 840 309/308 | Fax: 03901. 840 840 |
pressestelle@altmarkkreis-salzwedel.de | www.altmarkkreis-salzwedel.de