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Verlustgeschehen im Geflügelbestand eines Mastbetriebs

Bitte um Meldung beim Veterinäramt bei Todfunden

Altmarkkreis Salzwedel, 04.12.2020: Im Altmarkkreis Salzwedel ist es am 1. Adventswochenende in einem Geflügelmastbetrieb zu hohen Verlusten mit mehreren tausend toten Tieren gekommen. Der betroffene landwirtschaftliche Betrieb leitete umgehend über den betreuenden Tierarzt Bestandsuntersuchungen ein. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hat zusätzlich amtliche Proben von lebenden und bereits verendeten Tieren genommen und diese im Landesamt für Verbraucherschutz untersuchen lassen.

Nach bisherigen Erkenntnissen, kann eine Infektion mit Geflügelpestviren ausgeschlossen werden. Die derzeitigen Befunde sprechen für eine Intoxikation mit einer bislang unbekannten Substanz. Durch das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt wurden weitere Proben von Futtermitteln und Tränkwasser entnommen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen stehen noch aus.

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Altmarkkreises Salzwedel appelliert in diesem Zusammenhang an alle Halter von Geflügel im Landkreis, sofern in ihren Beständen oder Ställen innerhalb von 24 Stunden erhöhte Verluste auftreten oder es zu einer Abnahme der üblichen Legeleistung kommt, ihre Tiere unverzüglich durch einen Tierarzt auf das Vorliegen einer Infektion mit aviären Influenzaviren untersuchen zu lassen.

Dabei gilt die Untersuchungspflicht nach § 4 der Geflügelpest-Verordnung:

Bestandgröße

Verluste innerhalb von 24h

< 100 Tiere

> 3 Tiere des Bestandes

> 100 Tiere

> 2 % des Bestandes

Neben der Verpflichtung zur Untersuchung auf Geflügelpest sind Tierhalter nach dem Tiergesundheitsgesetz dazu verpflichtet, bei Auffälligkeiten in ihren Beständen die den Ausbruch einer Tierseuche vermuten lassen, unverzüglich das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zu informieren.

Dafür ist das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt unter der Rufnummer 03901- 840 416 wie folgt zu erreichen:
Montag – Donnerstag:  07:30 – 15:30 Uhr
Freitag:                             07:30 – 12:00 Uhr
Außerhalb der Sprechzeiten kann der Landkreis über die Notrufnummer 112 der Rettungsleitstelle erreicht werden und die Meldungen abgegeben werden.


Hier die Pressemitteilung als PDF.


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