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Veranstaltungen im Danneil-Museum Salzwedel im Oktober 2023

Eine bunte Vielfalt aus Vorträgen, Ausstellungen und der Herbstwerkstatt

Salzwedel, 20.09.2023: Ein spannender Oktober steht im Johann-Friedrich-Danneil-Museum in Salzwedel bevor. Folgende Veranstaltungen finden im kommenden Monat statt:

Einkaufszettel, Denkmal, Souvenir - Ausstellung | Eröffnung: Donnerstag, 5. Oktober 2023 | 17:00 Uhr

Erinnerungsstücke aus der Sammlung des Danneil-Museums Salzwedel
Wie erinnern sich Menschen an wichtige Momente, Orte oder Personen? Dazu nutzen wir oft Gegenstände als Hilfsmittel. Die Ausstellung zeigt eine Reihe von Stücken aus der Sammlung des Museums, die Erinnerungen transportieren.
Ort: Kreismusikschule | Jenny-Marx-Str. 20 | 29410 Salzwedel

Herbstwerkstatt - Ferienwerkstatt | Mittwoch, 18. Oktober 2023 | 14:00 - 16:30 Uhr
In den Herbstferien können Kinder am Mittwoch, 18.10.23 von 14-16:30 Uhr, bei der schon zur Tradition gewordenen Herbstwerkstatt basteln. So können z.B. Eicheln und Kastanien gefilzt sowie Herbstlichter angefertigt werden. Lassen Sie sich überraschen, was sich unsere Bastelfeen Tolles haben einfallen lassen.
Kosten: 2,00 € pro Person

Knoten im Taschentuch - Vortrag | Donnerstag, 26. Oktober 2023 | 19:00 Uhr
Woran wir uns erinnern – Objekte der Erinnerungskultur
Begleitvortrag zur Ausstellung „Einkaufszettel, Denkmal, Souvenir“
Ort: Kreismusikschule | Jenny-Marx-Str. 20 |29410 Salzwedel

Einkaufszettel, Denkmal, Souvenir - Sonderaustellung | vom 05. Oktober 2023 bis 15. Mai 2024
Erinnerungsstücke aus der Sammlung des Danneil-Museums Salzwedel

Wie erinnern sich Menschen an wichtige Momente, Orte oder Personen? Dazu nutzen wir oft Gegenstände als Hilfsmittel.
Die Ausstellung zeigt eine Reihe von Stücken aus der Sammlung des Museums, die Erinnerungen transportieren.
Es gibt Dinge, mit denen wir aufgrund von Erlebnissen etwas verbinden, etwa ein Urlaubsmitbringsel. Andere Objekte werden extra zum Zwecke des Festhaltens von Erinnerung geschaffen. Im privaten Bereich war das Fotoalbum ein klassisches Medium zur Dokumentation des Familienlebens, heute wird es durch die Speicherkarte des Mobiltelefons abgelöst. Ereignisse aus dem Lebenslauf werden anhand von repräsentativen Objekten erinnert. Ein Täufling erhielt Taufgeschenke zum Beginn seines Lebens, ein Grabstein markiert das Lebensende. Auch im Alltag gibt es vielfältige Formen, „sich etwas zu merken“. Klassisches Beispiel dafür ist der Einkaufszettel.
Die Gesellschaft als Ganzes setzt Zeichen, indem Denkmäler zu unterschiedlichen Anlässen errichtet werden. Museen und Archive sind Institutionen des öffentlichen Gedächtnisses. Fast in jedem Ort gibt es ein „Kriegerdenkmal“, das an die Toten der Kriege erinnern soll. Zu Jubiläen von Städten, Institutionen oder historischen Ereignissen wird Rückschau gehalten, werden Chroniken verfasst. Auch das findet im privaten Bereich statt. „Runde Geburtstage“ werden gefeiert und Lebenserinnerungen aufgeschrieben.
In der Ausstellung wird deutlich, wie umfassend unser Bedürfnis nach dem Festhalten von Erinnerung im privaten und öffentlichen Leben ist.

>> Hier die Pressemitteilung in PDF.