Altmarkkreis und Schulleitung suchen nach einer Lösung
Altmarkkreis Salzwedel, 07.07.2026: Sanierungen von Anlagen sind essenziell, um Schäden durch Materialermüdung vorzubeugen. Gerade in der Zeit der Sommerferien wird an vielen Schulen im Auftrag des Altmarkkreises Salzwedel repariert und gebaut, um bessere Arbeits- und Lernbedingungen an den Schulen zu schaffen und Gefahrenquellen zu beseitigen.
Für die Ganztags- und Gemeinschaftsschule G.E. Lessing in Salzwedel wurden daher jüngst Aufträge vergeben, um die Sanitäranlagen im Containerbauwerk zu sanieren und den aktuellen Hygienestandard zu verbessern. Die Arbeiten in den Bereichen Sanitär, Trockenbau und auch Fliesenlegerarbeiten sollten während der gesamten Ferienzeit umgesetzt werden.
Im Zuge der ersten Arbeiten wurden Schäden sichtbar, welche lediglich mit enorm großem, finanziellen Aufwand zu beseitigen wären. Betroffen sind größere Teile der abwassertechnischen Anlagen, so dass eine Beschulung in den Räumlichkeiten nicht mehr stattfinden kann.
„Eigentlich hatten wir uns alle auf die erholsamen Ferien gefreut. Der plötzliche Ausfall unseres zweiten Schulgebäudes stellt uns vor eine immense logistische Herausforderung. Wir werden nicht alle Klassen der Klassenstufen 5 und 6 im Hauptgebäude unterbringen können. Hinzu kommt die Teilung der 9. Klassen. 7 Räume – das ist nicht umsetzbar. Wir können nur einen Teil abfedern.“, erklärt Heike Herrmann, Schulleiterin der Ganztags- und Gemeinschaftsschule G.E. Lessing in Salzwedel.
Da jedoch ein Neubau avisiert ist, treibt der Altmarkkreis Salzwedel nunmehr die wiederholte Ausschreibung voran, um zeitnah zuschlagfähige Angebote zu erhalten, um mit dem Neu- und Erweiterungsbau zu starten.
Die erste Ausschreibung brachte leider kein zuschlagfähiges Angebot hervor.
Landrat Steve Kanitz, Sozialdezernent Dr. Bernd Kwiatkowski, das Bauamt sowie die Liegenschaftsverwaltung des Altmarkkreises Salzwedel und das Team der Lessing-Schule haben sich heute vor Ort getroffen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Nunmehr sucht der Altmarkkreis Salzwedel gemeinsam mit Schulleiterin Heike Herrmann nach Alternativen, um ab dem neuen Schuljahr den Kindern weiterhin gute Lernbedingungen zu ermöglichen.
„Nach der Hiobsbotschaft, hält das Kollegium zusammen und stellt sich dieser schwierigen Situation. Es geht darum, die beste Lösung für unsere Schülerinnen und Schüler zu finden, ohne unser innovatives Unterrichtskonzept einzuschränken. Wir arbeiten bereits mit Hochdruck an einer effektiven, tragfähigen Umsetzung und sind sehr optimistisch, dass wir gemeinsam mit dem Landkreis zeitnah eine schnelle und sichere Lösung präsentieren werden. Wir bekommen das hin.“, betont Heike Herrmann.
>> Hier die Pressemitteilung in PDF.