Wanderfischprogramm in der Dumme erfolgreich
Altmarkkreis Salzwedel, 22.05.2026: Am vergangenen Dienstag, den 19. Mai 2026, fand das jährliche Treffen zwischen Landrat Steve Kanitz und den Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Angelsportvereine statt. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle Herausforderungen rund um die Gewässer im Kreisgebiet sowie die gemeinsame Erarbeitung nachhaltiger Lösungen zum Schutz und zur Verbesserung der Wasserqualität.
Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Dumme, die als einziger Fluss in ganz Sachsen-Anhalt derzeit einen guten ökologischen Zustand aufweist. Dieses erfreuliche Ergebnis spiegelt den Erfolg vielfältiger Maßnahmen wider, die im Rahmen verschiedener Programme realisiert wurden. Hervorzuheben ist hier insbesondere das Wanderfischprogramm zur Wiederansiedlung von Meerforellen, welches vom Angelsportverein Salzwedel e.V. in enger Zusammenarbeit mit dem Landesanglerverband durchgeführt wurde.
Beeindruckend konnte nachgewiesen werden, dass die im Rahmen des Programms ausgebrachten Meerforellen-Setzlinge bereits die weite Reise um die britischen Inseln herum angetreten und erfolgreich in die Dumme zurückgekehrt sind. Zudem wurden sowohl Bachneunaugen als auch Flussneunaugen in der Dumme nachgewiesen – zwei Fischarten, die als Zeiger für eine gute Wasserqualität gelten und die ökologische Bedeutung dieser Gewässer besonders unterstreichen.
Landrat Steve Kanitz zeigte sich sehr zufrieden mit den erzielten Fortschritten: „Es ist wirklich etwas Großartiges gelungen. Das Programm hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Wasserqualität in unseren Gewässern so gut geworden ist. Dafür danke ich den Anglern herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement.“
Im Rahmen des Treffens fand auch ein offener Austausch zwischen den Angelvereinen und den Behördenvertretern statt. Die Anliegen und Anregungen der Vereine wurden intensiv diskutiert und es wurde zugesichert, dass diese behördlich geprüft und angemessen berücksichtigt werden. Dabei waren neben Landrat Kanitz auch Vertreter der unteren Wasserbehörde, der unteren Naturschutzbehörde sowie die Leiterin des Umweltamtes, Frau Pfannenschmidt, anwesend.
Das Treffen verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Bürgerinitiativen. Nur gemeinsam können die natürlichen Ressourcen langfristig erhalten und der Freizeitwert der Gewässer für alle Bürgerinnen und Bürger weiter gesteigert werden.
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