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Helfende Hände

Bundeswehrsoldaten unterstützen die Krankenhäuser in Gardelegen und Salzwedel

Gardelegen/Salzwedel. „Wir freuen uns sehr, dass Sie hier sind und uns in den nächsten Wochen unterstützen“, begrüßte der Kaufmännische Leiter der Altmark-KlinikumgGmbH, Florian Landsmann, in der letzten Woche 14 Soldaten, die im Rahmen der Aktion „Helfende Hände“ der Bundeswehr die Krankenhäuser des Altmark-Klinikums in Gardelegen und Salzwedel unterstützen.

Die Soldaten des Versorgungsbataillons 142 aus Havelberg sind keine ausgebildeten Sanitäter und werden das Personal in den Belangen entlasten, die nicht medizinisch sind“, erklärte Hans Thiele, Dezernent des Altmarkkreises Salzwedel, der sich federführend um die Unterstützung durch die Bundeswehr gekümmert und in Zusammenarbeitmit der Pflegedirektorin des Altmark-Klinikums, Birgit Riehs, den entsprechenden Antrag gestellt hatte.

Momentan fallen ca. 23 Prozent der Mitarbeiter im Pflege- und Funktionsdienst beider Krankenhäuser durch Langzeiterkrankungen, Mutterschutz und coronabedingte Quarantänemaßnahmen aus“, macht die Pflegedirektorinauf die angespannte Situation aufmerksam. Hinzu komme, dass außerdem freie Stellen nicht besetzt werden können, da es derzeit zu wenig bis keine Bewerbungen gebe. So seien unter anderem in den Notaufnahmen, Operationssälen, Intensivstationen und allen bettenführenden Stationen  Planstellen unbesetzt. Das führe zu einer erheblichen Mehrbelastung der verbleibenden Mitarbeiter und auch dazu, dass Betten gesperrt werden müssen.

Da die Soldaten keine pflegerischen Arbeiten ausführen dürfen, werden sie vorrangig im Servicebereich eingesetzt. Dazu gehören unter anderem das Ausgeben von Speisen und Getränken an die Patienten, Einsammelndes Geschirrs, Reinigung und Desinfektion von Patiententischen und -schränken, Betten machen und allgemeine logistische Tätigkeiten, so dass die Pflegekräfte sich voll und ganz ihren Aufgaben widmen können.

Da die Soldaten ausschließlich in Corona-freien Stationen eingesetzt werden dürfen, werden vier in Gardelegen und zehn in Salzwedel tätig, sodass jeder der infrage kommenden Bereiche in der Früh- und Spätschicht nun einen weiteren Mitarbeiter zur Verfügung hat. Diese Mitarbeiter können keine examinierte Pflegekraft ersetzen!

Die helfenden Hände erhielten am Begrüßungstag eine grundlegende Einführung in ihre Aufgabenbereiche, wurden mit den strengen Hygienemaßnahmen in den Krankenhäusern vertraut gemacht und entsprechend geschult.Zunächst werden die Soldaten bis Mitte März ihren Dienst verrichten. „Das ist schon ein ordentlicher Zeitraum“, meint Hans Thiele und kündigt an: „Am Montag kommen noch zwei weitere Soldaten, die nach vorheriger Einweisung durch Fachkräfte in den Notaufnahmender Krankenhäuser die Corona-Schnelltestungen durchführen werden.“

„Das ist eine großartige Aktion, die von uns sehr begrüßt und vom Personal entsprechend positiv bewertet wird“, erklärt der Medizinische Geschäftsführer der Altmark-Klinikum gGmbH, Dr. med. Michael Schoof. „Gerade während der Corona-Pandemie, von der wir nicht wissen, wie lange sie noch dauern wird, sehen wir, dass wir jede helfende Hand brauchen.“

Insgesamt 14 Soldaten werden die Krankenhäuser in Gardelegen und Salzwedel in den nächsten Wochen unterstützen. Bei der Begrüßungsveranstaltung wurden die helfenden Hände in ihre Tätigkeitsbereiche eingewiesen.
Eileen Winkler ist Hygienefachkraft und erläuterte den Soldaten, hier Unteroffizier Alexander Gube, wie eine korrekte Händedesinfektion durchgeführt wird.
Die Soldaten tauschen für die nächsten Wochen ihre übliche Berufsbekleidung gegen weiße Klinik-Kasacks. Tobias Tack (v.l.) und Daniel Kirchhoff werden im Geriatrischen Zentrum von Chefarzt Dr. med. Michael Schoof eingesetzt, der zugleich Medizinischer Geschäftsführer des Altmark-Klinikums ist.


Hier gerne die Pressemitteilung als PDF.
Text: Salus gGmbH
Fotos: Altmark-Klinikum

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