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Freilaufende Jungrinder im Bereich Arendsee

Um erhöhte Wachsamkeit aller Verkehrsteilnehmer wird gebeten.

Altmarkkreis Salzwedel, 02.10.2019: Auf Grund eines Verkehrsunfall am 30.09.2019 waren 25 Jungrinder entlaufen, konnten aber später auf einer Koppel eingesperrt werden.

In der gestrigen Nacht konnten sie jedoch entweichen und sind derzeit flüchtig. Einige wurden im Wald im Bereich Ziemendorf gesichtet.

Der Altmarkkreis Salzwedel bittet alle Verkehrsteilnehmer in der Region Arendsee um erhöhte Aufmerksamkeit und eine vorsichtige Fahrweise.

Hintergrund:
Am 30.09.2019 um 13:24 Uhr ging bei der integrierten Rettungsleitstelle der Notruf ein, dass ein Tiertransporter auf der Landesstraße 1 von Arendsee in Richtung Thielbeer verunglückt sei. Der mit 75 Jungrindern beladene Lkw kam nach ersten Erkenntnissen nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte auf die rechte Seite um. Durch den Unfall löste sich das Dach des LKW, wodurch die auf der obersten Ebene verladenden 25 Jungrinder den LKW selbstständig verlassen konnten und in die angrenzende Feldmark flüchteten. Die übrigen Jungrinder blieben im Sattelauflieger zurück und mussten von den alarmierten Kräften der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Diese Rettungsaktion unterstützten zudem Helfer aus angrenzenden landwirtschaftlichen Betrieben mit Technik und Personal. Mitarbeiter des Veterinäramtes und ein zusätzlich hinzugezogener praktischer Tierarzt waren vor Ort. Sie begutachteten alle Rinder und versorgten die verletzten Rinder. Durch die Folgen des Unfalls verendeten 3 Jungrinder und 4 weitere Jungrinder wurden augenscheinlich verletzt. Alle eingefangenen Rinder wurden in einen naheliegenden Rinderstall verbracht, wo sie sich nun von den Folgen des Unfalls erholen können und weiterhin tierärztlich überwacht und behandelt werden können. Die 25 entlaufenen Rinder wurden in der Feldmark im Bereich Zühlen angetroffen. Dort wurden sie durch Kräfte der Feuerwehr und Mitarbeiter angrenzender landwirtschaftlicher Betriebe auf eine Koppel geführt. Diese Koppel wurde zusätzlich eingezäunt und eine Tränkestelle eingerichtet.
Der Tiertransporter war ursprünglich von Mecklenburg-Vorpommern aus, auf dem Weg in einen landwirtschaftlichen Betrieb im Süden des Altmarkkreises Salzwedel. Bei den Jungrindern handelt es sich um sogenannte „Absetzer“ aus einem Mutterkuhbestand.


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