Teamarbeit und hervorragende Planung führte zu gelungener Befliegung im Drömling und Altmarkkreis
Altmarkkreis Salzwedel, 20.05.2026: Am Morgen des 15.05.2026 startete im Altmarkkreis Salzwedel die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durch die Ausbringung eines Biozids per Hubschrauber. Die Befliegung erfolgte innerhalb von 3 Tagen und umfasste ein Gebiet von rund 850 Hektar in den Einheitsgemeinden Hansestadt Gardelegen sowie Stadt Klötze. Dabei wurden Waldflächen, Gehölzreihen und sogar Einzelbäume behandelt. Am Sonntag, den 17.05.2026 konnte die monatelang vorbereitete Maßnahme erfolgreich abgeschlossen werden.
Nachdem der Beginn der Befliegung witterungsbedingt verschoben werden musste, konnte die Befliegung des nördlichen Bereichs vom Drömlings und von weiteren Waldflächen im Altmarkkreis dann durch zahlreiche engagierte Personen aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Bereichen am Freitag endlich starten.
Zu den Beteiligten zählte neben dem Pilotenteam zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehren, des Landeszentrums Wald, der Biosphärenreservatsverwaltung Drömling, der Ordnungsämter des Altmarkkreises und der Städte Gardelegen und Klötze, des Umweltamtes des Altmarkkreises, der Kreisstraßenmeisterei und der Polizei.
Auch einen herzlichen Dank an die Deponie GmbH Altmarkkreis Salzwedel, für die Bereitstellung von zwei Container mit Wasser für das Anmischen des Biozids.
Für das leibliche Wohl der vielen Beteiligten sorgte die Stadt Gardelegen. Dafür ebenfalls herzlichen Dank.
Durch die lange, akribische und sehr umfangreiche Vorbereitung und dann dem engagierten Zusammenwirken aller Einsatzkräfte konnte die Mammutaufgabe der großflächigen Befliegung erfolgreich umgesetzt und abgeschlossen werden. Dabei ist das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Einsatzkräfte während der drei Befliegungstage zur Unterstützung der Absperrung besonders dankend hervorzuheben.
Abschließend möchte der Altmarkkreis Salzwedel ein ganz herzliches Dankeschön an die Firma Helixcopter aussprechen. Dank der verlässlichen Zusammenarbeit, guten Kommunikation mit den Einsatzkräften und dem flexiblen und unermüdlichen Einsatz des Piloten und der Mitarbeitenden konnte die Befliegung innerhalb der drei Tage reibungslos erfolgen.
WICHTIG:
Bitte beachten Sie die Warnungen auf den ausgehängten Hinweisschildern. Zwar sind die beflogenen Bereiche kurz nach dem Einsatz bereits wieder gefahrlos zu betreten, das Sammeln und Verzehren von Waldpilzen, Beeren, wildwachsenden Früchten und Wildkräutern ist ab Beginn der Bekämpfungsmaßnahmen bis drei Wochen nach der Befliegung verboten.
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