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Einbürgerungsfeier für 18 neue Bürgerinnen und Bürger

 (c) AMKLandrat Steve Kanitz übergab die Urkunden in der Kreisverwaltung

Altmarkkreis Salzwedel, 06.05.2026: Gestern versammelten sich in der Kreisverwaltung des Altmarkkreises Salzwedel strahlende Gesichter und feierliche Stimmung: Zum zweiten Mal in diesem Jahr lud Landrat Steve Kanitz zur Einbürgerungsfeier ein. Für 18 Männer, Frauen und Kinder im Alter von drei bis siebzig Jahren, markierte dieser Tag einen ganz besonderen Moment – die Anerkennung ihres erfolgreichen Erwerbs der deutschen Staatsbürgerschaft.

Musikalisch begleitet von der Kreismusikschullehrerin Ayako Morimoto wurden die neuen Bürgerinnen und Bürger aus aller Welt willkommen geheißen: Afghanistan, Syrien, Jordanien, Thailand, Türkei, Schweiz, Vietnam, Bosnien und Herzegowina sowie die Ukraine – so vielfältig wie ihre Herkunftsländer war auch ihre Geschichte. Jeder erhielt nicht nur die Einbürgerungsurkunde, sondern auch eine Blume und eine Ausgabe des Grundgesetzes – symbolische Geschenke für den Start in ein neues Kapitel.

 (c) AMKIn seiner kurzen Ansprache unterstrich Landrat Steve Kanitz die Bedeutung dieses Moments. Die Einbürgerung ist weit mehr als ein bürokratischer Akt – sie ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur vollen Teilhabe an der Gesellschaft, mit allen Rechten und Pflichten. Sie bildet den Höhepunkt einer oft jahrelangen, gelungenen Integration. Voraussetzung dafür waren nicht nur der langjährige Aufenthalt und das Beherrschen der deutschen Sprache, sondern auch eine unbescholtene Lebensweise und eine aktive Eingliederung in das soziale und berufliche Leben vor Ort. Viele der Eingebürgerten bringen beeindruckende Berufserfahrungen mit: Ob als Oberarzt, Ärztin, technischer Vertriebsmitarbeiter, Elektrofachkraft, Produktionsarbeiterin, im Arzneimittelbereich, Stahlbaubereich oder als Selbstständige – sie bereichern das Land mit ihrem Wissen und Engagement.

Umgeben von ihren Familien und Freunden überreichte Landrat Kanitz persönlich die Urkunden – ein Augenblick voller Stolz und Freude. Anschließend blieb Zeit für angeregte Gespräche bei Baumkuchen, Kaffee und kühlen Getränken, bei denen viele Erfahrungen und Hoffnungen geteilt wurden.

(c) AMKDie Tradition der Einbürgerungsfeiern im Altmarkkreis Salzwedel reicht zurück bis ins Jahr 1992 und hat sich seitdem fest etabliert – jedes Mal ein Moment des Zusammenkommens und Feierns.

Wir gratulieren von Herzen allen neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern und wünschen ihnen viel Erfolg und Glück auf ihrem weiteren Weg in Deutschland!

Hintergrund zur Einbürgerung
Ein Antrag zur Einbürgerung kann bei Erfüllen der Voraussetzungen bei der Ausländerbehörde des Landkreises gestellt werden. Eingebürgert werden kann, wer sich seit fünf Jahren dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland aufhält. Vorausgesetzt wird, dass Identität und die Staatsangehörigkeit geklärt ist sowie ein Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung vorliegt. Weiterhin muss auch eine auf Dauer angelegte Aufenthaltserlaubnis vorliegen. Der Lebensunterhalt ist selbständig zu bestreiten, und zwar für sich selbst und unterhaltsberechtigte Familienangehörige, also ohne Beanspruchung von Sozialhilfe oder Bürgergeld. Weiterhin darf der Antragsteller nicht wegen einer Straftat verurteilt sein. Wer in Deutschland eingebürgert werden möchte, muss außerdem die deutsche Sprache beherrschen und nachweislich die deutsche Rechts- und Gesellschaftsordnung kennen.

>> Hier die Pressemitteilung in PDF.