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„Cranachs Weinbergaltar entdecken“

Weinbergaltar Neueröffnung_05©Museen des Altmarkreises SalzwedelEröffnung des neu gestalteten Ausstellungsraums im Johann-Friedrich-Danneil-Museum

Im Rahmen einer Matinee ist am Donnerstag, 7. Mai 2026, der neu gestaltete Ausstellungsraum mit dem „Weinbergaltar“ von Lucas Cranach dem Jüngeren“ im Johann-Friedrich-Danneil-Museum in Salzwedel eröffnet worden.

Die Neugestaltung des Ausstellungsraums erfolgte im Rahmen des Projekts „Cranachs Weinbergaltar entdecken“, das in den Jahren 2024 bis 2026 umgesetzt wurde. Dank der Unterstützung der Ostdeutsche Sparkassenstiftung sowie der Sparkasse Altmark West konnte der Ausstellungsbereich umfassend neu konzipiert, gestaltet und eingerichtet werden.

Weinbergaltar Neueröffnung_01©Museen des Altmarkreises SalzwedelDer Landrat des Altmarkkreises Salzwedel, Steve Kanitz, begrüßte zahlreiche Gäste und bedankte sich für die großzügige Förderung. Hans-Jürgen Behr, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Altmark West, bekräftigte das Engagement der Sparkasse für kulturelle Projekte in der Region. Er betonte, dass es vor allem die vielen Sparerinnen und Sparer seien, die durch ihre Teilnahme an der PS-Lotterie die finanziellen Mittel dafür bereitstellten.

Der „Weinbergaltar“ von Lucas Cranach d. J. ist eines der bedeutendsten Exponate des Salzwedeler Regionalmuseums. Die neue Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich intensiver mit dem sakralen Kunstwerk und seiner Bildsprache auseinanderzusetzen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der interaktiven Vermittlung. So bietet ein neu eingerichteter Medientisch digitale Inhalte, Bildmaterial, Spiele sowie vertiefende Informationen für unter-schiedliche Altersgruppen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können den Altar auf individuelle Weise entdecken und entsprechend ihrer Interessen in die faszinierende Bilderwelt des Werkes eintauchen.

„Der Projekttitel lautete ‚Cranachs Weinbergaltar entdecken‘“, erläuterte Kulturamtsleiter Dr. Jochen Alexander Hofmann, „unser Ziel war es, ganz unterschiedliche Zugänge für verschiedene Zielgruppen zu ebnen“. Neben einer digitalen Medienstation sei daher auch besonderer Wert auf analoge, haptische und taktile Vermittlungsstationen gelegt worden. „Die Besucherinnen und Besucher sollen dadurch das komplexe Kunstwerk wirklich ‚entdecken‘, d.h. die zahlreichen darin enthaltenen Informationen und Bedeutungsebenen nach dem Mehr-Sinne-Prinzip wahrnehmen, erleben und nachvollziehen können.“

Der neue Ausstellungsraum kann ab sofort zu den Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden. Führungen und museumspädagogische Projekte sind auf Anfrage gern möglich.

>> Hier die Pressemitteilung in PDF