22.01.2026 von 10 bis 16 Uhr, An der Mönchskirche 5 in Salzwedel
Opfer des SED-Unrechts haben Anspruch auf Linderung ihres Leids.
Die Liste des Unrechts ist lang: politische Haft, Zersetzung, grundlose Einweisung in Heime oder Anstalten, Zwangsaussiedlungen, Enteignungen, Verweigerung von Bildungswegen und Schulabschlüssen, Staatsdoping und vieles mehr. Für die Hansestadt und den Altmarkkreis Salzwedel bietet der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt wieder in Kooperation mit der Hansestadt Salzwedel Beratungen besonders zu diesen Themen an: strafrechtliche und berufliche Rehabilitierung, Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden, psychosoziale Unterstützung, Einsichtnahme in die Stasi-Akten. In der Beratung erhalten Betroffene auch Unterstützung in der Aufarbeitung ihrer eigenen politischen Verfolgung.
Besonders wichtig für die Betroffenen: Der Bundestag hat 2019 die Fristen für Rehabilitierungsanträge aufgehoben und das Leistungsspektrum erweitert. Die Beratungen sind individuell und selbstverständlich vertraulich.
Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Für die Anmeldungen gelten die üblichen Bürozeiten.
Alles Wichtige im Überblick:
Beratung für Opfer von SED-Unrecht durch den Beauftragten des Landes Sach-sen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur:
Der nächste Beratungstermin für die Hansestadt und den Altmarkkreis Salzwedel findet im Rathaus der Hansestadt Salzwedel, Hansezimmer, An der Mönchskirche 5, 29410 Hansestadt Salzwedel am 22.1.2026 von 10 bis 16 Uhr statt. Eine Anmeldung ist unter Telefon 0391 / 5 60-15 05 oder E-Mail (info@lza.lt.sachsen-anhalt.de) erforderlich.
>> Hier die Pressemitteilung des Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kontakt: Schleinufer 12, 39104 Magdeburg
Telefon: 03 91 / 5 60-15 01
Telefax: 03 91 / 5 60-15 20
E-Mail: info@lza.lt.sachsen-anhalt.de
Internet: https://aufarbeitung.sachsen-anhalt.de