Landkreisübergreifendes Arbeitstreffen im Januar treibt Maßnahmenplanung voran
Altmarkkreis Salzwedel, 19.01.2026: Am 13.01.2026 fand erneut ein landkreisübergreifendes, interdisziplinäres Arbeitstreffen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) im Drömling statt.
Neben Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher, Klötzes Bürgermeister Alexander Kleine, Landrat Steve Kanitz und den Mitarbeitenden des Amtes für Verbraucherschutz und Gesundheit und dem Umweltamt des Altmarkkreises Salzwedel nahmen 25 Akteure aus dem Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, der regionalen Forstwirtschaft, der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt sowie den Gemeinden Gardelegen, Klötze, Oebisfelde-Weferlingen und der Biosphärenreservatsverwaltung Drömling an der Veranstaltung teil.
„Wir haben in dieser großen Runde den aktuellen Stand zur Vorbereitung der Bekämpfung besprochen und die Ergebnisse der Arbeitsgruppen abgeglichen. Besonders die AG Fläche hat hervorragende Arbeit geleistet und konkrete Resultate präsentiert“, so Landrat Kanitz. So wurde eine Übersicht des Gesundheitsgefährdungsbereiches bzw. das angestrebte EPS-Bekämpfungsgebiet erstellt.
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Im aktuellen Planungsstand wird von einer Fläche von ca. 900 Hektar ausgegangen, die sich im Altmarkkreis Salzwedel innerhalb der Gemeindegebiete von Gardelegen und Klötze erstreckt. Nachdem die Flächenkulisse ermittelt wurde, erfolgt nun die Bearbeitung der notwendigen Anträge und Genehmigungen.
Ein wichtiger Bestandteil der Bekämpfungsstrategie ist die geplante Befliegung, die ab Mitte April erfolgen soll. „Es ist entscheidend, dass wir eine flächendeckende Befliegung genehmigt bekommen, um substantielle Erfolge zu erzielen“, ergänzt Kanitz. Neben der Befliegung sind auch weitere Bekämpfungsmaßnahmen, wie mechanische und chemische Verfahren, vorgesehen. Auch über den Einsatz von Nematoden wird nachgedacht.
Die Zusammenarbeit mit den beteiligten Institutionen verlief sehr positiv und zielführend. So einigte man sich auf die anteilige Aufteilung der Kosten auf die jeweiligen Beteiligten. Es besteht jedoch auch die Aussicht auf Fördermittel zur Unterstützung der Bekämpfung des EPS.
Die nächsten Schritte umfassen die Erarbeitung der Fachgutachten, die Ausschreibung der Befliegung, die Ausschreibung der sonstigen Bekämpfung sowie die Präzisierung der Bekämpfungsbereiche, die Antragstellung zur Genehmigungsfähigkeit der Bekämpfung, sowie die Auftragserteilung für die Bekämpfungen und das anschließende Monitoring und Auswertung der Bekämpfung.
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