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Aktuelle Informationen & Ankündigungen

17.02.2020: Beantragung von Zuwendungen aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) ab sofort möglich

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)veröffentlichte am 7. Februar 2020 die förmliche Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen 2019 für Zuwendungen aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF).
Die Projekte sollen neben der Verbesserung der Chancengerechtigkeit für Drittstaatsangehörige in der Bildung, im Beruf und bei der gesellschaftlichen Teilhabe auch der Etablierung einer Willkommens- und Anerkennungskultur dienen. Zudem sollen Angebote im Bereich der Vorintegration bedarfsorientiert weiterentwickelt werden.
Zuwendungsempfänger können nur eingetragene juristische Personen des privaten oder des öffentlichen Rechts (wie z. B. Träger der freien Wohlfahrtspflege, kirchliche Einrichtungen, eingetragene Vereine, Gebietskörperschaften) sowie internationale Organisationen jeweils alleine oder in Kooperationspartnerschaft mit anderen Organisationen sein.  

Die Antragsfrist für die Einreichung von Projektanträgen endet am 20. März 2020.

Auf folgender Internetseite finden Sie unter anderem die vollständige Aufforderung 2019, Hinweise zu den Förderbestimmungen, den Antragsvordruck und FAQs: https://www.bamf.de/DE/Themen/Foerderangebote/AMIF/Aufforderungen/aufforderungen-node.html
Es wird darum gebeten, zur Antragstellung ausschließlich die nötigen Dokumente unter dem Titel „Aufforderung 2019“ zu verwenden (und keine älteren).

Kontakt für Anfragen aus Sachsen-Anhalt: Telefon +49 911 943-81523


10.02.2020: Neue Fach- und Servicestelle „Blickpunkt: Migrantinnen“ in Magdeburg

Mit einem neuen Beratungs- und Unterstützungsangebot soll zugewanderten Frauen in Sachsen-Anhalt der Weg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden. Dafür hat Anfang dieses Jahres die Fach- und Servicestelle „Blickpunkt: Migrantinnen“ beim Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. seine Tätigkeit aufgenommen. Weitere Träger sind Minor - Projektkontor für Bildung und Forschung gemeinnützige GmbH aus Berlin und das Europäische Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft gGmbH (EBG) mit Hauptsitz in Magdeburg. Das neue Verbundprojekt wird über zweieinhalb Jahre mit mehr als einer Million Euro aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes gefördert. Der EU-Zuschuss macht 80 Prozent aus.

„Mit der Fach- und Servicestelle möchten wir Frauen ermutigen, ihre Potentiale einzubringen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Susi Möbbeck. Der Anteil von Frauen unter allen Geflüchteten, die in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen stehen, liege in Sachsen-Anhalt nur bei zehn Prozent. Dabei hätten die Frauen eine sehr hohe Motivation, zu arbeiten, erklärte Möbbeck, die auch Integrationsbeauftragte der Landesregierung ist. Diese Motivation breche jedoch bei mangelnder Perspektive ein.

Erste Handlungsempfehlungen und Statistiken unter anderem aus einer eigenen Umfrage bietet die Veröffentlichung „Blickpunkt: Geflüchtete Frauen“ des Caritasverbandes. Vorgestellt wurden die Servicestelle sowie die Dokumentation am 22. Januar in Magdeburg.

Die Fach- und Servicestelle soll individuelle und flexible Beratungs-, Begleit- und Trainingseinheiten für migrantische und geflüchtete Frauen entwickeln und anbieten. Dabei geht es auch um deren besondere Bedürfnisse im Blick auf Mobilität, Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Teilzeitausbildung und Qualifizierung.

Sitz der Fach- und Servicestelle:
Interkulturelles Beratungs- und Begegnungszentrum des Caritasverbandes (IKZ) |  Karl-Schmidt-Straße 5c | 39104 Magdeburg
Ansprechparterinnen: Jennifer Heinrich/Christiane Pruschek | Telefon +49 391 4080-527/-526
E-Mail: jennifer.heinrich@caritas-magdeburg.de |  christiane.pruschek@caritas-magdeburg.de


03.02.2020: START-Stipendien für herausragende Jugendliche mit Migrationserfahrung

Die gemeinnützige Hertie-Stiftung schreibt auch 2020 das START-Stipendium wieder aus. START betrachtet Migrationserfahrung nicht als Defizit, sondern als Ressource, um einen wesentlichen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft leisten zu können. Aus diesem Grund werden herausragende junge Menschen mit Migrationserfahrung gefördert.

Bewerben können sich alle Schüler und Schülerinnen, die:
- selbst, oder deren Vater bzw. Mutter nach Deutschland zugewandert sind,
- mindestens 14 Jahre alt sind,
- mindestens noch 3 Jahre auf eine allgemein- oder berufsbildenden Schule gehen,
- Deutsch mindestens auf dem Niveau GER-B1 beherrschen,
- unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten und Demokratie stärken wollen.

START bietet den Schülern und Schülerinnen drei Jahre lang:
- individuelle Betreuung durch Landeskoordinatoren und Landeskoordinatorinnen,
- Veranstaltungen zu zukunftsweisenden Fragestellungen und Themen, wie interkulturelle Kompetenzen, MINT und Politik,
- ein starkes Netzwerk aus ca. 3.000 Stipendiaten und Stipendiatinnen,
- 1.000,00€ pro Schuljahr für Bücher, Schulmaterialien, Workshops, Internetgebühren und andere Bildungsausgaben sowie zu Beginn einen Laptop, um mit START im Austausch zu bleiben.

Bewerbungszeitraum für das nächste Schuljahr ist vom 1. Februar bis zum 15. März 2020. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie unter: www.start-stiftung.de


27.01.2020: Start Engagementfonds 2020

Zusammenhalt in einer demokratischen Gesellschaft heißt, allen Menschen Mitwirken zu ermöglichen. Bei der Bewältigung der Herausforderungen der Integration, Inklusion und Überwindung sozialer Barrieren spielt bürgerschaftliches Engagement quer durch alle Gesellschaftsbereiche eine tragende Rolle. Deshalb unterstützt die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (LAGFA) in Sachsen-Anhalt, im Auftrag des Landes, auch in diesem Jahr ehrenamtliche Vorhaben für nachbarschaftliches Engagement für Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

Anträge können von Ehrenamtlichen, egal ob einzeln oder im Verein organisiert, gestellt werden. Die Förderung pro Vorhaben beträgt maximal 2.500,00 € und wird als Vollfinanzierung nach dem Erstattungsprinzip vergeben. Die Antragstellung ist ganzjährig möglich.

Genauere Informationen zum Engagementfonds für das Jahr 2020 finden Sie unter:
www.nachbarsein.de

 „Aktive mit Gestaltungswillen sind eingeladen, ihre Idee für eine integrative Nachbarschaft umzusetzen“, wirbt LAGFA-Geschäftsführer Uwe Lummitsch. So werde gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und die Wirkung ehrenamtlicher Betätigung sichtbar. Interessierte können die Informationen auf der neuen Website nutzen, um sich von der Engagementvielfalt inspirieren zu lassen. „Bei Bedarf kann auch gern telefonische Beratung bei der Netzwerkstelle in Anspruch genommen werden“, ergänzt Greiner und freut sich auf neue Ideen.

Kontakt:
Jan Greiner/ Uwe Lummitzsch
Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (LAGFA) in Sachsen-Anhalt e.V.
Rathausstraße 13
06108 Halle / Saale

Telefon: 0345 22604440
E-Mail: netzwerkstelle@lagfa-lsa.de


20.01.2020: Webinar: Supervision und kollegiale Fallberatung am 10.02.2020

Das Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt (ZEMIGRA) lädt alle Interessierte zur Teilnahme am kostenlosen Webinar „Supervision und kollegiale Fallberatung“ ein.
Für hauptamtliche und ehrenamtliche Personen sowie Unternehmen ist das Erarbeiten von Lösungsansätzen bei der Integration von Zugewanderten eine Kernkompetenz in der Beratung und Begleitung der Zielgruppe. Hierfür bieten sich Supervision und kollegiale Fallberatung als wirksame Methoden an, um fachliche, zwischenmenschliche und organisatorische Probleme sowie konkrete Fälle zu analysieren und Lösungen zu entwickeln.

Die Teilnehmenden sollen mithilfe des Webinars befähigt werden, eigene Teamsupervisionen und kollegiale Fallberatungen in der Praxis umzusetzen. Dafür erhalten sie Einblicke in die Grundzüge, Regeln und Rollen der kollegialen Beratung und Supervision. Sie bekommen Methoden vermittelt, was die Entscheidungsfindung und -stärkung befördert und eigene Gestaltungsspielräume öffnet. Abschließend sollen Methoden und Unterstützungsmöglichkeiten zum Thema Selbstschutz gegeben werden.

Referent: Olaf Friedersdorf, Diplom-Sozialarbeiter, Mediator und systemischer Coach
Termin: 10.02.2020 (Montag) von 14:30-16:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch wird eine stabile Internetverbindung über die Browser Firefox, Google Chrome oder Safari sowie Lautsprecher oder Headset vorausgesetzt.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 06.02.2020 bei Frau Wildner (franziska.wildner@f-bb.de) an. Dann bekommen Sie den Anmeldelink zugeschickt.  
Weitere Information können Sie auch hier nachlesen.


13.01.2020: Fachtag "Extremismusprävention zwischen YouTube und Jugendtreff"

Medien bieten wichtige Ansatzpunkte für die Präventionsarbeit. Gerade soziale und audiovisuelle Medien eignen sich, um Jugendliche zu einer reflektierten und aktiven Mediennutzung zu motivieren und ihre Urteilsfähigkeit zu fördern. Medienpädagogische Ansätze unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, um sich in gesellschaftliche Debatten einzubringen.

Das von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) geförderte Präventionsprojekt „RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus“ ist im März 2019 gestartet und verbindet aktive Medienarbeit mit einem Peer-to-Peer-Ansatz. Im ersten Jahr entstanden sieben Filme, welche die Perspektive von jungen Menschen auf die Themen Pluralität, Rassismus, Werte & Religion, Gender und Gesellschaftskritik aufgreifen. Die Filme sind ergänzt mit pädagogischem Material und Hintergrundinformationen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für den Einsatz in der Präventionsarbeit und auf einer Online-Plattform zugänglich.
Der Fachtag „Extremismusprävention zwischen YouTube und Jugendtreff“ richtet sich an pädagogische Fachkräfte und bietet einen Einblick in erste Ergebnisse des RISE-Projektes.

Datum: 13.02.2020 (Donnerstag), 09:00 - 17:30 Uhr
Ort: silent green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin
Das genaue Tagesprogramm finden Sie unter diesem Link.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.


11.12.2019: Fachtag „Inner Safety- Einführung in die Psychotraumatologie“

Die Diakonische Flüchtlingshilfe im Kirchenkreis Salzwedel lädt alle Interessierten, Haupt- und Ehrenamtliche der Integrationsarbeit zum Fachtag „Inner Safety- Einführung in die Psychotraumatologie“ am 11.01.2020 (Samstag) ein.

Folgende Themen werden im Rahmen des Fachtags besprochen:

  • Was ist ein Trauma? (Traumadefinition)
  • Was passiert während einer Traumatisierung im Gehirn? (Neurologie)
  • Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung?
  • Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen
  • Transgenerationale Weitergabe von Traumata
  • Was hilft? (Stabilisierung)
  • Umgang mit traumatisierten Menschen
  • Burn-out Prophylaxe

Alle Punkte werden im Hinblick auf die besondere Situation von traumatisierten Flüchtlingen geschildert und vertieft und auf den Bedarf der jeweiligen Zielgruppe abgestimmt. Fallbesprechungen sind ebenfalls möglich.

Ort: Haus "Eefje", Reichestraße 51, 29410 Salzwedel
Termin: Samstag, den 11.01.2020 ab 9:00 Uhr Ankommen, Beginn 9:30 Uhr, Ende: 16:30 Uhr, 30 min. Mittagspause.
Die Veranstaltung dauert ca. 7 Stunden. Es werden Getränke und ein Mittagsimbiss angeboten.
(Für darüberhinausgehende Verpflegung sorgen die Teilnehmenden bitte selbst!)
Referentin: Sabine Schrader | Zentrum für Psychotraumatologie Kassel e.V., Fachbereich "Inner Safety"

Anmeldung ist bis 19.12.2019 erforderlich bei Evelyn Ruppert-Schulze
Mobil: +49 1520 2641 367 | Mail: fluechtlingshilfe.saw@gmail.com

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahme ist auf 20 Teilnehmende beschränkt.


04.12.2019: Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort

Mit dem Programm „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ fördert die Robert Bosch Stiftung engagierte Menschen, die durch ihr Denken und ihr Tun den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken. Diese „mutigen Akteure“ sollen bei ihren Vorhaben unterstützt werden, ihre Vision von einem besseren Leben zu verwirklichen.

Bewerben können sich alljene (z. B. Vereine, Initiativen oder Privatpersonen), die davon überzeugt sind, dass ihr Engagement, ihre Idee und ihr Vorhaben die Situation vor Ort positiv verändern und dass ihr Beitrag auch praktisch und nachhaltig umgesetzt werden kann.

Das Programm wird ausgeschrieben für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Bewerbungsende ist am bis zum 16.02.2020. Die Robert-Bosch-Stiftung stellt gemeinsam mit den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rund1 Mio. Euro für die Förderung von bis zu 20 Neulandgewinner-Projekten zur Verfügung.

Die Projektförderung ist auf zwei Jahre (Januar 2021 bis Dezember 2022) ausgelegt, wobei die Programmteilnehmer ein individuelles Mentoring zur Entwicklung und Umsetzung ihres Vorhabens erhalten.

Genauere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Internetseite:
www.neulandgewinner.de


25.11.2019: Festveranstaltung zum Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt 2019

Das Land verleiht am 4. Dezember in Halle bereits zum zehnten Mal den Integrationspreis Sachsen-Anhalts. Mit dem Preis werden jährlich Vereine, Migrantenorganisationen, Kommunen, Schulen, Unternehmen und andere Institutionen ausgezeichnet, die nachhaltige Integrationsprojekte umsetzen. Seit 2015 wird auch hervorgehobenes individuelles Engagement gewürdigt. Rund 70 Einsendungen wurden in diesem Jahr eingereicht. Eine Fachjury, die vom Landesintegrationsbeirat berufen wurde, wählte die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Zur Festveranstaltung sind Sie herzlich eingeladen.

Ort der Preisverleihung: Leopoldina, Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale)
Termin: 4. Dezember 2019, 17:00 Uhr

Einladung mit Tagesordnung ist unter folgender Adresse abrufbar: https://integrationsbeauftragte.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/AGSA/Integrationsbeauftragte/Integrationspreis_2019_Einladung_zur_Festveranstaltung.pdf

Es wird um Anmeldung bis spätestens 27. November gebeten

per Telefax an +49 391 567 4688,
per E-Mail an integrationspreis@ms.sachsen-anhalt.de oder

postalisch an:
Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration,
Stichwort: Integrationspreis,
Turmschanzenstraße 25,
39114 Magdeburg.


18.11.2019: Förderkampagne „Melting Pott“ der Amadeu Antonio Stiftung, des FC St. Pauli und Ben & Jerry‘s

Ben & Jerry’s unterstützt mit der Förderkampagne „Melting Pott“ zusammen mit dem FC St. Pauli und der Amadeu Antonio Stiftung Projekte und Organisationen, die sich für eine vielfältige und inklusive Gesellschaft stark machen.

Förderkriterien und Hinweise für die Antragstellung:
Von 1. November bis 15. Dezember 2019 können Engagierte ihre Projekte für einen Aktionszeitraum im Folgejahr bei der Amadeu Antonio Stiftung bundesweit einreichen. Die Projekte erhalten unkonventionell und schnell mit 500 bis 5.000 € eine Grundlage, diese Gesellschaft inklusiver zu gestalten.
WAS fördern wir?
Der Melting Pott fördert Projekte und Initiativen, die:

  • sich gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und die „Neue Rechte“ positionieren
  • die Auseinandersetzung mit Ungleichwertigkeitsvorstellungen in der Einwanderungsgesellschaft suchen
  • sich mit den gesellschaftlichen Ursachen und Folgen von Diskriminierung auseinandersetzen, wie:

         o    Rassismus
         o    Antisemitismus
         o    sich für Kinder- und Menschenrechte engagieren
         o    online und offline für eine demokratische Debattenkultur stehen
         o    diskriminierungssensible Begegnungen ermöglichen oder fördern

  • in verschiedenen Lebensbereichen ansetzen und unterschiedliche Altersgruppen (Schule, Übergang Schule – Beruf, Arbeitswelt) ansprechen

WER kann beim Melting Pott Fördergelder beantragen?
Grundsätzlich können Körperschaften, die als gemeinnützig anerkannt sind, oder Körperschaften des öffentlichen Rechts Fördergelder beantragen. Dazu zählen: eingetragene Vereine, Kommunen und Verwaltungen, Kommunale Jugendeinrichtungen, Religionsgemeinden, Schulen, Bürgerstiftungen, Integrationsbeauftragte

WAS kann beantragt werden?
Aufwandsentschädigungen, Honorare und anteilige Personalkosten, Reisekosten und Sachmittel
Projekte können bis zu einer Höhe von maximal 5.000 Euro gefördert werden.

WANN und WIE können Anträge gestellt werden?
Vom 1. November bis 15. Dezember könnt Ihr Eure Kurzanträge einreichen. Diese müssen per Post bei uns eingehen und die folgenden Angaben enthalten:
1. Darstellung und Begründung des Projekts
2. Detaillierter Kosten- und Finanzierungsplan
3. Nachweis, dass der Antragsteller rechtsfähig und gemeinnützig ist

Genauere Informationen erhalten Sie unter: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/melting-pott-bewerbung-zur-foerderung-50541/


29.10.2019: Start neuer Erstorientierungskurse im ersten Halbjahr 2020

Die Kreisvolkshochschule in Salzwedel hat auch im ersten Halbjahr 2020 die Möglichkeit die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderten Erstorientierungskurse durchzuführen.

Die Erstorientierungskurse richten sich an Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit Aufenthaltsgestattung sowie an anerkannte Flüchtlinge die noch keinen Integrationskurs besucht haben und wenig bis keine Deutschkenntnisse vorweisen können, sich aber dennoch im unmittelbaren Lebensumfeld orientieren und in typischen Alltagssituationen auf Deutsch verständlich machen wollen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, landeskundliches Wissen zur Erstorientierung verbunden mit einfachen Deutschkenntnissen zu erwerben und können sich auf diese Weise schnell in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden.

Das Konzept des Erstorientierungskurses besteht nun aus insgesamt elf Modulen, deren Inhalte an den Bedürfnissen der Asylbewerberinnen und Asylbewerber ausgerichtet sind.

Folgende Themengebiete werden behandelt:

  • Alltag in Deutschland
  • Arbeit
  • Einkaufen
  • Gesundheit / Medizinische Versorgung
  • Kindergarten / Schule
  • Mediennutzung in Deutschland
  • Orientierung vor Ort / Verkehr / Mobilität
  • Sitten und Gebräuche in Deutschland / Lokale Besonderheiten
  • Sprechen über sich und andere Personen / Soziale Kontakte
  • Werte und Zusammenleben
  • Wohnen

Die Module können je nach Interessenlage der Kursteilnehmenden in beliebiger Reihenfolge behandelt werden.

Interessierte Personen können sich im Gebäude der Kreisvolkshochschule Salzwedel (Karl-Marx-Str. 15, 29410 Salzwedel) bei der Fachbereichsleiterin für Sprachen Frau Wagener oder dem Bildungskoordinator für Neuzugewanderte Herr Lotz melden.

Kontakt:
Frau Sabine Wagener
sabine.wagener@altmarkkreis-salzwedel.de
Karl-Marx-Str. 15 | 29410 Salzwedel | Raum 203
Tel. 03901 840282

Herr Robert Lotz
robert.lotz@altmarkkreis-salzwedel.de
Karl-Marx-Str. 15 | 29410 Salzwedel | Raum 323
Tel. 03901 840248



27.08.2019: #LOVEPEACE- Deutscher Jugendfotopreis

 

Welche Bilder »siehst« du, wenn du an Frieden denkst? Was bedeutet Frieden für dich? In Liebe und Frieden leben – mit anderen Menschen, mit den besten Freundinnen und Freunden, mit der Familie? Glücklich leben, im Alltag, mit der Natur, mit Tieren – und mit sich selbst? Beim Deutschen Jugendfotopreis, der auch in diesem Jahr wieder durch das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum ausgerufen wurde, können Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre ihre eigenen Vorstellungen zeigen.

 

Ganz egal ob mit einem Smartphone oder einer Kamera: Wer sich für die künstlerischen und kommunikativen Möglichkeiten der Fotografie interessiert, mit einem offenen Blick den Alltag betrachtet und gern über den Tellerrand hinausschaut, ist beim Deutschen Jugendfotopreis an der richtigen Adresse. Ob Porträts, Landschaften, Reportagen, am Computer verfremdete Collagen oder tagebuchartige Bildergeschichten - den technischen und ästhetischen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Dafür stehen auch die drei Bereiche: der offene Wettbewerb mit freier Themenwahl, das Jahresthema #LOVEPEACE und eine Kategorie für Experimente.

Damit alle eine faire Chance haben, werden die Einsendungen in vier Altersgruppen bewertet. Für die besten Arbeiten von Foto-AGs stellt der Photoindustrie-Verband zusätzliche Preise bereit. Die besten Bilder werden auf der photokina, der Weltmesse für Fotografie, im Mai 2020 ausgestellt.

Der Deutsche Jugendfotopreis wird seit 1961 vom Bundesjugendministerium vergeben und zählt damit zu den traditionsreichsten Jugendwettbewerben in Deutschland.

Der Einsendeschluss ist der 6. Dezember 2019. Die Online-Teilnahme ist möglich bis 23:59 Uhr, bei Einreichungen per Post gilt der Poststempel.

Nähere Informationen findet man auf der Webseite zum Wettbewerb: www.jugendfotopreis.de

Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum
Deutscher Jugendfotopreis
Küppelstein 34
42857 Remscheid
Fon: 02191.79 42 38
Mail: ftkjfd
Web: www.jugendfotopreis.de


29.07.2019: „Tür an Tür“ - Serie der Mitteldeutschen Zeitung


Die in Halle erscheinende „Mitteldeutsche Zeitung“ hat am 11.06.2019 eine multimediale Serie mit dem Titel „Tür an Tür“ zum Thema Integration gestartet. 4.280 Menschen haben 2018 in Sachsen-Anhalt einen Antrag auf Asyl gestellt. Deutlich weniger als 2015.

Doch woher kommen die Menschen? Wie geht es ihnen in Sachsen-Anhalt? Gibt es Probleme oder Hürden müssen bei der Integration überwunden werden?

Dazu haben sich die Volontäre der Zeitung mit Problemen und Chancen der Integration in den Bereichen Arbeit, Freizeit, Sprache und Bildung, Frauenbild, Kriminalität, Sozialleistungen und Religion befasst. Unter anderem trafen sich die Autoren mit Menschen, für die Sachsen-Anhalt zu einer neuen Heimat geworden ist, führten Interviews mit ihnen sowie Integrationsunterstützern.

Beiträge in der Serie erschienen acht Wochen lang jeweils dienstags. Im ersten Teil kam auch die Staatssekretärin im Sozialministerium und Landes-Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck zu Wort. Die Serie Tür an Tür kann von Interessenten online unter: https://integration.mz.de/ verfolgt werden. Der neueste Beitrag widmet sich dem Frauenbild Geflüchteter.08.07.2019: Geschichten zwischen Afrika und Altmark

Das generationsübergreifendes Theaterprojekt rund um die Schauspielerin und Theaterpädagogin Charlotte Knappstein lädt zu einem interessanten Stück namens „Geschichten zwischen Afrika und Altmark“ ein, welches die 12 Teilnehmer unterschiedlichsten Alters gemeinsam entwickelt haben.

Die Premiere findet am Sonntag, den 14.07.2019 um 14:00 Uhr im Heimatmuseum „Alte Darre Diesdorf“, 29413 Flecken Diesdorf statt.   
Wer diesen Termin verpasst, hat im Rahmen der interkulturellen Woche am 17.09.2019 ab 19:00 Uhr im Club Hanseat, Altperverstraße 23 in 29410 Salzwedel noch einmal die Chance dieses großartige Theaterstück zu sehen.

Der Eintritt ist bei beiden Veranstaltungen frei. Jedoch sind die Zugänge der Veranstaltungsorte nicht barrierefrei.
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.



01.07.2019: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Neue Broschüre zum Ablauf des deutschen Asylverfahrens

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat eine neue Broschüre zum Auflauf des Asylverfahrens in Deutschland veröffentlicht.
In dem Band wird ein Überblick über die wichtigsten Aspekte des Asylverfahrens gegeben - wie etwa die persönliche Anhörung der Antragsteller, die Schritte der Entscheidungsfindung, aktuelle Vorhaben zur Verfahrensoptimierung sowie die Einordnung der deutschen Maßnahmen in den europäischen Zusammenhang.
Für das BAMF gehöre die Prüfung der Asylanträge zu den wichtigsten Aufgaben, betonte die Behörde.

Die 56 Seiten umfassende Broschüre kann auf der Internetseite des BAMF(LINK) in den Sprachen Englisch und Deutsch heruntergeladen werden: siehe rechts
 


23.04.2019: Einrichtung von Leseclubs oder media.labs mit der „Stiftung Lesen“

Die Stiftung Lesen ist Programmpartner im Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Um die Lesemotivation und die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen in ganz Deutschland zu steigern, werden ab sofort Bündnisse für Bildung in vielen verschiedenen Einrichtungen wie z. B. Jugend- oder Familienzentren, Bibliotheken, Mehrgenerationenhäusern und Ganztagsschulen aufgebaut und voraussichtlich bis 2022 von der Stiftung Lesen unterstützt

Leseclubs
-    für 6- bis 12-jährige Kinder – an 465 Standorten
-    gemeinsames Lesen von Büchern und Weiterentwicklung der Geschichten z. B. zu Hörspielen und Theaterstücken

media.labs
-    für 12- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche – an 100 Standorten
-    Möglichkeit für Jugendliche verschiedene Medien auszuprobieren und eigene mediale Produkte zu gestalten – in Film, Bild, Ton und/oder Text.

In den Leseclubs und media.labs finden fortlaufend Aktionen statt, die von Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen können auf ein breites Medienangebot zurückgreifen und werden durch das gruppen- und freizeitorientierte Format zum regelmäßigen Besuch animiert.

Womit unterstützt die Stiftung Lesen die Leseclubs und media.labs?
-    Medien: Grund- und Nachausstattungen, die z. B. Bücher, Zeitschriftenabonnements, digitale Medien, Lernspiele und Bastelmaterialien umfassen (sowie bei Bedarf etwas Mobiliar).
-    Weiterbildungen und Webinare für ehrenamtliche Betreuer und Betreuerinnen sowie Workshops für Kinder und Jugendliche in den media.labs
-    Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Betreuer und Betreuerinnen

Wie lokale Einrichtungen Bündnispartner der Stiftung Lesen werden können, erfahren Sie unter: https://www.leseclubs.de/.

Kontakt & Ansprechpartner:
Stiftung Lesen
Römerwall 40
55131 Mainz
Fon: 06131.28 89 00
Mail: leseclubs@stiftunglesen.de
Web: www.leseclubs.de


04.02.2019: Engagementfonds der LAGFA für Integration und soziale Teilhabe– Förderrunde 2019

Integration von Zugewanderten endet nicht bei erster Hilfe zum Einleben und Zurechtfinden. Ehrenamtlichen Aktivitäten in Vereinen, Initiativen oder einzeln ermöglichen unseren neuen Nachbar/innen zunehmend soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und unterstreichen nochmals deutlich, dass Integration als themenübergreifende Aufgabe zu verstehen ist, die alle Bereiche bürgerlichen Engagements gleichsam herausfordert.
 
Chancen sozialer Teilhabe zu verbessern, trifft auf Zugewanderte wie Einheimische gleichermaßen zu. Dahingehende ehrenamtliche Vorhaben, die sozialräumlich („Problemquartier“ oder „ländlicher Raum“) oder gruppenspezifisch („prekäre Lebenslagen“ oder „Menschen mit Beeinträchtigungen“) ausgerichtet sind, tragen zur Aktivierung nachbarschaftlichen Miteinanders bei.
 
Die landesweite Netzwerkstelle der LAGFA will dem mit neuem Titel „Engagierte Nachbarschaft in Sachsen-Anhalt“ zukünftig stärker Rechnung tragen. Neben integrativem Engagement können auch Vorhaben zugunsten sozialer Teilhabe Unterstützung (u.a. Vernetzung, Fachinformationen und Bildungsangebote) erhalten. Dazu startet außerdem unser landesweiter Engagementfonds für Integration und soziale Teilhabe in eine neue Förderrunde 2019 für ehrenamtliche Vorhaben mit folgenden Schwerpunkten:
 
-          Integration von Zugewanderten in die Nachbarschaft
-          Verbesserung sozialer Teilhabe unter sozialräumlichen Gesichtspunkten
-          Verbesserung sozialer Teilhabe für benachteiligte Gruppen

Anträge können von Ehrenamtlichen, egal ob einzeln oder im Verein organisiert, gestellt werden. Die Förderung pro Vorhaben beträgt maximal 2.500,00 € und wird als Vollfinanzierung nach dem Erstattungsprinzip vergeben. Die Antragstellung ist ganzjährig möglich.
Genauere Informationen zum Engagementfonds sind unter folgendem Link einsehbar:
www.lagfa-lsa.de/engagementfonds.html

Antrag, Förderinformationen und Ausfüllhilfen für das Jahr 2019 finden Sie unter:
www.lagfa-lsa.de/downloads/foerderinfothek.html?download=141:antragsformular-engagementfonds-2019
Sollten Sie Fragen zur Antragstellung haben oder genauere Beratung zu Projekten benötigen, wenden Sie sich bitte an Herrn Greiner.  

Jan Greiner
Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt (Lagfa) e.V.
Leipziger Straße 37
06108 Halle / Saale

Telefon: 0345 20 37 842
Mobiltelefon: 0176 81 45 43 24
E-Mail: netzwerkstelle@lagfa-lsa.de


18.06.2018: Kultur trifft Digital

Das Projekt "Kultur trifft Digital: Stark durch digitale Bildung und Kultur" der Stiftung Digitale Chancen ermöglicht sozial- und bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren das Erleben und Gestalten kultureller Werke mit Hilfe digitaler Medien.

Das Projekt setzt sich aus einem digitalen Orientierungsparcours und einem darauf aufbauenden medienpraktischen Projekt zusammen.  
Der digitale Orientierungsparcours ist ein eintägiger Workshop, bei dem die Kinder und Jugendlichen erste Erfahrungen mit den vielfältigen Möglichkeiten digitaler Medien an vier verschiedenen Stationen (Digitaler Sound, Digitale Technik, Digitale Sprache & Digitale Realität) sammeln.
Das anschließende medienpraktische Projekt ist ein mehrtägiger Workshop, der mindestens zweimal durchgeführt wird. Dort setzen die Kinder und Jugendlichen ihre eigene kreative Projektidee um.

Die Stiftung Digitale Chancen schließt als Initiative mit zwei lokalen Partnern ein Bündnis für Bildung. Diese Partner können Familien-, Freizeit- oder Jugendeinrichtungen sowie Kultureinrichtungen oder Freiwilligenagenturen sein.
Lokale Bündnispartner sollen folgende Bedingungen erfüllen:
-    Sozial- und bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendlichen werden erreicht.
-    Das Projekt wird außerhalb des Schulunterrichts durchgeführt.
-    Das Projekt ist für die Einrichtung neu und zusätzlich.
-    Die medienpädagogische Hoheit der Projekte liegt bei der Stiftung Digitale Chancen.
-    Die lokalen Bündnispartner vernetzen sich längerfristig mit anderen Akteuren.

Die Stiftung Digitale Chancen verausgabt die Fördermittel selbst und leitet sie nicht an die lokalen Bündnispartner weiter. "Kultur trifft Digital: Stark durch digitale Bildung und Kultur“ ist ein Projekt der Stiftung Digitale Chancen im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Sie möchten bei »Kultur trifft Digital« mitmachen und Bündnispartner werden? Dann senden Sie jederzeit eine Interessensbekundung.
Online-Interessensbekundung: https://www.kultur-trifft-digital.de/mitmachen/index.cfm

Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, wenden Sie sich an Frau Caroline Müller-Bretl und Frau Sandra Liebender

Stiftung Digitale Chancen
Kultur trifft Digital
Chausseestr. 15
10115 Berlin

Telefon: 030 43 72 77 40
Mail: info@kultur-trifft-digital.de
Web: www.kultur-trifft-digital.de


05.06.2018: Handbook Germany 

Die Internetseite „Handbook Germany“ ist ein Projekt des Vereins „Neue deutsche Medienmacher“ und wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert. Beim Aufbau und Betrieb der Seite arbeitet der Verein mit der Telekom und Adobe zusammen.

Handbook Germany bietet Informationen und Tipps zum Leben in Deutschland in bis zu 7 Sprachen (Deutsch, Englisch, Paschto, Türkisch, Französisch, Arabisch, Persisch). Im Mittelpunkt stehen Themen aus den Bereichen Leben, Lernen, Recht und Arbeiten, die sowohl in Textform als auch als Videoformat abgerufen werden können. Dabei werden wichtige, alltägliche Fragen aufgegriffen und erläutert. Zum Beispiel:

-    Welche Hilfe erhalte ich während der Schwangerschaft?
-    Was sollte man wissen, wenn man eine Ausbildung beginnen möchte?
-    Wie funktioniert in Deutschland das Schulsystem?
-    Welche Rechte haben Menschen mit Behinderung?
-    Was ist eine beglaubigte Kopie und wo kann man diese erhalten?
-    Warum sollte ich mein Kind impfen lassen?
 
Außerdem bietet Handboook Germany ein Lexikon an, in dem wichtige Begriffe kurz erläutert werden. Neben den Informationsvideos werden auch alltägliche, deutsche Phrasen anhand kleiner Filme dargestellt und erklärt.

Handbook Germany: www.handbookgermany.de


28.03.2018: Förderung für interkulturelle Projekte

Das Ministerium für Inneres und Sport hat eine Richtlinie zur Förderung von interkulturellen und interreligiösen Begegnungsveranstaltungen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (2014-2020) und des Landes Sachsen-Anhalt veröffentlicht. Mit der neuen Richtlinie sollen insbesondere Begegnungsveranstaltungen und Kontakte zwischen einheimischer Bevölkerung und Zugewanderten ermöglicht und intensiviert werden, um gegenseitiges Verständnis und Toleranz für die Vielfalt der Kulturen und Religionen zu fördern. Hierfür können interessierten öffentlichen und privaten Projektträgern pro Antrag bis zu 10.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Erforderlich ist ein zehnprozentiger Eigenmittelanteil.
 
Bewilligungsbehörde und Ansprechpartner ist das Referat ESF-Förderung im Landesverwaltungsamt
(www.lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/wirtschaft-verkehr/esf-foerderung).

Kontakt auf Kreisebene - Integrationskoordinatoren:
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Kontakt Landeskoordinatoren:
Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt
Danilo Weiser
Pressesprecher
Halberstädter Str. 2 / am „Platz des 17. Juni“
39112 Magdeburg
Tel.: 0391 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5377
Fax: 0391 567-5520
pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de
http://www.mi.sachsen-anhalt.de