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14.10.2019: Ländervortrag: „Pakistan“ von Usman Alam

Der Altmarkkreis Salzwedel und die Diakonische Flüchtlingshilfe im Kirchenkreis Salzwedel, Projekt ZUsAL, laden Sie herzlich zu einem Ländervortrag „Pakistan“ nach Gardelegen ein.  

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 26.10.2019 ab 18:00 Uhr im Rathaussaal, Rathausplatz 1, 39638 Gardelegen statt.

Der Pakistaner Usman Alam entführt Sie mit spannenden Fakten und Erlebniserzählungen über Land und Leute nach Pakistan. Er erläutert unter anderem auch die aktuelle politische Situation in und um Pakistan sowie mögliche Fluchtgründe. Sie sind herzlich eingeladen im Anschluss an den Vortag Fragen an Herrn Alam zu stellen.

Parkplätze stehen Ihnen in der Rudolf-Breitscheid-Straße 3, dem Holzmarkt oder Am Burgwall zur Verfügung.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Ministerium für Inneres und Sport sowie dem Altmarkkreis Salzwedel.

Kontakt:
Integrationskoordinatorin Frau Ludwig
Karl-Marx-Str. 15
29410 Salzwedel
Tel: 03901 840 257
E-Mail: Inka.Ludwig@Altmarkkreis-Salzwedel.de

 



07.10.2019 | Ausschreibung Land.Zuhause.Zukunft - Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen

Mit dem Programm „Land.Zuhause.Zukunft – Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen“ unterstützt die Robert Bosch Stiftung Landkreise und ihre Akteure dabei, innovative und nach vorne gerichtete Ansätze für die Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen zu entwickeln.

Die Ausschreibung richtet sich an Landkreise, die in ländlichen Räumen in Deutschland gemeinsam mit weiteren Partnern aus der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft eine konkrete Herausforderung bearbeiten oder eine langfristige Strategie im Themenfeld Integration und Teilhabe entwickeln wollen.

Dabei geht es auch darum, die Bindung von Migranten im ländlichen Raum zu stärken und integrationspolitische Akteure lokal und überregional zu vernetzen.

Die Ausschreibung richtet sich an Landkreise und Akteure in den ländlichen Räumen Deutschlands, die innovative und zukunftsfähige Lösungsansätze für die Teilhabe und Integration von Neuzugewanderten gemeinsam entwickeln.  

Die Bewerbungsfrist endet am 18.11.2019.

Genauere Informationen zur Ausschreibung erhalten Sie unter: https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/landzuhausezukunft

Sehen Sie innovative Lösungsansätze bei der Integration und Teilhabe von Zugewanderten im Altmarkkreis Salzwedel, die ihm Rahmen dieses Programms umgesetzt werden können, so wenden Sie sich bitte an die

Integrationskoordinatorin des Altmarkkreises Salzwedel Frau Ludwig
Karl-Marx-Str. 15 | 29410 Salzwedel | Tel: 03901 840 257
E-Mail: Inka.Ludwig@Altmarkkreis-Salzwedel.de



30.09.2019: Tagung Mut auf Zukunft - Migration und ehrenamtliches Engagement im Altmarkkreis Salzwedel

Der Altmarkkreis Salzwedel lädt alle mit Integration befassten Akteure und Ehrenamtliche zur Tagung „Mut auf Zukunft - Migration und ehrenamtliches Engagement im Altmarkkreis Salzwedel“ am Dienstag, den 15. Oktober 2019 in die Alte Münze, Altperverstraße 22, 29410 Salzwedel ein.

Integration von Zugewanderten wurde im Altmarkkreis Salzwedel in den letzten Jahren vor allem durch ehrenamtliches Engagement erfolgreich gestaltet und gestützt.
Auf der Tagung sollen die bisherigen Erfahrungen durch die Teilnehmenden zusammengetragen, ausgewertet und mit Gästen aus Burundi, dem Libanon und den Philippinen in einen globalen Zusammenhang gebracht werden. Dazu wird es am Vormittag einen informellen Austausch mit Workshops geben.

Am Nachmittag werden die Ergebnisse des Austausches sowie die Erfahrungen im Umgang mit Migration und Integration im Altmarkkreis Salzwedel vorgestellt.
Seit Juni 2019 wurde dazu eine Befragung durchgeführt, die wir Ihnen an diesem Tag gerne präsentieren und mit Ihnen diskutieren wollen.

Folgendes Tagungsprogramm ist vorgesehen:

9:00 Uhr    Eröffnung der Tagung

Vorstellung und Kennenlernen der Anwesenden und der Ziele des Austauschs

Inhaltliche Kurzimpulse

10:15 Uhr    Spezifische Workshops zum Thema Migration, Integration und Engagement

12:15 Uhr    Mittagspause mit Imbiss

13:00 Uhr    Grußwort des Landrates des Altmarkkreises Salzwedel, Herr Michael Ziche

13:30 Uhr    Präsentation Ergebnisse Austausch vom Vormittag & Vorstellung einer Befragung zu Erfahrungen mit Migration, Integration und Teilhabe im Altmarkkreis Salzwedel

14:30 Uhr    Kaffee-Pause

14:45 Uhr    World Café zur Weiterarbeit und Schlussfolgerungen

16:30 Uhr    Zusammenführung und Ausblick

17:00 Uhr    Schlusswort

Um Anmeldung bis zum 10.10.2019 bei Frau Ludwig wird gebeten.

Integrationskoordinatorin des Altmarkkreises Salzwedel Frau Ludwig
Karl-Marx-Str. 15
29410 Salzwedel
Tel: 03901 840 257
Inka.Ludwig@Altmarkkreis-Salzwedel.de


24.09.2019: „Auf den Spuren Buddhas“

Der Altmarkkreises Salzwedel lädt im Rahmen der Interkulturellen Woche alle Interessierten am Sonntag den 29.09.2019 herzlich zum Fotovortrag „Auf den Spuren Buddhas“ ein.

Lassen Sie sich von der Leipziger Fotografin und Sängerin Victoria Knobloch in einem Fotovortrag nach Indien, Nepal und Tibet entführen, wo der Buddhismus mit seiner Tradition der Meditation und Kultivierung des Mitgefühls blüht. Mit beeindruckenden und einfühlsamen Bildern zeigt Sie die Lebenswirklichkeit dieser Länder.

Neben wissenschaftlichen Fakten, wie zum Beispiel dem Interesse der Neurowissenschaften am Buddhismus wird Frau Knobloch auch intensiv ihre persönlichen Erfahrungen in den Ländern sowie einem Aufenthalt in einem buddhistischen Kloster in den Vortrag einfließen lassen. Gerne können Sie sich auch mit ihr zu allen Fragen des Buddhismus austauschen.

Die Veranstaltung findet ab 15:30 Uhr im Haus Efje, Reichestraße 51, 29410 Salzwedel statt.

Für Verpflegung ist gesorgt.  

Für Fragen wenden Sie sich bitte an die
Integrationskoordinatorin des Altmarkkreises Salzwedel Frau Ludwig
Karl-Marx-Str. 15
29410 Salzwedel
Tel: 03901 840 257
E-Mail: Inka.Ludwig@Altmarkkreis-Salzwedel.de


09.09.2019: Geschichten zwischen Afrika und Altmark - Auftakt der Interkulturellen Woche im Altmarkkreis Salzwedel

Das generationsübergreifendes Theaterprojekt rund um die Schauspielerin und Theaterpädagogin Charlotte Knappstein lädt zu einem außergewöhnlichen Stück namens „Geschichten zwischen Afrika und Altmark“ ein.

Dieses Theaterstück, welches die 12 Teilnehmenden im Alter zwischen 11 und 70 Jahren gemeinsam entwickelt haben, wurde durch den nigerianischen Autor und Verleger E. C. Osondu inspiriert.

Im Rahmen der interkulturellen Woche am 17.09.2019 ab 19:00 Uhr im Club Hanseat, Altperverstraße 23 in 29410 Salzwedel wird dieses großartige Theater aufgeführt. Lassen Sie sich begeistern.

Der Eintritt ist frei. Der Zugang zum Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.


03.09.2019: Stipendien für internationalen Schüleraustausch zu vergeben

AJA (Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustausch) ist der Dachverband von sieben gemeinnützigen Jugendaustauschorganisationen in Deutschland und fördert die Verankerung des langfristigen internationalen Jugendaustauschs in der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik sowie in der Jugendpolitik. Ziel ist die Förderung interkulturellen Lernens, von Verständigung, Eigenverantwortlichkeit, Toleranz und Respekt für unterschiedliche Lebensweisen.

AJA bietet interessierten Schülern und Schülerinnen insgesamt 10 Teilstipendien für den internationalen Schüleraustausch an. Die Stipendien decken 50 Prozent des jeweiligen Programmpreises ab und müssen nicht zurückgezahlt werden.

Zu Programmbeginn müssen die Teilnehmenden zwischen 15 und 18 Jahren sein. Die Schüler und Schülerinnen können zusätzlich zum AJA-Stipendium eine Förderung durch Schüler-BAföG beantragen und so ihren finanziellen Eigenanteil nochmals reduzieren. Sowohl das AJA-Stipendium als auch das Schüler-BAföG müssen nicht zurückgezahlt werden.

Interessierte Schüler und Schülerinnen können sich bis zum 15. November 2019 bewerben. Das Online-Formular dafür sowie weitere Informationen finde Sie unter: www.aja-org.de/stipendien-aja/

AJA – Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustausch gGmbH
Gormannstr. 14
10119 Berlin
Fon: 030.333 098 75
Mail: nfj-rgd
Web: www.aja-org.de


27.08.2019: #LOVEPEACE- Deutscher Jugendfotopreis

Welche Bilder »siehst« du, wenn du an Frieden denkst? Was bedeutet Frieden für dich? In Liebe und Frieden leben – mit anderen Menschen, mit den besten Freundinnen und Freunden, mit der Familie? Glücklich leben, im Alltag, mit der Natur, mit Tieren – und mit sich selbst? Beim Deutschen Jugendfotopreis, der auch in diesem Jahr wieder durch das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum ausgerufen wurde, können Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre ihre eigenen Vorstellungen zeigen.

Ganz egal ob mit einem Smartphone oder einer Kamera: Wer sich für die künstlerischen und kommunikativen Möglichkeiten der Fotografie interessiert, mit einem offenen Blick den Alltag betrachtet und gern über den Tellerrand hinausschaut, ist beim Deutschen Jugendfotopreis an der richtigen Adresse. Ob Porträts, Landschaften, Reportagen, am Computer verfremdete Collagen oder tagebuchartige Bildergeschichten - den technischen und ästhetischen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Dafür stehen auch die drei Bereiche: der offene Wettbewerb mit freier Themenwahl, das Jahresthema #LOVEPEACE und eine Kategorie für Experimente.

Damit alle eine faire Chance haben, werden die Einsendungen in vier Altersgruppen bewertet. Für die besten Arbeiten von Foto-AGs stellt der Photoindustrie-Verband zusätzliche Preise bereit. Die besten Bilder werden auf der photokina, der Weltmesse für Fotografie, im Mai 2020 ausgestellt.

Der Deutsche Jugendfotopreis wird seit 1961 vom Bundesjugendministerium vergeben und zählt damit zu den traditionsreichsten Jugendwettbewerben in Deutschland.

Der Einsendeschluss ist der 6. Dezember 2019. Die Online-Teilnahme ist möglich bis 23:59 Uhr, bei Einreichungen per Post gilt der Poststempel.

Nähere Informationen findet man auf der Webseite zum Wettbewerb: www.jugendfotopreis.de

Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum
Deutscher Jugendfotopreis
Küppelstein 34
42857 Remscheid
Fon: 02191.79 42 38
Mail: ftkjfd
Web: www.jugendfotopreis.de


19.08.2019: Bundeskonferenz „Sexuelle Bildung und Flucht“ in Naumburg

Themen wie Liebe und Partnerschaft, Sexualität, die eigene geschlechtliche Identität und das Verhältnis zwischen den Geschlechtern gehören zum Menschsein elementar dazu. Trotzdem herrscht in sexualpädagogischen Fachkontexten oft Unsicherheit darüber, wie diese Themen auch mit geflüchteten Menschen behandelt werden können.

Die Bundeskonferenz Sexuelle Bildung und Flucht wird deshalb in Vorträgen, Workshops, Podiumsdiskussionen und Filmvorträgen Wege zu einer gelingenden Sexuellen Bildung im Kontext Flucht aufzeigen. Die Konferenz bündelt herausragende Expertise aus Theorie und Praxis: Die Hochschule Merseburg ist mit den deutschlandweit einzigartigen Studiengängen in Angewandter Sexualwissenschaft und Sexologie führend auf dem Gebiet der Sexuellen Bildung. Der Burgenlandkreis wiederum hat als bisher einziger Landkreis in Deutschland ein umfassendes Konzept zur Sexuellen Bildung im Kontext Flucht erarbeitet und umgesetzt und konnte dabei viele Erfahrungen in der Arbeit mit Fachkräften, Einrichtungen und Geflüchteten zum Thema Sexualität sammeln.

Datum: 26.-27.09.2019
Veranstaltungsort: Bundessprachenamt, Außenstelle Naumburg, Kösener Straße 50, 06618 Naumburg (Saale)
Kosten: 25 € pro Person

Genauere Informationen zum Programm und Inhalt der Workshops entnehmen Sie bitte der Internetseite
www.hs-merseburg.de/hochschule/information/weiterbildungsangebote/tagungen/bundeskonferenz-sexuelle-bildung-und-flucht/

Anmeldung unter: weiterbildung@hs-merseburg.de


12.08.2019: Das 1x1 der Antragstellung- „Wie und wo beantrage ich Geld für Projekte?“

Zirka 600 Stiftungen entstehen jährlich neu in Deutschland. Viele ältere oder Prominente Menschen widmen Teile ihres Vermögens einem guten Zweck und engagieren sich für die Gesellschaft. Demgegenüber steht eine Fülle von Projekten in Schulen und Vereinen, die nicht umgesetzt werden können, weil Geld und Unterstützung fehlen. Oft liegt das nur daran, dass die Verantwortlichen nicht wissen, welche Einrichtungen und Programme welche Projekte in welchem Maße fördern. Einige denken, ihr Projekt ist für Stiftungen nicht interessant genug. Viele haben nach ersten Ablehnungen keine Lust mehr, weitere Anträge zu stellen. Andere winken beim Antragsvokabular ab, Anforderungen wie „gesellschaftlicher Mehrwert“ oder „langfristiger Nutzen“ wollen nicht so recht mit Ihrem Projektplan passen. Das Seminar richtet sich deshalb gezielt an die Verantwortlichen in Schulen, Fördervereinen und sozialen Projekten. Das 1x1 der Antragstellung erleichtert Ihnen den Start in die Welt des Fundraising und insbesondere in die Welt der Antragstellung für Ihre Projekte.

Die Dozenten Gerhard und Sabine Schwab gründeten vor mehr als zehn Jahren einen gemeinnützigen Kunst- und Kulturverein, professionalisierten ihr Wissen und beraten aktuell Vereine, Schulen, kleine und mittlere Unternehmen und Organisationen. In diesem Seminar geben sie einen Überblick über den Einsatz von Fundraising in Schule und Verein, stellen relevante Fördermöglichkeiten vor und gehen detailliert auf die gängige Förderpraxis von Stiftungen ein. Anhand von Beispielen recherchieren sie gemeinsam mit den Teilnehmenden: Zu welchem Programm passt welches Projekt? Die Teilnehmenden erhalten eine Zusammenfassung, welche Elemente jeder Antrag unbedingt enthalten muss und welche Fehler sie auf keinen Fall machen sollten. Anhand von Beispielen werden sowohl der Umgang mit dem Antragsvokabular geübt, als auch die Projektziele und Zielgruppen formuliert und auf einen möglichen Antrag angepasst.  

Datum: Mittwoch, 21. August 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr

Veranstaltungsort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Seminarraum des Landesbüros Otto-von-Guericke-Str. 65, 39104 Magdeburg   

Teilnehmerpauschale: 20,00 € (für Programm und Verpflegung; Zahlung zu Beginn der Veranstaltung)

Anmeldung erforderlich: 0391 56876-0, Fax: 0391 56876-15, E-Mail: info.magdeburg@fes.de


07.08.2019: Sachsen-Anhalt lobt Integrationspreis 2019 aus

Mit der mittlerweile 10. Verleihung des Integrationspreises würdigt das Land Sachsen-Anhalt das Engagement für  Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Um den vorbildlichen Einsatz von Vereinen, Initiativen, Unternehmen und ehrenamtlich Aktiven zu würdigen, wird der Preis seit 2010 jährlich vergeben. Bewerbungen sind bis zum 03. Oktober möglich.

Sachsen-Anhalts Integrationsbeauftragte, Staatssekretärin Susi Möbbeck: „Wir rufen all diejenigen zur Bewerbung auf, die sich für ein solidarisches Zusammenleben in einem vielfältigen Sachsen-Anhalt einsetzen. Ihr Engagement sorgt dafür, dass Geflüchtete und Zugewanderte gleichberechtigt am Alltag, am Arbeitsplatz und in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen teilhaben können.“

„Mit dem Integrationspreis möchten wir auch in diesem Jahr die vielen positiven Beispiele für gelingende Integration sichtbar machen. Wir freuen uns auf vielfältige Vorschläge für den 10. Integrationspreis Sachsen-Anhalt“, so Susi Möbbeck.

Verliehen wird der Integrationspreis im Rahmen einer Festveranstaltung am 4. Dezember 2019 in Halle. Ausgeschrieben ist er in drei Kategorien: „Miteinander statt gegeneinander: Interkulturelles Zusammenleben gemeinsam gestalten“, „Teilhabe stärken – Ankommen gestalten: Erstinformation, Bildung und Begleitung für Geflüchtete und Zugewanderte“ sowie „Integration in Ausbildung und Arbeit - Vielfalt in der Unternehmenswelt“. Zudem sollen besonders ehrenamtlich engagierte Einzelpersonen gewürdigt werden. Der erste Preis in jeder Kategorie ist mit 1.000 Euro, der zweite Preis mit je 500 Euro dotiert. Die Bewerbungsunterlagen finden Sie im Internet auf der Seite www.integriert-in-sachsen-anhalt.de.

Bewerbungen können online unter integrationspreis@ms.sachsen-anhalt.de eingereicht werden. Schriftliche Bewerbungen sind einzureichen an: Integrationsbeauftragte der Landesregierung Sachsen-Anhalt, Stichwort: Integrationspreis 2019, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Turmschanzenstraße 25, 39104 Magdeburg.


05.08.2019: Projektförderung durch die Kreuzberger Kinderstiftung

Die Kreuzberger Kinderstiftung möchte Kinder und Jugendliche dazu anregen, ihr eigenes Lebensumfeld und unsere Gesellschaft aktiv, verantwortungsbewusst und demokratisch mitzugestalten. Deshalb fördert sie das Engagement junger Menschen und ihre Teilhabe an gesellschaftspolitischen Prozessen. Es werden Projekte des interkulturellen Austauschs gefördert, die soziales Engagement und interkulturelle Begegnungen zwischen geflüchteten und nicht geflüchteten Kindern/ Jugendlichen sowie die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen ermöglichen. Es geht darum, voneinander zu lernen, Werte des Zusammenlebens in der Gesellschaft aufzuzeigen, Konfliktpotenzial zu benennen und einen konfliktfreien Umgang miteinander anzustreben.

Die Partizipation Jugendlicher an der Organisation und Durchführung des Projektes ist anzustreben und gewünscht. Es werden jedoch nur außerschulische Projekte gefördert. Für die nächsten beiden Bewilligungsrunden werden Projekte mit dem Schwerpunkt ,,Neue Bundesländer für ein vielfältiges Deutschland“ bevorzugt gefördert. Für jede Bewilligungsrunde stehen 25.000 Euro zur Verfügung, mit denen im Schnitt 10-15 Projekte gefördert werden.

Der Förderantrag sollte eine detaillierte Projektbeschreibung und einen nachvollziehbar dargestellten Finanzierungsplan enthalten. Der Projektträger muss als gemeinnützig anerkannt sein. Bitte beachten Sie, dass die Kreuzberger Kinderstiftung immer nur Mitfinanzierer eines Projektes sein kann.

Die nächste Frist für das Einreichen von Förderanträgen ist der 28. August 2019. Der Jugendrat kommt am 21. September 2019 zusammen, um die eingegangenen Anträge zu diskutieren und über eine Förderung zu entscheiden.

Genauere Informationen, sowie den Antrag auf Teilförderung erhalten Sie unter:
www.kreuzberger-kinderstiftung.de/projektfoerderung/engagement-in-deutschland/

Ansprechpartnerinnen:
Claudia Grüneberg
E-Mail: grueneberg@kreuzberger-kinderstiftung.de
Janina Lehmann
E-Mail: lehmann@kreuzberger-kinderstiftung.de
Telefon: 030 – 695 339 7-14

Kreuzberger Kinderstiftung gAG
Ratiborstraße 14a
10999 Berlin


29.07.2019: „Tür an Tür“ - Serie der Mitteldeutschen Zeitung

Die in Halle erscheinende „Mitteldeutsche Zeitung“ hat am 11.06.2019 eine multimediale Serie mit dem Titel „Tür an Tür“ zum Thema Integration gestartet. 4.280 Menschen haben 2018 in Sachsen-Anhalt einen Antrag auf Asyl gestellt. Deutlich weniger als 2015.

Doch woher kommen die Menschen? Wie geht es ihnen in Sachsen-Anhalt? Gibt es Probleme oder Hürden müssen bei der Integration überwunden werden?

Dazu haben sich die Volontäre der Zeitung mit Problemen und Chancen der Integration in den Bereichen Arbeit, Freizeit, Sprache und Bildung, Frauenbild, Kriminalität, Sozialleistungen und Religion befasst. Unter anderem trafen sich die Autoren mit Menschen, für die Sachsen-Anhalt zu einer neuen Heimat geworden ist, führten Interviews mit ihnen sowie Integrationsunterstützern.

Beiträge in der Serie erschienen acht Wochen lang jeweils dienstags. Im ersten Teil kam auch die Staatssekretärin im Sozialministerium und Landes-Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck zu Wort. Die Serie Tür an Tür kann von Interessenten online unter: https://integration.mz.de/ verfolgt werden. Der neueste Beitrag widmet sich dem Frauenbild Geflüchteter.


22.07.2019: Fachtag zu Arbeitsbedingungen migrantischer Arbeitskräften - Prekär statt fair?

In Sachsen-Anhalt arbeiten über 32.500 migrantische Arbeitskräfte. Sie sind in allen Branchen und Qualifikationsbereichen vertreten. Der Trend steigt, auch bedingt durch den demographischen Wandel. Dabei dürfen die Rechte der Beschäftigten nicht zu kurz kommen. Im Rahmen des Fachtages Prekär statt Fair? erhalten Sie Input zu Arbeitsbedingungen migrantischer Beschäftigter und zu arbeitsrechtlichen Themen.

Der Fachtag findet vom Donnerstag den 24.10.2019 von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Turmschanzenstr. 25 in 39114 Magdeburg statt
Gemeinsam mit Fachkräften entwickeln und diskutieren Sie verschiedene Ansätze zu dieser Thematik.
Unter anderem erwartet Sie:
-    Vorstellung der Beratungsergebnisse von Faire Integration und Beratung migrantischer Arbeitskräfte insbesondere zu Leiharbeit, Nahrungsmittelherstellung, Baugewerbe
-    Inputs zu rechtsunwirksamen Klauseln in Arbeitsverträgen, Dokumentations- und Nachweismöglichkeiten von arbeitsrechtlichen Verstößen
-    Strategien zur außergerichtlichen und gerichtlichen Interessen Durchsetzung.

Der Fachtag richtet sich an Beratende sowie Fachkräfte der Migrationsfachdienste und der Integrationsarbeit.
Um Anmeldung bis zum 30.09.2019 unter bema@arbeitundleben.org wird gebeten.

Für Nachfragen stehen zur Verfügung:
Anne Hafenstein (Beratung migrantischer Arbeitskräfte, BemA): hafenstein@arbeitundleben.org, Tel.: +49 159 01 38 09 03
Pauline Lendrich (IQ Netzwerk Faire Integration): lendrich@arbeitundleben.org, Tel.: +49 159 01 38 09 06


15.07.2019: Vier Regionalkonferenzen zum Integrationskonzept Sachsen-Anhalt

Die Einwanderungssituation in Sachsen-Anhalt hat sich spürbar verändert. Sowohl Schutzsuchende aus Kriegs- und Krisenländern als auch europäische Zuwandernde kommen verstärkt nach Sachsen-Anhalt, um hier zu studieren, zu arbeiten und zu leben. Damit verändern sich die Anforderungen an eine gelingende Integrationsarbeit. In einem offenen Beteiligungsprozess möchte das Land gemeinsam mit Kommunen, Migrantenorganisationen, Verbänden, Wirtschaftsvertretern und Engagierten die veränderten Bedarfe herausarbeiten und in Handlungsansätze für das Integrationskonzept überführen.

Zur Fortentwicklung des neuen Integrationskonzepts für Sachsen-Anhalt finden im September vier Regionalkonferenzen an folgenden Orten statt.

  • 12. September Industrie- und Handelskammer, Alter Markt 8, 39104 Magdeburg
  • 18. September Stiftung Bauhaus Dessau (Aula), Gropiusallee 38, 06846 Dessau-Roßlau
  • 24. September Landratsamt Kreis Stendal (Bürgerhalle), Hospitalstraße 1-2, 39576 Stendal
  • 26. September Literaturhaus Halle (Großer Saal), Bernburger Straße 8, 06108 Halle (Saale)

An den vier Standorten werden jeweils von 15:00-19:00 Uhr alle acht Handlungsfelder des Integrationskonzepts, die Fachleute und Akteure in acht thematischen Unterarbeitsgruppen bereits entwickelt haben, zur Diskussion gestellt und anschließend ergebnisorientiert ausgewertet.

Die 8 Handlungsfelder sind:

  • HF1: Integrationsmonitoring und Evaluation
  • HF2: Erstorientierung und Erstintegration
  • HF3: Beratung
  • HF4: Bildung und Sprachförderung
  • HF5: Berufliche Integration
  • HF6: Wohnen und Teilhabe
  • HF7: Gesundheit und Pflege
  • HF8: Interkulturelle Öffnung und Abbau von Rassismus

Die Gesamtmoderation bei den Konferenzen liegt in den Händen von Dr. Katja Michalak und Gavin Theren (Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.)
Interessierte können sich bis zum 15. August für eine der 4 Konferenzen auf folgender Seite anmelden: www.lik-st.de.


08.07.2019: Geschichten zwischen Afrika und Altmark

Das generationsübergreifendes Theaterprojekt rund um die Schauspielerin und Theaterpädagogin Charlotte Knappstein lädt zu einem interessanten Stück namens „Geschichten zwischen Afrika und Altmark“ ein, welches die 12 Teilnehmer unterschiedlichsten Alters gemeinsam entwickelt haben.

Die Premiere findet am Sonntag, den 14.07.2019 um 14:00 Uhr im Heimatmuseum „Alte Darre Diesdorf“, 29413 Flecken Diesdorf statt.   
Wer diesen Termin verpasst, hat im Rahmen der interkulturellen Woche am 17.09.2019 ab 19:00 Uhr im Club Hanseat, Altperverstraße 23 in 29410 Salzwedel noch einmal die Chance dieses großartige Theaterstück zu sehen.

Der Eintritt ist bei beiden Veranstaltungen frei. Jedoch sind die Zugänge der Veranstaltungsorte nicht barrierefrei.
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.



01.07.2019: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Neue Broschüre zum Ablauf des deutschen Asylverfahrens

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat eine neue Broschüre zum Auflauf des Asylverfahrens in Deutschland veröffentlicht.
In dem Band wird ein Überblick über die wichtigsten Aspekte des Asylverfahrens gegeben - wie etwa die persönliche Anhörung der Antragsteller, die Schritte der Entscheidungsfindung, aktuelle Vorhaben zur Verfahrensoptimierung sowie die Einordnung der deutschen Maßnahmen in den europäischen Zusammenhang.
Für das BAMF gehöre die Prüfung der Asylanträge zu den wichtigsten Aufgaben, betonte die Behörde.

Die 56 Seiten umfassende Broschüre kann auf der Internetseite des BAMF(LINK) in den Sprachen Englisch und Deutsch heruntergeladen werden: siehe rechts
 


11.06.2019: Jugendwettbewerb „Alle Kids sind VIPs“

Zum siebten Mal sucht die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit prominenten Botschaftern wie Gerald Asamoah, Bülent Ceylan, Maite Kelly und Rebecca Mir nach Jugendprojekten, die sich für kulturelle Vielfalt und ein faires Miteinander einsetzen.

Bis zum 30. Oktober können sich Einzelpersonen oder Gruppen, wie z. B. Schulklassen oder Schülervertretungen im Alter von 11 bis 21 Jahren bewerben. Wichtig ist, dass die Jugendlichen ihr Projekt maßgeblich selbst planen und steuern. Weiterhin sollen die Projekte eine möglichst nachhaltige Wirkung zum Ziel haben.

Die eingereichten Projekte werden von einer Expertenjury gesichtet. Anschließend wählt die „Kids-Jury“, die aus Teilnehmern der Gewinnerprojekte der letzten Runde besteht, die fünf Gewinner aus. Die Preisträger gewinnen den Besuch von einem Botschafter, ein professionelles Coaching und eine Reise zur Preisverleihung nach Berlin.

Während der Bewerbungsphase können die Besucher der Website www.allekidssindvips.de
außerdem für die eingereichten Projekte online abstimmen und so einen „Publikumsliebling“ als zusätzliches Gewinnerprojekt auswählen.
 
Unter dem Motto „Vielfalt ist unsere Stärke“ zeichnet die Bertelsmann Stiftung schon seit 2008 das Engagement von Jugendlichen aus: Das kann beispielsweise ein Patenprojekt für Flüchtlingskinder, ein internationales Kochbuch, ein Sportevent oder ein Film sein – jede Idee und jedes Projekt sind willkommen.

Alle weiteren Infos und die Anmeldemöglichkeit finden Sie unter www.allekidssindvips.de


13.05.2019: Förderung der Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung fördert, ermutigt und unterstützt Initiativen und Projekte, die sich für eine demokratische Zivilgesellschaft einsetzen und sich aktiv mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus beschäftigen. Neben finanzieller Förderung berät und unterstützt die Stiftung Projekte inhaltlich und kann Erfahrungen und Kontakte vermitteln.

Wer kann Fördermittel beantragen?
Grundsätzlich können Körperschaften, die als gemeinnützig anerkannt sind, oder Körperschaften des öffentlichen Rechts Fördergelder bei der Amadeu Antonio Stiftung beantragen. Dazu zählen: eingetragene Vereine (e.V.), Kommunen und Verwaltungen, Kommunale Jugendeinrichtungen, Religionsgemeinden, Schulen, Bürgerstiftungen, Integrationsbeauftragte

Welche Projekte werden gefördert?
Projekte, die:
•    sich deutlich gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und die „Neue Rechte“ positionieren
•    sich für Kinder- und Menschenrechte engagieren
•    die Auseinandersetzung mit Ungleichwertigkeitsvorstellungen und –ideologien in der Einwanderungsgesellschaft suchen
•    sich mit den gesellschaftlichen Ursachen und Folgen von Diskriminierung auseinandersetzen
•    eine demokratische Alternative zur rechtsextremen Raumergreifung aufbauen
•    online und offline für eine demokratische Debattenkultur stehen
•    diskriminierungssensible Begegnungen und Partnerschaften ermöglichen oder fördern
•    in verschiedenen Lebensbereichen ansetzen
•    und verschiedene Altersgruppen ansprechen

Was kann beantragt werden?
•    Kofinanzierung von Personalkosten oder Honoraren
•    Sachmittel
•    Reisekosten

Über Anträge bis zu 2.500 Euro wird laufend von einem kleineren Gremium entschieden. Bei der Antragstellung sollte eine Bearbeitungszeit von bis zu acht Wochen eingerechnet werden.

Über die eingegangenen Anträge, die mehr als 2.500 Euro an Förderung beantragen, entscheidet der Stiftungsrat der Amadeu Antonio Stiftung zweimal jährlich. Antragsschluss ist jeweils zum 31.01. und 31.07. des Jahres. Bitte rechnen Sie eine Bearbeitungszeit von ca. drei Monaten ein.

Genauere Informationen finden Sie unter: www.amadeu-antonio-stiftung.de/foerderung

Kontaktdaten:
Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstr. 12
10115 Berlin
Fon: 030.240 886 10
Mail: info@amadeu-antonio-stiftung.de
Web: www.amadeu-antonio-stiftung.de


29.04.2019: Zertifikatskurs - Traumafokussierte Arbeit im pädagogischen Alltag

Für pädagogische Fachkräfte, die mit belasteten oder traumatisierten Kindern und Jugendlichen in Kontakt sind, führt der Wildwasser Magdeburg e.V. eine modularisierte Fortbildungsreihe unter dem Titel "Wendepunkt. Traumafokussierte Arbeit im pädagogischen Alltag" durch. Sie vermittelt traumapädagogische Methoden und Techniken und führt in die Grundlagen der Traumapädagogik ein.

Fachkräfte der ambulanten und (teil-)stationären Jugendhilfe/Behindertenhilfe werden häufig mit Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen konfrontiert, die Opfer traumatischer Ereignisse oder durch sonstige belastende Lebensumstände geprägt wurden. Eine fachlich fundierte Arbeit mit Betroffenen nimmt stets die vielfältigen Traumafolgen, insbesondere aber auch die Ressourcen und Stärken der Betroffenen, in den Blick.
Grundlage traumapädagogischen Arbeitens ist eine wertschätzende Haltung gegenüber den individuellen Überlebensstrategien jedes Kindes bzw. Jugendlichen.

Die Fortbildungsreihe soll Fachkräfte dazu befähigen, traumabedingte Verhaltensweisen, die für die Betroffenen selbst, die Gruppe oder die Pädagogen und Pädagoginnen im Alltag belastend sein können, zu reflektieren. Traumapädagogische Methoden und Techniken werden alltagsnah vermittelt und geübt. Außerdem werden theoriebasierte Grundlagen der Traumapädagogik erarbeitet und praxisorientierte Möglichkeiten der Unterstützung Betroffener besprochen und erprobt.

Termine:
1. Sexualisierte Gewalt und Trauma (22./23.05.2019)
2. Traumatisierung und Traumafolgen (19./20.06.2019)
3. Stabilisierung und Distanzierung (21./22.08.2019)
4. Ressourcenorientierte Arbeit (18./19.09.2019)

Ort: Beratungsstelle „Wildwasser Magdeburg e.V., Ritterstraße 1, 39124 Magdeburg

Kosten: 750 EURO

Nach erfolgter Teilnahme wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter:
http://www.wildwasser-magdeburg.de/fileadmin/downloads/WP.Ausschreibung_2019.pdf

Ansprechpartner:
Wildwasser Magdeburg e.V.
Ritterstr. 1
39124 Magdeburg
Fon: 0391.251 54 17
Mail: info@wildwassermagdeburg.de
Web: www.wildwasser-magdeburg.de


23.04.2019: Einrichtung von Leseclubs oder media.labs mit der „Stiftung Lesen“

Die Stiftung Lesen ist Programmpartner im Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Um die Lesemotivation und die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen in ganz Deutschland zu steigern, werden ab sofort Bündnisse für Bildung in vielen verschiedenen Einrichtungen wie z. B. Jugend- oder Familienzentren, Bibliotheken, Mehrgenerationenhäusern und Ganztagsschulen aufgebaut und voraussichtlich bis 2022 von der Stiftung Lesen unterstützt

Leseclubs
-    für 6- bis 12-jährige Kinder – an 465 Standorten
-    gemeinsames Lesen von Büchern und Weiterentwicklung der Geschichten z. B. zu Hörspielen und Theaterstücken

media.labs
-    für 12- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche – an 100 Standorten
-    Möglichkeit für Jugendliche verschiedene Medien auszuprobieren und eigene mediale Produkte zu gestalten – in Film, Bild, Ton und/oder Text.

In den Leseclubs und media.labs finden fortlaufend Aktionen statt, die von Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen können auf ein breites Medienangebot zurückgreifen und werden durch das gruppen- und freizeitorientierte Format zum regelmäßigen Besuch animiert.

Womit unterstützt die Stiftung Lesen die Leseclubs und media.labs?
-    Medien: Grund- und Nachausstattungen, die z. B. Bücher, Zeitschriftenabonnements, digitale Medien, Lernspiele und Bastelmaterialien umfassen (sowie bei Bedarf etwas Mobiliar).
-    Weiterbildungen und Webinare für ehrenamtliche Betreuer und Betreuerinnen sowie Workshops für Kinder und Jugendliche in den media.labs
-    Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Betreuer und Betreuerinnen

Wie lokale Einrichtungen Bündnispartner der Stiftung Lesen werden können, erfahren Sie unter: https://www.leseclubs.de/.

Kontakt & Ansprechpartner:
Stiftung Lesen
Römerwall 40
55131 Mainz
Fon: 06131.28 89 00
Mail: leseclubs@stiftunglesen.de
Web: www.leseclubs.de


04.02.2019: Engagementfonds der LAGFA für Integration und soziale Teilhabe– Förderrunde 2019

Integration von Zugewanderten endet nicht bei erster Hilfe zum Einleben und Zurechtfinden. Ehrenamtlichen Aktivitäten in Vereinen, Initiativen oder einzeln ermöglichen unseren neuen Nachbar/innen zunehmend soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und unterstreichen nochmals deutlich, dass Integration als themenübergreifende Aufgabe zu verstehen ist, die alle Bereiche bürgerlichen Engagements gleichsam herausfordert.
 
Chancen sozialer Teilhabe zu verbessern, trifft auf Zugewanderte wie Einheimische gleichermaßen zu. Dahingehende ehrenamtliche Vorhaben, die sozialräumlich („Problemquartier“ oder „ländlicher Raum“) oder gruppenspezifisch („prekäre Lebenslagen“ oder „Menschen mit Beeinträchtigungen“) ausgerichtet sind, tragen zur Aktivierung nachbarschaftlichen Miteinanders bei.
 
Die landesweite Netzwerkstelle der LAGFA will dem mit neuem Titel „Engagierte Nachbarschaft in Sachsen-Anhalt“ zukünftig stärker Rechnung tragen. Neben integrativem Engagement können auch Vorhaben zugunsten sozialer Teilhabe Unterstützung (u.a. Vernetzung, Fachinformationen und Bildungsangebote) erhalten. Dazu startet außerdem unser landesweiter Engagementfonds für Integration und soziale Teilhabe in eine neue Förderrunde 2019 für ehrenamtliche Vorhaben mit folgenden Schwerpunkten:
 
-          Integration von Zugewanderten in die Nachbarschaft
-          Verbesserung sozialer Teilhabe unter sozialräumlichen Gesichtspunkten
-          Verbesserung sozialer Teilhabe für benachteiligte Gruppen

Anträge können von Ehrenamtlichen, egal ob einzeln oder im Verein organisiert, gestellt werden. Die Förderung pro Vorhaben beträgt maximal 2.500,00 € und wird als Vollfinanzierung nach dem Erstattungsprinzip vergeben. Die Antragstellung ist ganzjährig möglich.
Genauere Informationen zum Engagementfonds sind unter folgendem Link einsehbar:
www.lagfa-lsa.de/engagementfonds.html

Antrag, Förderinformationen und Ausfüllhilfen für das Jahr 2019 finden Sie unter:
www.lagfa-lsa.de/downloads/foerderinfothek.html?download=141:antragsformular-engagementfonds-2019
Sollten Sie Fragen zur Antragstellung haben oder genauere Beratung zu Projekten benötigen, wenden Sie sich bitte an Herrn Greiner.  

Jan Greiner
Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt (Lagfa) e.V.
Leipziger Straße 37
06108 Halle / Saale

Telefon: 0345 20 37 842
Mobiltelefon: 0176 81 45 43 24
E-Mail: netzwerkstelle@lagfa-lsa.de


18.06.2018: Kultur trifft Digital

Das Projekt "Kultur trifft Digital: Stark durch digitale Bildung und Kultur" der Stiftung Digitale Chancen ermöglicht sozial- und bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren das Erleben und Gestalten kultureller Werke mit Hilfe digitaler Medien.

Das Projekt setzt sich aus einem digitalen Orientierungsparcours und einem darauf aufbauenden medienpraktischen Projekt zusammen.  
Der digitale Orientierungsparcours ist ein eintägiger Workshop, bei dem die Kinder und Jugendlichen erste Erfahrungen mit den vielfältigen Möglichkeiten digitaler Medien an vier verschiedenen Stationen (Digitaler Sound, Digitale Technik, Digitale Sprache & Digitale Realität) sammeln.
Das anschließende medienpraktische Projekt ist ein mehrtägiger Workshop, der mindestens zweimal durchgeführt wird. Dort setzen die Kinder und Jugendlichen ihre eigene kreative Projektidee um.

Die Stiftung Digitale Chancen schließt als Initiative mit zwei lokalen Partnern ein Bündnis für Bildung. Diese Partner können Familien-, Freizeit- oder Jugendeinrichtungen sowie Kultureinrichtungen oder Freiwilligenagenturen sein.
Lokale Bündnispartner sollen folgende Bedingungen erfüllen:
-    Sozial- und bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendlichen werden erreicht.
-    Das Projekt wird außerhalb des Schulunterrichts durchgeführt.
-    Das Projekt ist für die Einrichtung neu und zusätzlich.
-    Die medienpädagogische Hoheit der Projekte liegt bei der Stiftung Digitale Chancen.
-    Die lokalen Bündnispartner vernetzen sich längerfristig mit anderen Akteuren.

Die Stiftung Digitale Chancen verausgabt die Fördermittel selbst und leitet sie nicht an die lokalen Bündnispartner weiter. "Kultur trifft Digital: Stark durch digitale Bildung und Kultur“ ist ein Projekt der Stiftung Digitale Chancen im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Sie möchten bei »Kultur trifft Digital« mitmachen und Bündnispartner werden? Dann senden Sie jederzeit eine Interessensbekundung.
Online-Interessensbekundung: https://www.kultur-trifft-digital.de/mitmachen/index.cfm

Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, wenden Sie sich an Frau Caroline Müller-Bretl und Frau Sandra Liebender

Stiftung Digitale Chancen
Kultur trifft Digital
Chausseestr. 15
10115 Berlin

Telefon: 030 43 72 77 40
Mail: info@kultur-trifft-digital.de
Web: www.kultur-trifft-digital.de


05.06.2018: Handbook Germany 

Die Internetseite „Handbook Germany“ ist ein Projekt des Vereins „Neue deutsche Medienmacher“ und wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert. Beim Aufbau und Betrieb der Seite arbeitet der Verein mit der Telekom und Adobe zusammen.

Handbook Germany bietet Informationen und Tipps zum Leben in Deutschland in bis zu 7 Sprachen (Deutsch, Englisch, Paschto, Türkisch, Französisch, Arabisch, Persisch). Im Mittelpunkt stehen Themen aus den Bereichen Leben, Lernen, Recht und Arbeiten, die sowohl in Textform als auch als Videoformat abgerufen werden können. Dabei werden wichtige, alltägliche Fragen aufgegriffen und erläutert. Zum Beispiel:

-    Welche Hilfe erhalte ich während der Schwangerschaft?
-    Was sollte man wissen, wenn man eine Ausbildung beginnen möchte?
-    Wie funktioniert in Deutschland das Schulsystem?
-    Welche Rechte haben Menschen mit Behinderung?
-    Was ist eine beglaubigte Kopie und wo kann man diese erhalten?
-    Warum sollte ich mein Kind impfen lassen?
 
Außerdem bietet Handboook Germany ein Lexikon an, in dem wichtige Begriffe kurz erläutert werden. Neben den Informationsvideos werden auch alltägliche, deutsche Phrasen anhand kleiner Filme dargestellt und erklärt.

Handbook Germany: www.handbookgermany.de


28.03.2018: Förderung für interkulturelle Projekte

Das Ministerium für Inneres und Sport hat eine Richtlinie zur Förderung von interkulturellen und interreligiösen Begegnungsveranstaltungen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (2014-2020) und des Landes Sachsen-Anhalt veröffentlicht. Mit der neuen Richtlinie sollen insbesondere Begegnungsveranstaltungen und Kontakte zwischen einheimischer Bevölkerung und Zugewanderten ermöglicht und intensiviert werden, um gegenseitiges Verständnis und Toleranz für die Vielfalt der Kulturen und Religionen zu fördern. Hierfür können interessierten öffentlichen und privaten Projektträgern pro Antrag bis zu 10.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Erforderlich ist ein zehnprozentiger Eigenmittelanteil.
 
Bewilligungsbehörde und Ansprechpartner ist das Referat ESF-Förderung im Landesverwaltungsamt
(www.lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/wirtschaft-verkehr/esf-foerderung).

Kontakt auf Kreisebene - Integrationskoordinatoren:
Hier klicken.

Kontakt Landeskoordinatoren:
Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt
Danilo Weiser
Pressesprecher
Halberstädter Str. 2 / am „Platz des 17. Juni“
39112 Magdeburg
Tel.: 0391 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5377
Fax: 0391 567-5520
pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de
http://www.mi.sachsen-anhalt.de