VERGANGENE VERANSTALTUNGEN
Rückblick auf den Fachtag „Gewalt hat viele Gesichter – Stark im Netzwerk des Gemeindepsychiatrischen Verbunds des Altmarkkreises Salzwedel“
Am 13. November 2025 fand in Salzwedel der Fachtag „Gewalt hat viele Gesichter – Stark im Netzwerk des Gemeindepsychiatrischen Verbunds des Altmarkkreises Salzwedel“ statt, organisiert durch den Psychiatriekoordinator für die Mitglieder des Gemeindepsychiatrischen Verbunds (GPV) des Altmarkkreises Salzwedel. Die Veranstaltung brachte zahlreiche Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammen, um über das aktuelle Thema Gewalt zu diskutieren und Lösungsansätze zu erarbeiten.
Aktiv an der Fachtagung teilgenommen haben Institutionen wie das Frauen- und Kinderhaus Salzwedel, die AWO Fachstelle Vera gegen Frauenhandel
und Zwangsverheiratung in Sachsen-Anhalt, der Weiße Ring, die DRK Beratungs- und Interventionsstelle Miss-Mut, das Polizeirevier Salzwedel mit der Opferschutzberatung sowie dieOpferberatungsstelle des Sozialen Dienstes der Justiz Stendal.
Landrat Kanitz eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort, in dem er die Bedeutung des Themas betonte: „ Die Idee hinter dieser Fachtagung ist es, klar zu benennen: Gewalt hat viele Gesichter. Sie ist kein neues Phänomen –Gewalt gab es schon immer. Aber sie verändert sich, nimmt neue, andere Formen an, sei es im digitalen Raum, in sozialen Abhängigkeiten oder im Verborgenen der Familie. Wir müssen diese neuen Gesichter erkennen, um effektiv dagegen vorgehen zu können. Die schwerste Hürde für Betroffene jedoch ist oft, Mut zu fassen, darüber zu reden und sich zu wehren.“ Er hob hervor, dass es das Ziel der Tagung sei, dasNetzwerk von Anlaufstellen zu stärken und präventive Ansätze zu entwickeln – denn der beste Schutz sei, wenn Gewalt gar nicht erst entsteht.

Organisatorin Frau Jähn ergänzte in ihrem Grußwort die Wichtigkeit eines offenen Dialogs über die verschiedenen Erscheinungsformen von Gewalt. Sie dankte den Teilnehmenden für ihr Engagement und die Bereitschaft, sich aktiv in den Austausch zu begeben.
Die Teilnehmenden, welche aus den verschiedensten Arbeitsbereichen (ambulant betreutes Wohnen, Klinikpersonal, ambulante psychiatrische Pflege sowie von Sozial- undGesundheitsämter) kamen, hatten die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops teilzunehmen, die grundlegende Themen wie häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt und die Loverboy-Methode behandelten.
Während der Pausen bot ein Markt der Möglichkeiten den Teilnehmenden die Gelegenheit, Beratungsangebote kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.


TRIALOG am 21.08.2025
Nach der Gründung des Gemeindepsychiatrischen Verbundes (GPV) Altmarkkreis Salzwedel wurde in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule der Trialog neu gestartet. Hier tauschen sich seelisch belastete Menschen, Angehörige und professionell in der Versorgung Tätige auf Augenhöhe aus. Ziel ist ein offener Dialog, bei dem Erfahrungs- und Fachwissen zusammenfließen, Vorurteile abgebaut und psychische Erkrankungen besser verstanden werden.
Der nächste Trialog findet am Donnerstag, 21. August 2025, um 16:30 Uhr statt.
Anmeldung gern vorab unter www.vhs-salzwedel.de oder telefonisch unter 03901/8404300.
Rückblick vom 20.11.2024: „Der Gemeindepsychiatrische Verbund Altmarkkreis Salzwedel stellt sich vor“
Am 20.11.2024 fand im Kunsthaus in Salzwedel die Veranstaltung "Der Gemeindepsychiatrische Verbund Altmarkkreis Salzwedel stellt sich vor..." statt. Ab 13 Uhr öffnete sich die Messe der Möglichkeiten. Interessierte besucher konnten sich an den vielen liebevoll aufgebauten Ständen bei den Mitgliedern des Gemeindepsychiatrischen Verbunds Altmarkkreis Salzwedel über deren Arbeit und Angebote informieren, Informationsmaterialien erhalten und mit den Akteuren ins Gespräch kommen.
Anschließend erfolgte die offizielle Eröffnung durch Landrat Steve Kanitz, welche musikalisch umrahmt wurde von der Band des CJD, die sich BÄND nennt.
Den ganzen Nachmittag bestand die Möglichkeit, an Fachvorträgen von Dr. Gagel, Sozialpsychiater und Leiter des SpDi Berlin Pankow a.D. teilzunehmen und sich an Ständen der Mitglieder zu informieren.
Die Vorträge von Dr. Gagel beschäftigten sich mit folgenden Themen: „Leer und ausgelaugt und was nun?“; „Hilfe, mein Kind kifft!“; „In unruhigen Zeiten die Ruhe bewahren!“ und „Ein Leben mit / ohne Perspektive und Motivation“.
Gegen 14 Uhr fand eine offene Podiumsdiskussionmit Vertretern aus den Bereichen Behandlung und Therapie, Hilfs- und Unterstützungsanbieter der Eingliederungshilfe sowie regionale Versorgungsstrukturen statt, die auch mit dem Publikum ins Gespräch kamen.
>> Hier das Plakat zur Veranstaltungsankündigung
>> Hier das Protokoll des Ausschusses für Angelegenheiten der psychiatrischen Krankenversorgung des Landes Sachsen-Anhalt zur Veranstaltung



