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Örtlicher Teilhabemanager



,,Wer Inklusion will, sucht Wege, wer sie nicht will , sucht Begründungen.“  (Hubert Hüppe)

Aus Mitteln des Europäischen Sozialfons und Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt wird das Projekt  ,,Örtliches Teilhabemanagement“ im Altmarkkreis Salzwedel gefördert. Ziel des Projektes ist es, die selbstbestimmte und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung im Altmarkkreis zu verbessen. Dazu ist die Schaffung eines inklusiven Sozialraumes unerlässlich.

Projektlaufzeit:
April 2017 - März 2021

Aufgaben des Örtlichen Teilhabemanager:
- Erfassung von Teilhabebarrieren bei der gesellschaftlichen Teilhabe
- Erstellung eine Aktionsplans auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvension
- Öffentlichkeitsarbeit
- Aufbau einer zentralen Ansprechstelle für Inklusion
- Sensibilisierung der Gesellschaft für Inklusion
- Gründung eines Netzwerkes im Landkreis
- Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Gruppen
- Aktionen zum Thema ,,Inklusion“

Geplant ist die Bildung von Gruppen, mit und ohne Behinderung in den Einheitsgemeinden und Verbandsgemeinde, die sich mit der Thematik befassen wollen und etwas verändern wollen. Wer Lust hat mitzuwirken und noch Fragen hat, melde sich bitte.


WHEELMAP - Jederzeit rollstuhlgerechte Orte finden.


Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB):
eutb-boerde@caritas-rvmd.de
eutb-hdl@bvoc.de
eutb-krueger-teilhabe@gbs-hdl.de
Carsten.Rensinghoff@malteser.org


Sprechzeiten:
Jeden ersten Dienstag im Monat.
08.00- 11:30 Uhr & 13:00 - 16:30 Uhr


AKTUELLE INFORMATIONEN und VERANSTALTUNGSHINWEISE

18.08.2020: Informationen zur Corona-App und zum Corona Test in leichter Sprache | Corona-Test | Corona-App


06.10-13.10.2020: Aktionswoche „Seele und Inklusion“ vom 6.-13.10.2020 mit der Wanderausstellung „Wie geht´s?“ vom Verein „Irrsinnig Menschlich“

Weltweit wird am 10.Oktober der „Tag der seelischen Gesundheit“ mit vielfältigen Aktionen zum Thema begangen.
Psychische Krisen und Erkrankungen gehören zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen in unserer Gesellschaft. Es ist noch nicht gelungen Stigmata im Zusammenhang mit psychischen Gesundheitsstörungen zu beseitigen. Aus diesem Grund werden Betroffene oft leise und ziehen sich immer weiter aus der Gesellschaft zurück.

Aus diesem Anlass fand vom 06. bis 13. Oktober eine Aktionswoche zum Thema „Seele und Inklusion“ im Altmarkkreis Salzwedel statt, die von der Teilhabemanagerin und der Netzwerkstelle „Schulerfolg sichern“ gemeinsam organisiert wurde. Dazu wurde die Wanderausstellung vom Verein „Irrsinnig Menschlich“ aus Leipzig gezeigt.
Die Ausstellung behandelt 10 Themen zur seelischen Gesundheit z. B. Depression, selbstverletzendes Verhalten, Psychosen, Alkohol und was einen stark macht. Junge Menschen berichten auf Bannern über ihre psychischen Krisen und was ihnen geholfen hat, dass es ihnen wieder besser geht.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit, mit Betroffenen und Beratungsstellen ins Gespräch zu kommen und sich hauptsächlich (infolge der Coronapandemie) in Form von Flyern über weitere Hilfsangebote im Altmarkkreis zu informieren.

Die Auftaktveranstaltung fand am 06.Oktober in der Sporthalle der Förderschulen in Salzwedel statt und wurde durch Landrat Michael Ziche eröffnet.
Des Weiteren war die Wanderausstellung am 07. Oktober im Jugendförderungszentrum in Gardelegen und am 09.Oktober in der evangelischen Familienbildungsstätte am Nachmittag für die Öffentlichkeit zu sehen.
An den anderen Wochentagen hatten Schüler von der 8.-10.Klasse aus 5 Schulen im Altmarkkreis Salzwedel die Möglichkeit, die Ausstellung vor Ort zu sehen. Daran schloss sich ein Workshop zum Thema seelische Gesundheit mit verschiedenen Schwerpunkten an, der von den Schulsozialarbeitern der Schulen vorbereitet wurde.

Ziel der Aktionstage war es, über seelische Krankheit aufzuklären, die Vielfalt und das Anderssein ein bisschen weiter in die Mitte unserer Gesellschaft zu holen. Denn in unserer schnelllebigen Zeit achtet keiner mehr so richtig auf den anderen, umso wichtiger ist es einfach inne zu halten und nach sich und anderen zu gucken. Da ist es auch gut, wenn man weiß, wo man Hilfe finden kann, wenn sie benötigt wird.

Interessierte Besucher der Wanderausstellung (c) AMK

Banner der Wanderausstellung zur seelischen Gesundheit (c) AMK