Die Landwirtschaft im Altmarkkreis Salzwedel steht neben der Sicherung der Ernährungsgrundlagen, für die Bereitstellung von erneuerbaren Energien, wie Biotreibstoffe und Biogas und für die Erhaltung des historisch gewachsenen Landschaftsbildes. Sie ist mit einer Fläche von 125.595 ha Acker- und Grünland ein Wirtschaftszweig mit regionaler Arbeitgeber- und Ausbilderfunktion. Rund 550 Agrarunternehmen verschiedener Rechtsformen und Betriesgrößen bewirtschaften im Haupt- oder Nebenerwerb die im Landkreis befindlichen Agrarflächen. Der Anteil der Pachtflächen eines Betriebes liegt hierbei im Durchschnitt bei 85%. Bei der Ackernutzung überwiegt mit einem Anteil von rund 45 Prozent der Anbau von Getreide, gefolgt vom Silomais und Raps sowie dem Anbau von Zuckerrüben und Kartoffeln.
Neben der Neben der Bewirtschaftung der Flächen spielt nach wie vor die Tierzucht und die Tierhaltung im Altmarkkreis eine wesendliche Rolle. Auf Grund des hohen Grünlandanteils von ca. 25 % der Landwirtschaftlichen Nutzfläche ist neben der Haltung von Schweinen Schafen und Geflügel die Rinderhaltung dominierend. Hierbei wiederum ist traditionell die Milchgewinnung die Haupteinkommensquelle für die Landwirte.
Auf Grund der wertvollen Naturräume, speziell der vorhandenen Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiete, FFH Gebiete bis hin zum Naturpark Drömling kann der überwiegende Teil des Grünlandes jedoch nur extensiv genutzt werden, dennoch ist es die Nahrungsgrundlage für derzeit rund 64000 Rinder.
Neben innerbetrieblicher Modernisierung und Rationalisierung suchen auch die Landwirtschaftsbetriebe zunehmend nach neuen Geschäftsfeldern. So sind im Altmarkkreis unter anderem 39 Biogasanlagen errichtet worden, weitere sind genehmigt oder befinden sich im Bau.
Spezialitäten der Altmark sind z. B:
Altmärkischer Spargel
Altmärkische Weidegans
Salzwedler Baumkuchen
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