Kalbe im Pottkuchen

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Entwarnung für Altmarkkreis Salzwedel: Fipronil-Eier

Derzeit keine belasteten Eier gefunden
Milbenbekämpfungsmittel DEGA 16 wird nicht eingesetzt

Altmarkkreis Salzwedel, 09.08.2017: Nach Bekanntwerden der Meldungen über fipronilbelastete Hühnereier aus den Niederlanden hat der Altmarkkreis Salzwedel über sein Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt seine Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen intensiviert. Es wird eng mit dem Landesamt für Verbraucherschutz zusammengearbeitet. Auch die Erzeuger haben Eigenproben genommen. Es kann Entwarnung gegeben werden: In unserem Landkreis wird das Milbenbekämpfungsmittel DEGA 16, welches das verbotene Insektizid Fipronil enthält, nicht eingesetzt.    

Im Altmarkkreis Salzwedel gibt es derzeit fünf Legehennenbetriebe mit insgesamt 135.000 Tieren, wobei drei Betriebe die Legehennenhaltung nach ökologischen Haltungsprinzipien betreiben und damit Bio-Eier produzieren, die mit Eicode O (Biohaltung) beginnen.

In keinem dieser fünf Betriebe wurde das Milbenbekämpfungsmittel DEGA 16 eingesetzt. Zur Eigenkontrolle wurden in zwei Betrieben Eier auf das Insektizid Fipronil untersucht und in keiner Probe das verbotene Mittel nachgewiesen. Das Ergebnis der amtlichen Untersuchung steht noch aus, aber es ist zu erkennen, dass auch hier keine verbotene Substanz eingesetzt wurde, da die Milben anders bekämpft werden.

Weiterhin ergaben stichprobenartige amtliche Kontrollen des Kreises in acht verschiedenen Handelsbetrieben, dass dem Verbraucher keine niederländischen Eier angeboten werden. Vorsorglich waren schon in der letzten Woche Eier mit Herkunft Niederlande in vier Handelseinrichtungen aus dem Verkauf genommen worden.

Auch die Kontrolle der Baumkuchenbäckereien in der Hansestadt Salzwedel, die täglich sehr viele Eier verarbeiten, ergab, dass hier keine niederländischen Eier eingesetzt werden und wurden.
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