Acker Reif Herbst

Klärschlamm

Vollzug der Abfallklärverordnung (AbfklärV)

Foto: KlärschlammDie Europäische Union regelt die Verwendung von Klärschlamm in der Landwirtschaft mit dem Ziel, schädliche Auswirkungen auf Böden, Vegetation, Tier und Mensch zu verhindern. Insbesondere werden die Grenzwerte der Konzentrationen für Schwermetalle in diesen Schlämmen festgelegt und die Ausbringung von Klärschlamm verboten, wenn die Konzentration bestimmter Stoffe in den Böden diese Werte übersteigt.
Klärschlamm verfügt über Eigenschaften, die in der Landwirtschaft nutzbringend eingesetzt werden können. Beim Einsatz von Klärschlamm ist der Nährstoffbedarf der Pflanzen zu berücksichtigen; die Qualität der Böden, der Oberflächengewässer sowie des Grundwassers darf durch den Einsatz von Klärschlamm nicht beeinträchtigt werden.
 
Klärschlamm darf unter Einhaltung bestimmter Prämissen in der Landwirtschaft verwendet werden. Die Verwendung von Klärschlamm ist verboten, wenn die Konzentration eines oder mehrerer Schwermetalle in den Böden oder des Klärschlammes selbst die festgesetzten Grenzwerte übersteigt.
 
Die Schlämme müssen vor ihrer Verwendung in der Landwirtschaft behandelt werden.Die Verwendung von Schlämmen ist zu bestimmten Kulturen und auf bestimmten landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Flächen untersagt. Die Schlämme und die Böden, auf denen sie verwendet werden, sind Probenahmen und Analyseverfahren zu unterziehen.
Rechtzeitig vor Ausbringung des Klärschlamms ist eine Anzeige unter Vorlage der geplanten Mengen, Inhaltsstoffe und Benennung der zu beschlammenden Flächen bei der zuständigen Behörde erforderlich.
 
Nach Ausbringung ist dieser Behörde auch eine Ausbringungsbestätigung vorzulegen. Durch die Behörde wird ein Klärschlammmkataster geführt
 
Rechtsgrundlage:
Abfallklärverordnung (AbfKlärV) in der aktuellen Fassung
  
 

 

Zum Thema

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Amt für Wasserwirtschaft SG 70.1. Untere Düngebehörde

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Heike Fleischer
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Heike.Fleischer@Altmarkkreis-Salzwedel.de
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